AW: Eine Welt ohne Nationen
In dem Punkt stimme ich uneingeschränkt zu: Langfristig würde die Vielfalt in dem Masse abnehmen- in dem die Gemeinsamkeiten zunehmen. Die paradiesische Vorstellung, nach der die Raubtiere mit den Beutetieren einträchtig versammelt sind, wird es nicht geben.
Eine Sauce würde mE nach dennoch nicht draus.
In der Geschichte sind Änderungen dieser Art die Regel, nur dass sie regional begrenzt sind und durch Kriegerische Handlungen u/o Völkerwanderungen eingeleitet wurden.
Ich glaube einfach, ebenso wie persönliche Egoismen sind kollektive Egoismen sozial unverträglich, die Auswirkungen sind allerdings grösser wenn nicht sogar globaler Natur. Zugespitzt: Wenn man sich nicht zusammenrauft, wird es sehr, sehr übel. Zusammenraufen bedeutet realistischerweise, beim persönlichen und nationlen Interesse Abstriche zu machen.