siksara
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AW: gemeinsam einschlafen
Eine gewisse Form von Romantik ist sicherlich wichtig, da hast du recht.
Allerdings muss man den andern das Anderssein zu gestehen, auch wenns manchmal weh tut.
So wird sich bei Euch wohl einfach zeigen müssen, ob du damit zurecht kommst.
Vielmehr stellt sich die Frage nach der Innigkeit eurer Beziehung. Die ist in meinen Augen zuständig für romantische Gefühle, nicht irgendwelche Taten.
Und deann reicht auch ein tiefer Blick in die Augen und man kann auf romantische Taten verzichten.
Nicht, dass ichs nicht auch mal toll fände Frühstück im Bett serviert zu bekommen, aber.....:wink:
in der einzigen richtig langen Beziehung, die ich vor ihm hatte, war das nie ein Thema. Scheinbar hielten es da beide Seiten für selbstverständlich dass man gemeinsam ins Bett geht. Obwohl ich studentin und lotterleben und mein Partner mit geregeltem berufsleben. Man hat sich eben aufeinander eingestellt und einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Nicht weil es eine Pflicht war, sondern weil man es so wollte.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir damals nicht zusammen gewohnt haben. Da hatte man grundsätzlich mehr Freiräume. Vielleicht deswegen kein guter Vergleich. Allerdings haben wir zeitweise sehr viel aufeinander gehockt und ich quasi in seinem Elternhaus gewohnt. Bei seinen Eltern (unter anderem) aber ich auch gesehen, dass das gemeinsame schlafen gehen durchaus ein schönes Ritual in Langzeitbeziehungen sein kann.
ich will ihn ja zu gar nichts zwingen. Aber es macht mich traurig, dass ihn der Gedanke gemeinsam mit mir schlafen gehen "zu müssen", so abschreckt. Dass er sich auf den Gedanken nicht mal einlassen will. Dass er scheinbar nicht die gleiche Vorstellung von Romantik hat wie ich.
ich würde es nämlich nicht so formulieren wie du: "In einer Beziehung ist mir Treue, Verständnis und gemeinsam schlafen gehen, wichtig..."
Viel eher kann ich für mich sagen: In einer Beziehung ist mir Treue, Verständnis und Romantik wichtig.
Und das gemeinsame Schlafen gehen ist für mich ein Teil der Alltagsromantik, des Zusammengehörigkeitsgefühls. Da er das nicht verstehen kann und will, fehlt nicht nur die Romantik, sondern auch das Verständnis....
Aber gut, so ist es halt.
Eine gewisse Form von Romantik ist sicherlich wichtig, da hast du recht.
Allerdings muss man den andern das Anderssein zu gestehen, auch wenns manchmal weh tut.
So wird sich bei Euch wohl einfach zeigen müssen, ob du damit zurecht kommst.
Vielmehr stellt sich die Frage nach der Innigkeit eurer Beziehung. Die ist in meinen Augen zuständig für romantische Gefühle, nicht irgendwelche Taten.
Und deann reicht auch ein tiefer Blick in die Augen und man kann auf romantische Taten verzichten.
Nicht, dass ichs nicht auch mal toll fände Frühstück im Bett serviert zu bekommen, aber.....:wink: