Hunde und Wölfe

M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Ich orientiere mich an Mullah Nasrudin und Till Eulenspiegel. :wink:



Everything under control. 8)

Spontan möchte ich mich bei meinem Teilzeithund bedanken, der Anlass für diesen Thread und für die interessante Diskussion ist! :lol:

Da sage noch einer, Hunde würden den Menschen nicht beinflussen. Muss wohl an den Hundstagen liegen, dass das Thema diesen Verlauf genommen hat.
 
M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Genau, wie war das noch mit den Mäusen bei Douglas Adams?

Es ist das Zirkustier, das den Menschen dazu abrichtet, ihm bei seinen Kunststücken eine Belohnung zu geben! :wink:

:lol: Jepp! "Immer wenn ich ihm das Stöckchen bringe freut er sich." Menschen sind schon seltsame Tiere. Die Verachtung, die viele Menschen Tieren entgegenbringen, bringen die wenigsten Tiere dem Menschen entgegen.

Wer schon mal mit Pferden zu tun hatte, hat das vielleicht auch schon erlebt: Ein Tier, das uns an Körperkraft völlig überlegen ist, arbeitet "nur" auf der Basis von Vertrauen mit dem Menschen zusammen.
 
P

Pit 63

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Oder es ist gerade die Zivilisation, in der Mensch des Menschen Wolf ist.



Die Frage der Schuld hängt üblicherweise mit den Polen "richtig" und "falsch" zusammen.

Der Selbstmordattentäter ist überzeugt von der Richtigkeit seines Handelns.

Der strengreligiöse Katholik von der Falschheit zum Beispiel der Onanie.

Richtig und Falsch stehen immer in einem kulturpsychologischen Zusammenhang und sind somit nicht absolut.

Das freie Leben ist meines Erachtens irgendwo jenseits von Gut und Böse angesiedelt. Dazu muss man akzeptieren, dass man als Mensch fehlbar ist, bei jedem Atemzug. Und sozusagen das Kreuz des Menschseins auf sich nehmen.


"An einem Ort, jenseits von richtig und falsch, dort treffen wir uns." (Rumi)

Dazu fällt mir der Android aus Alien 1 ein. Er war von dem fremden, tödlichen Lebewesen aus dem Weltall fasziniert, einer intelligenten und bewussten aber gleichzeitig völlig skrupellen Spezies. Er schwärmte von der Reinheit dieser Lebensform, dem perfekten Organismus, den keine Schuld und kein Gewissen plagt- geschaffen, um zu überleben.
 
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Mein_Ingomann

Guest
AW: Hunde und Wölfe

Dazu fällt mir der Android aus Alien 1 ein. Er war von dem fremden, tödlichen Lebewesen aus dem Weltall fasziniert, einer intelligenten und bewussten aber gleichzeitig völlig skrupellen Spezies. Er schwärmte von der Reinheit dieser Lebensform, dem perfekten Organismus, den keine Schuld und kein Gewissen plagt- geschaffen, um zu überleben.

Was Androiden halt so denken. :lol: Mit den Gedankengängen von Menschen bin ich meist schon ausgelastet.
 

Majnomon

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20 Oktober 2009
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AW: Hunde und Wölfe

Dazu fällt mir der Android aus Alien 1 ein. Er war von dem fremden, tödlichen Lebewesen aus dem Weltall fasziniert, einer intelligenten und bewussten aber gleichzeitig völlig skrupellen Spezies. Er schwärmte von der Reinheit dieser Lebensform, dem perfekten Organismus, den keine Schuld und kein Gewissen plagt- geschaffen, um zu überleben.

Ich sage gerne, dass "Gut" jenseits von Gut und Böse ist. Also dass es ein Richtig und Falsch jenseits von richtig und falsch gibt.


Im Gegensatz zu diesem perfekten Organismus, der dafür geschaffen ist, zu überleben, sagt man, dass der Mystiker dazu geschaffen ist, Gott zu dienen.

Dieser Dienst kann von außen betrachtet skrupellos erscheinen, weil er keine Rücksicht auf gewöhnliche Konventionen nimmt. Im Koran gibt es dazu die mythische Figur des Khidr, den "Gottesknecht".