fritztotila
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AW: Integration, wirklich ernstgemeint?
Bonjou solresol
tja, das -zwar etwas ausufernd ausgedrückt- viele Wahrheiten, die du da postest. merci beaucoup. Als konkrete Vorschläge erkenne ich allerdings nur auf der deutschen Seite die kirchensteuerliche Einbindung der Migranten und die daraus folgende Verantwortungsübernahme für Schule, Kitas etc.... ok
Dafür soll also das Gastland die strukturen bereitstellen...ok
ist natürlich schon saudumm, dass in der Tat ein Großteil der gebildeten türkischen Elite Deutschland verlässt - naja die Türkei braucht diese Leute ja auch.
Ich finde hier gar nichts, wo ich dir wie gewohnt widersprechen
könnte!!!
Um zum Threadthema zu kommen bedeutet dies: Bisher wurde Integration von beiden Seiten nicht sehr ernstgenommen, aber jetzt sollten wir es tun !!
C 'est vrai ? d'accord !!! [leise]: "aber wie?"
salut
Auf deutscher Seite:
hat man immer diese Gastarbeiter als künftige Rückkehrer betrachtet, und nicht als Einwanderer. immer noch nicht. sonst hätte man Strukturen für eine Mitwirkung bereitgestellt, beispielsweise die Religionssteuer ausgeweitet um eine weitere Religion, damit die Betroffenen, diejenigen, die gläubig sind, ähnlich vorgehen (= in Geldfragen wirtschaften) können, wie beide anderen grossen Religionen auch. ohne Geld ist im modernen Deutschland gar nichts möglich. Du darfst nicht ein mal sterben: das kostet zu viel :mrgreen: ! wenn ein Steuermenge da wäre, wären die Muslimen wohl oder übel wie die Christen gezwungen, Entscheidungen zu treffen, und mit diesem Geld und mit den Pflichten seiner Verwaltung irgendwie umzugehen. dann könnte ein "Deutscher Roter Halbmond" entstehen, beispielsweise. und es könnte nach weniger Zeit wie Caritas oder Hephata auf katholischer oder protestantischer Seite anfangen, Alltagsnotwendigkeiten, wie Kindergarten, Kita, Alterheims, usw. zu betreuen. Und irgendwann öffentliche Schulen unter Einhaltung der für alle öffentlichen Schulen gültigen Kriterien auch.
Auf türkischer Seite:
ist es gar nicht so einfach, zu sagen, weil Türken keine Türken sind, sondern Angehörige von sehr unterschiedlichen Gruppen. Armenier, Kurden und Türken werden in Deutschland unter dem Sammelbegriff "Türken" genannt, wobei heute verkomplizierend noch Kinder aus Mischehen immer häufiger vorkommen, die eine sehr komplizierte Seele haben, weil sie täglich mit Nachteilen der Herkunft doch konfrontiert werden, aber dem Recht nach Deutsche deutscher Abstammung sind. das wären typische Unterschiede aus der Herkunft. dann gibt es eine ganze Reihe von Tendenzen: Muslime, die geradezu froh sind, nicht im Muslimen feindlichen Land Türkei zu leben, weil sie streng gläubig sind, Muslime, die wir Otto-Standard-Europäer anzusehen sind, Atheisten, die meinten, in Europa kein Angst vor den Gläubigen haben zu müssen, und viele Sonderfälle... ausserdem sind schon lang alle Türken nicht mehr im Bergbau alle beschäftigt gewesen. immer mehr sind aus der Türkei mit einem fertigen türkischen Abitur gekommen. woher die aktuelle türkische Elite in Deutschland stammt, ist daher schwer auszumachen. aber eins ist sicher:
sie findet schwer einen Hebel, den sie in Gang setzen könnte, und inzwischen ist jeder Türke überzeugt, daß er auch mit deutscher Staatsangehörigkeit ein Türke bleiben wird.
wenn ein Türke sich bewusst eingliedert, sich integrieren lässt, sich assimilieren lässt, dann ist er ein Standarddeutscher, hast Du das schon gedacht? Würdest Du heute sagen: "Dr. Schimansky" -> Pole? nein! oft wäre es total falsch. er ist Deutscher und tut absolut nichts mehr für eine Einwanderergruppe aus Polen, kennt deren Sprache gar nicht.
das ist eine Herausforderungen der nach Integration oder Assimilierung strebenden Behandlung von Auswanderern: die gebildete Elite verlässt oft teilweise oder ganz die betroffene Menschengruppe.
deshalb wäre es so wichtig, daß das Gastland die Strukturen oder zumindest deren Rahmen bereitstellt.
salut
Bonjou solresol
tja, das -zwar etwas ausufernd ausgedrückt- viele Wahrheiten, die du da postest. merci beaucoup. Als konkrete Vorschläge erkenne ich allerdings nur auf der deutschen Seite die kirchensteuerliche Einbindung der Migranten und die daraus folgende Verantwortungsübernahme für Schule, Kitas etc.... ok
Dafür soll also das Gastland die strukturen bereitstellen...ok
ist natürlich schon saudumm, dass in der Tat ein Großteil der gebildeten türkischen Elite Deutschland verlässt - naja die Türkei braucht diese Leute ja auch.
Ich finde hier gar nichts, wo ich dir wie gewohnt widersprechen
könnte!!!
Um zum Threadthema zu kommen bedeutet dies: Bisher wurde Integration von beiden Seiten nicht sehr ernstgenommen, aber jetzt sollten wir es tun !!
C 'est vrai ? d'accord !!! [leise]: "aber wie?"
salut