Die Ukraine in der Krise

TheCore

Moderator
8 Juli 2006
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zuhause
Dass russische Einheiten vor Ort sind (aktive vermutlich nicht vor den Kameras) und darüber hinaus Separatisten und eingereiste Freischärler geschult und bewaffnet werden, möchte ich unabhängig von den Fotos annehmen. Das ist ja ein universeller Modus Operandi, den NATO-Staaten und Verbündete genauso in Kiew, Libyen und Syrien praktiziert haben.

Das Besorgniserregende ist, dass solche Aktionen vorher auf ihre Öffentlichkeitswirkung und die Gefahr, den Gegner zu Entsprechendem zu legitimieren, geprüft werden. Unsere Massenmedien scheinen dafür nicht als Beeinträchtigung wahrgenommen zu werden und bestätigen das größtenteils. Es kommt letztlich die gewünschte Botschaft an. Zweifel wie der halb öffentliche Widerspruch einiger NATO-Nachrichtendienste, die russischen Truppenbewegungen seien geringfügig und nicht zum Einmarsch in die Ukraine geeignet, bleiben Randnotizen.
 

alterali

Well-Known Member
19 April 2007
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mittenmang
Ich bin da vor wenigen Tagen bei Illner gelandet.
Die Runde war zwar unterschiedlicher Meinung
aber einig, dass der Westen Scheiße baut.

Statt Diplomatie, vermeintliche Daumenschrauben.
Sanktionen, Sanktionen.

Ich frage mich, wie bescheuert ist denn der Bundestag, dass er einen Bundeswehreinsatz in der Ukraine durchgewunken hat.
Und die dann unbedingt da im Osten rumkrauchen müssen.
Klar, Stalingrad ist nicht weit. Mir is übel.
 
S

sanbea

Guest
Zwischen Putin und Erdogan ist auch wieder kein großer Unterschied oder ?
 

NeoAslan

Gesperrt
20 Februar 2014
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Ich finde es schon erstaunlich, wie besorgt Russland um das Selbstbestimmungsrecht der Russen/Russischsprachigen in UA ist. Der Versuch der Tschetschenen, ihr Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen, endete in einem Blutbad und verbrannter Erde.
-----------

Zum Thema Ukraine: Das Problem ist die schwache, weil nicht legitimierte Regierung in Kiew. Sie kann weder die Integrität des Landes mit gewalt durchsetzen, noch den Bürgern in der Ostukraine irgendein glaubwürdiges, attraktives Angebot machen.
das hat vermutlich etwas damit zu tun, dass die russische regierung naturgemäß an russen interessiert ist.
warum wundert es nicht, dass du das nicht verstehst!!!
was läuft bei deinen synapsen verkehrt?
 

Lynx72

Gesperrt
24 April 2011
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Ich bin kein Nationalist und kein Faschist und deshalb der Auffassung, dass eine Regierung für das Wohlergehen aller ihrer Bürger und Einwohner verantwortlich ist. Nicht nur einer bestimmten Ethnie. Konkret, für Begriffsstutzige:
Russland für die Tschetschenen ebenso wie für die ethnischen Russen, Ukraine für die ethnischen Russen ebenso wie für die ethnischen Ukrainer und die Türkei für die Kurden ebenso wie für die ethnischen Türken.

Jetzt kapiert?
 

NeoAslan

Gesperrt
20 Februar 2014
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Ich finde es schon erstaunlich, wie besorgt Russland um das Selbstbestimmungsrecht der Russen/Russischsprachigen in UA ist. Der Versuch der Tschetschenen, ihr Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen, endete in einem Blutbad und verbrannter Erde.
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Zum Thema Ukraine: Das Problem ist die schwache, weil nicht legitimierte Regierung in Kiew. Sie kann weder die Integrität des Landes mit gewalt durchsetzen, noch den Bürgern in der Ostukraine irgendein glaubwürdiges, attraktives Angebot machen.

das hat vermutlich etwas damit zu tun, dass die russische regierung naturgemäß an russen interessiert ist.
warum wundert es nicht, dass du das nicht verstehst!!!
was läuft bei deinen synapsen verkehrt?

Ich bin kein Nationalist und kein Faschist und deshalb der Auffassung, dass eine Regierung für das Wohlergehen aller ihrer Bürger und Einwohner verantwortlich ist. Nicht nur einer bestimmten Ethnie. Konkret, für Begriffsstutzige: Russland für die Tschetschenen ebenso wie für die ethnischen Russen, Ukraine für die ethnischen Russen ebenso wie für die ethnischen Ukrainer und die Türkei für die Kurden ebenso wie für die ethnischen Türken. Jetzt kapiert?
du anscheinend nicht, aber es war auch nur eine rethorische frage von mir.
nach deiner denke wären also kurden, die sich gedanken über ihre landsleute in deutschland gedanken machen faschisten.
rotationseuropäer in deutschland, die sich für die rotationseuropäer in frankreich einsetzen nationalisten.
 

Guidestone

Gesperrt
30 April 2014
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Die Krise, wird zu tatsächlich kalten Krieg.
Die Russen machen auf der ISS ab 2020 nur noch ihrs.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/i...l-engagement-auf-der-iss-beenden/9888712.html
"Rogosin schloss nicht aus, dass Moskau den russischen Teil der ISS nach 2020 allein weiterbetreiben werde."

Die ISS wird 2020 komplett verschrottet. Die landet als brennende Fackel im Ozean.

Das war bereits beim start geplant. Und wieder hat die Menschheit 1 trillion euro in den Sand gesetzt.
 

Lynx72

Gesperrt
24 April 2011
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nach deine denke wären also kurden, die sich gedanken über ihre landsleute in deutschland gedanken machen faschisten.

Wieso jetzt Faschisten? In welche Faschismusdefinition fallen Angehörige eines Volks ohne Staat, die sich Gedanken über andere Angehörige dieses Volks anderswo machen? Wobei ich den Fall, dass Kurden in Deutschland sich Gedanken über Kurden in der alten Heimat machen, etwas naheliegender fände als umgekehrt. Aber auch da kann ich kein Element von Faschismus entdecken.