Hunde und Wölfe

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Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Ich sage gerne, dass "Gut" jenseits von Gut und Böse ist. Also dass es ein Richtig und Falsch jenseits von richtig und falsch gibt.


Im Gegensatz zu diesem perfekten Organismus, der dafür geschaffen ist, zu überleben, sagt man, dass der Mystiker dazu geschaffen ist, Gott zu dienen.

Dieser Dienst kann von außen betrachtet skrupellos erscheinen, weil er keine Rücksicht auf gewöhnliche Konventionen nimmt. Im Koran gibt es dazu die mythische Figur des Khidr, den "Gottesknecht".

Das gilt auch für Schamanen. Die S.F. bedient sich ja gern bei alten Mythen und Kulturen. Chirurgen oder Pathologen müssen ähnlich "skrupellos" sein um ihren Job machen zu können.
 
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Pit 63

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Aufgrund meiner meditativen oder kontemplativen Erfahrungen (Ich mag diese Wörter eigentlich nicht) halte ich die Realität für die Erkenntnis dessen, was Buddha mit selbst-nicht selbst bezeichnete. Das ist das Bewusstsein des Seins von sich selbst jenseits individueller Identifikation- also jenseits der Identifikation mit einer Form.
Der Mystiker und Bischhof Meister Eckhart sagte einmal: Erst als die Seele aus der Gottheit (nicht Gott!) heraustrat, kündete alles von Gott. Die Unterscheidung zwischen Gott und "Gott-heit", in der nichts und niemand unterschieden werden kann, brachte ihm letztlich die Inquisition auf den Hals.
(Er starb während des Prozesses und wurde posthum der Ketzerei für schuldig befunden, seine Bücher verboten).
 
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Dörtmevsim

Guest
Ich denke, dass beim Wolf der Jagdinstinkte noch nicht verloren gegangen ist; weil er eben nicht überzüchtet worden ist. Beim Hund ist es anders! Er wird zwischenzeitlich als Wachhund, Rettungshund, Spürhund, Therapiehund, etc. benutzt!

Also ein Wolf lebt vermutlich immer noch in der Steinzeit und die Hunde sind schon vielleicht in der Zivilisation angekommen ???

Und jetzt die Antwort: Es spricht weder für Hunde noch Wölfe! Wenn überhaupt, spricht es meiner Meinung nach für oder gegen den Mensch! :)