AW: Kein Sportkurs mit Kopftuch
Leserkommentare auf den selben Bericht, die hier anscheinend nicht erwünscht sind: :roll:
- Es drängt sich die Frage auf, inwiefern ein Kopftuch bei Step-Aerobic gefährlich werden könnte.
wo steht, dass sie darauf bestanden hat? Laut Artikel ist sie ja nichtmal wirklich zu Wort gekommen. Abgesehen davon kann sich jede_r kleiden, wie er_sie will. Wenn Frau Engin ein Kopftuch tragen möchte, hat niemand das Recht, ihr dieses zu verweigern.
- So ein Quatsch "Kopftuch abnehmen = Integrationserfolg". 1. würde das in die Persönlichkeitsrechte der Frau eingreifen und 2. inwiefern das Entfernen eines äußeren Merkmales einen Integrationserfolg darstellt müssen Sie mir mal erklären.
- Es gibt Religionsfreiheit und solange die nicht die Freiheit anderer behindert - was in diesem Fall nicht ersichtlich ist - ist dagegen ja wohl nichts einzuwenden.
Wo leben wir eigentlich.
Sollen die muslimischen Frauen alls Zuhause bleiben?
- ..was sie fordern, bedeutet die Abschaffung der Religionsfreiheit !
- Und warum sollte ein Kopftuch, das in der Regel aus einem weichen Material besteht, ungiftig ist und keine scharfen Kanten hat, bei sportlicher Betätigung den Sportler oder andere stören? Man mag es albern und unpraktisch finden, immer und überall mit einem Kopftuch rumzulaufen, aber das kann jeder selbst entscheiden. Wenn Frauen dazu gezwungen werden, ist das nicht OK. Wenn sie es aber aus eigener Überzeugung möchten, so what?
- Die Dame hat weder versucht andere von ihrem Glauben zu überzeugen, noch hat sie demonstrativ gegen irgendwelche Netiquette verstoßen. Im Gegenteil bin ich erschüttert über diese maßlose Arroganz der Kursleiterin. Die junge Frau hat ihre Überzeugung, basta.
- bitte,bitte: ein kleines bisschen mehr toleranz schadet nicht, sondern hilft, besser miteinander umzugehen !
- Ich hoffe, es wurde auch dafür gesorgt, dass sämtliche Kreuze vor Kursbeginn entfernt wurden.
- Ich frage mich nur, ob ich als Europäerin mit einem schicken Tuch von Nike oder Adidas auf dem Kopf auch weggeschickt worden wäre.
- Menschen, die sich soviel intolerantes Geschwätz leisten, tun mir leid. Wen wollt ihr als nächstes ausgrenzen? Braunäugige oder Rothaarige vielleicht? Dirndlträgerinnen? Oder alle, die nicht drei Streifen auf der Sportkleidung haben?
- Städteverschwisterung hat sich die Stadt auf ihre Fahnen geschrieben. Ist das nicht ohne Wenn und Aber, Gerechtigkeit, Toleranz, Achtung, Solidarität und Verständnis, die aus dem Herzen kommen sollte, verehrter Herr Bürgermeister Reißer? Baden Sie am liebsten lau? Diese ganzen Verschwisterungen sind wohl in der Praxis nicht viel wert.
- Hier sind schlichtweg zwei starrsinnige [...] aneinander geraten. Die hätten sich genauso an der Supermarktkasse in die Haare bekommen wer jetzt zuerst dran wäre. Aber von einer Kursleiterin hätte ich ehrlich gesagt schon mehr »Einfühlungsvermögen« erwartet.
EDIT
Und das waren längst nicht alle.... wollte nur den Rahmen nicht sprengen.