Haha das kenne ich nur zu gut. Was meinst wie das rüberkam als ich jegliche Art von Kuchen, die meine Tante, Oma oder was weiß ich wer alles, extra für uns gebacken hat, abgelehnt habe und auch sonstige Alternativen bzw. Mittagessen ausgeschlagen habe mit dem Argument "Ich bin auf Diät/Ich habe einen speziellen Ernährungsplan und möchte den durchziehen/Ich esse sowas nicht mehr" - es passt einfach nicht in das gesellschaftliche Bild und wird somit als "unpassend", "unhöflich" oder einfach "anders" angesehen. Es ist halt nicht die Norm, dass man auf seinen Körper bzw. auch auf seine Ernährung achtet. Von "Freunden" habe ich auch schon oft zu hören bekommen, dass ich es übertreibe und es einfach nur zeitaufwendig und "dumm" sei, so viel Sport zu machen und mich jeden Abend in die Küche zu stellen, um mir für den nächsten Tag meine Mahlzeiten zuzubereiten. Was machen sie? Hmm, sitzen 2h auf der Couch und gucken fern - ja, DAS ist wirklich sinnvollere verbrachte Zeit.
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Das was du sagst ist wirklich was anderes. Wenn du viel unterwegs bist wird es schwierig, sich streng an die vegane Ernährung zu halten, vor allem in Ländern, deren Sprache man nicht bzw. nicht perfekt beherrscht. Aber da muss man sich dann durchkämpfen und irgendwie kommt man schon an das, was man haben will!
Ich finde ja den Spruch, der am meisten Wahrheit in sich trägt, ist der:
"Du bist, was du isst."
Also viel Erfolg mit deiner Ernährungsumstellung und du musst das nur konsequent genug durchziehen und am Ball bleiben, dann werden die Leute/Verwandte auch irgendwann nichts mehr sagen und es, wie jetzt bei mir, als "Spinnerei" abtun, aber akzeptieren!

Lass sie doch reden, es ist dein Körper und du entscheidest, was du ihm zuführst und was du als nicht gut empfindest!