Flüchtlingskrise

Bintje

Well-Known Member
Danke, dass du mir die Arbeit aufhalst, die von dir zunächst aus dem Zusammenhang genannte Zahl von 100 Ankünften pro Tag zu relativieren. (...)
Nun, ich sehe es nicht als meine Aufgabe abgesehen von Zeitmangel, deine Vermutungen und Thesen zu überprüfen; das müsstest und kannst du m.E. selbst - und wenn dich die von dir aufgeworfene Fragestellung tatsächlich interessiert, kannst du ja das Landesamt in S.-H. fragen und/oder z.B. die dortige Regierung, wie sie auf ihre Zugangszahlen kommen. Quellen, auf die Günther sich kürzlich berief, habe ich dir geliefert, nicht nur eine.
Da hättest du dich eigentlich schon selbst an die Arbeit machen können, meinst du nicht?
Stattdessen habe ich dir weitere Links spendiert, so viel zur Transparenz. Warum ich überdies auch noch deine These "belegen" soll, ist mir schleierhaft.
 

EnRetard

Well-Known Member
Ich hätte vielleicht einen Zwinkersmilie dranhängen sollen. War nicht ernst gemeint und schon gar nicht böse. Mir geht es nur darum, dass das Gejammer über die ach so vielen Asylsuchenden verlogen ist, in S-H ebenso wie in NRW.
 

Bintje

Well-Known Member
Ich hätte vielleicht einen Zwinkersmilie dranhängen sollen. War nicht ernst gemeint und schon gar nicht böse. Mir geht es nur darum, dass das Gejammer über die ach so vielen Asylsuchenden verlogen ist, in S-H ebenso wie in NRW.
Okay, schon wieder vergessen ... ;- ) Ich war heute einfach 'n büschen in Eile, Hundchen in seine Spätsommerfrische gebracht usw., aber es geht ihm augenscheinlich prima. Er hat den Hund des Hauses entthront, dessen Frauchen um die Pfote gewickelt, die Fernbedienung an sich gerissen und bestimmt gerade das TV-Programm. Die beiden Hunde tun so, als ob sie einander nicht bemerken, aber sie werden kommende Woche sicherlich viel Spaß haben ^^
 

Alubehütet

Well-Known Member
Nicht in Zahlen zu sagen. Junge alleinstehende Männer, traumatisiert durch Krieg, Vertreibung und Flucht (auf Schlauchbooten etwa, von Kollegen beklaut) sind anders als Mütter mit Kindern, mit SUV vorgefahren. Um Extreme zu benennen, nicht repräsentative.
 

EnRetard

Well-Known Member
Wann wäre denn deiner Meinung nach, die Grenze der Aufnahmefähigkeit Deutschlands erreicht?


.
Oh, die ist weit weg. Schau mal, wieviele Geflüchtete viel ärmere Länder wie Jordanien aufgenommen haben. Die Frage ist eher, wo liegt die Grenze der Aufnahmebereitschaft. Und die ist durch von den Medien befeuerte politische Kampagnen steuerbar. In der jüngsten Kampagne wird uns eingeredet, die Zahl von 200.000 Asylsuchenden in diesem Jahr, davon gut die Hälfte mit Schutzrecht, überstiegen die Leistungsfähigkeit dieses Landes, und ein Aufnahmestopp/Pushback für diese Personengruppe würde uns vor dem Zusammenbruch der Infrastruktur bewahren.
 

Msane

Well-Known Member
Oh, die ist weit weg. Schau mal, wieviele Geflüchtete viel ärmere Länder wie Jordanien aufgenommen haben. Die Frage ist eher, wo liegt die Grenze der Aufnahmebereitschaft. Und die ist durch von den Medien befeuerte politische Kampagnen steuerbar. In der jüngsten Kampagne wird uns eingeredet, die Zahl von 200.000 Asylsuchenden in diesem Jahr, davon gut die Hälfte mit Schutzrecht, überstiegen die Leistungsfähigkeit dieses Landes, und ein Aufnahmestopp/Pushback für diese Personengruppe würde uns vor dem Zusammenbruch der Infrastruktur bewahren.
Irgendwann hat man sich mal darauf geeinigt in Deutschland Flüchtinge menschenwürdig unterzubringen.
Also physischen Platz haben wir hier zweifelsohne noch genug, unser Land ist groß, es passen noch Millionen hierhin.
Aber diese Menschen werden dann nicht mehr in Häusern leben, sondern in Zeltstädten unter Plastikplanen und Kartons,
oder gleich unter freiem Himmel campieren wie im Ausland, ohne jede soziale Sicherung wenn man Glück hat gibts ne halbe Schüssel Reis am Tag.


.
 

sommersonne

Well-Known Member
Immobilienpreise und Wohnungsnot sind schon ein großes Problem. Verursacht wird das aber nicht durch Flüchtlinge sondern durch Bürokratie und Preise. Wenn sich da nicht bald etwas ändert wird es sehr ungemütlich in Deutschland werden, auch ohne noch mehr Flüchtlinge.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Nach dem Krieg haben wir 14 Millionen Heimatvertriebene heim im Reich aufgenommen, zuzüglich Heimatlose Ausländer wie meine Großeltern. Wenn hier nach Zahlen gefragt wird. Und nach den begrenzten Möglichkeiten unserer weiten Herzen.
 
Top