Die meisten Deutschen lehnen Sinti und Roma ab

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sommersonne

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Warum? Es stört doch den Krankenhausbetrieb nicht. Es gibt in den meisten Krankenhäusern Cafeterias oder ähnliches. Dort wird auch gegessen und getrunken. Davor ist es plötzlich peinlich?
 
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Laledevri

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Warum? Es stört doch den Krankenhausbetrieb nicht. Es gibt in den meisten Krankenhäusern Cafeterias oder ähnliches. Dort wird auch gegessen und getrunken. Davor ist es plötzlich peinlich?

Das Krankenhaus gilt allgemein als Ort der Ruhe. Und wenn sich da vor der Tür ein Dutzend Leute ansammeln, wird auch zwangsläufig was in Zimmer oder Behandlungsräume dringen. Ich finde es dann auch ein bisschen deplatziert, dort ein Picknick abzuhalten. Gibt doch Stadtparks, Flussufer und sonstiges, was besser geeignet ist. Picknick vor Kirchen oder Altersheimen gehört in dieselbe Kategorie. Es sei denn, man ist auf der Zigeunerwallfahrt in Saintes Marie de la Mer.
 
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KiraS

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Warum? Es stört doch den Krankenhausbetrieb nicht. Es gibt in den meisten Krankenhäusern Cafeterias oder ähnliches. Dort wird auch gegessen und getrunken. Davor ist es plötzlich peinlich?

Doch, es stört, und zwar gewaltig!
Als ich den Anruf erhielt, dass meine Mutter mit 40 Grad Fieber ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ich in Angst in das Krankenhaus eilte, um zu sehen, was los ist und dann eine Horde von fremdländischen Picknickern vor der Pforte sitzen sah, hat mich das mehr als gestört!
 
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nordish

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Man bemüht ja in solchen und ähnlichen Fällen das Sprichwort "Andere Länder, andere Sitten"".
Über die Tatsache, dass auch Deutschölnad seine Sitten hat, scheint niemand zu stolpern (stolpern zu wollen).
 
K

KiraS

Guest
In meinen Augen ist das eines Sache des Respekts.
Vor einem Krankenhaus, wo mitunter Menschen mit dem Tod ringen, gehört es sich nicht, eine Party zu veranstalten.
Parties und Picknicks im Park, aber nicht vor einem Krankenhaus!
 

Sithnoppe

Moderator
Also: ich bin ja nun mal in Duisburg am Krankenhaus (oder mehreren) beschäftigt. Diese Situation kennen wir von unserem Herzzentrum. Da sind es manchmal die arabischen Fürsten, die ihren ganzen Tross nicht unterbringen können und die dann vor der Klinik den Rasen bevölkern und dann auch mal die Nachbarn erschrecken. Das Gleiche haben wir, wenn ein Sinti-/Roma-Ältester am Herzen operiert wird. Kennen wir und ist nix besonderes mehr. Solange sie nicht ihr Geschäft in den Nachbargärten verrichten (ja, ist schon vorgekommen) und nicht den angrenzenden Friedhof oder das Gebäude an sich belagern, stört es eigentlich niemanden mehr.
Das Gleiche im Duisburger Norden, wenn im anderen Krankenhaus ein Türke oder Kurde auf einer der Intensivstationen liegt und nicht alle aus der Familie/Nachbarschaft/Heimatdorf/Heimatstadt usw. im Wartezimmer Platz haben. Auch da Bevölkerung der Wiesen, der Eingangshalle, der Cafeteria und der Parkplätze.
Solange, wie niemand belästigt wird, stört es nicht. Das sind wir gewohnt.
Ist eben in diesen Kulturkreisen so. Zu 99,9 % läuft auch immer alles friedlich ab.

Letztens hatten wir einen der Bandidos auf Intensiv, da haben die Kumpel draußen vor der Klinik allerdings den Wachdienst übernommen, um ihren Kumpel zu schützen. Da haben sich schon Unbeteiligte bedroht gefühlt, das wurde allerdings friedlich gelöst, teilweise auch mit Unterstützung der Polizei.

Wie man sieht, es betrifft nicht nur Rumänen bzw. Sinti und Roma.
Wir sind nun mal Multikulti im Pott, da lernt man irgendwie damit umzugehen.

Es scheint einfach menschlich zu sein, von "unangenehmen" Erfahrungen mit einzelnen Vertretern direkt auf alle Anderen zu schließen. Das sollte man eben unterlassen.
Dass viele das nicht wollen oder können, DAS ist das eigentliche Problem!
 

Sithnoppe

Moderator
In meinen Augen ist das eines Sache des Respekts.
Vor einem Krankenhaus, wo mitunter Menschen mit dem Tod ringen, gehört es sich nicht, eine Party zu veranstalten.
Parties und Picknicks im Park, aber nicht vor einem Krankenhaus!

Das hat nichts mit Respekt zu tun. Es ist bei diesen Volksgruppen eben anders als bei uns.
Wobei wir haben auch am Freitag direkt am Herzzentrum unser Sommerfest gefeiert mit zwei Livebands (auch Metal) mit mehr als 1000 Besuchern. Da hat es auch niemanden gestört, dass gleichzeitig Patienten um ihr Leben ringen oder sogar verstorben sind.
That´s life!!
 
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