Hunde und Wölfe

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Mein_Ingomann

Guest
Auf den ersten Blick ein Smalltalk Thema für die vielen Tierfreunde hier, hat es aber doch einen philosophischen Input.

Eine Bekannte arbeitet gelegentlich als Hundetrainerin in einer Hundeschule an der u.a. auch Suchhunde ausgebildet werden. Neben viel praktischen Übungen fördert das solche Blüten zutage:

In Untersuchungen mit handaufgezogenen Wölfen und Hunden zeigten sich interessante Wesensunterschiede. Gibt man beiden ein Leckerchen für eine Aktion (sitz-platz-aus), macht der Hund das Kunststück auch ohne Leckerli -der Wolf nicht.

Legt der Halter ein Stück Fleisch auf einen Stuhl und der Trainer (also ein Fremder) geht dazwischen, wenn der Hund an das Fleisch will, lässt der Hund irgendwann von dem Fleisch ab. Der Wolf nicht. Er probiert es oder wartet so lange, bis er an das Fleisch kommt.

Jetzt frage ich mich: Spricht das nun für die Wölfe oder für die Hunde ?! :wink:
 
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sommersonne

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Spricht für die Wölfe, wenn man für von Menschenhand unverbildete Natur ist.
Sie haben noch mehr Instinkt und keinen oder weniger Gehorsam eingezüchtet bekommen.
 

melekchen

Well-Known Member
AW: Hunde und Wölfe

Spricht für die Wölfe, wenn man für von Menschenhand unverbildete Natur ist.
Sie haben noch mehr Instinkt und keinen oder weniger Gehorsam eingezüchtet bekommen.

denke auch, das da der urinstinkt noch vorhanden ist! in freier natur tippe ich mal darauf, das der wolf eine grössere überlebenschance hat, als der hund!
go erat demonstrantum!

der hund ist so auf den menschen angewiesen, wie der wolf ist nicht ist!
demzufolge, der staerke setzt sich durch!
 
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Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Was ist dann aber mit der Theorie, dass der Hund vom Wolf abstammt? Das die Domestizierung eine solche Wesensänderung herbeiführt finde ich schon merkwürdig. :confused:

Sie erwähnte noch etwas anderes, dass man nicht so gut nachvollziehen kann, weil nur messbar: Wenn man die Augenbewegungen von Menschen aufzeichnet kann man ja feststellen, wohin ein Mensch zuerst blickt, wenn er etwas neues oder jemand unbekanntes sieht. (Das wird z.B. in der Werbeindustrie genutzt).

Der Mensch 'scannt' sein Gegenüber, blickt von links nach rechts. Der Hund blickt sein Gegenüber immer direkt an. Lebt ein Hund nun längere Zeit mit einem Menschen zusammen, 'scannt' er nach einiger Zeit Menschen genauso wie sein Halter, nimmt dessen Blick - Winkel ein. Hunde dagegen blickt er weiterhin direkt -von Hund zu Hund sozusagen- an. :)

Nachrecherchiert habe das alles noch nicht, ich habe aber auch keinen Grund an ihren Worten zu zweifeln, da sie sich mit der Materie besser auskennt als ich.
 
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Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

denke auch, das da der urinstinkt noch vorhanden ist! in freier natur tippe ich mal darauf, das der wolf eine grössere überlebenschance hat, als der hund!
go erat demonstrantum!

der hund ist so auf den menschen angewiesen, wie der wolf ist nicht ist!
demzufolge, der staerke setzt sich durch!

Naja... oder setzt sich der Klügere durch? Immerhin gibt es mehr Haushunde als Wölfe.