Lieben wir "light" im Jahr 2020?

SweetNel

Active Member
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

Schneller verlieben - schneller trennen.
Genauso lebt mein Ex.
Der hätte also mal gut n bisschen später leben können, dann würd er nicht so vielen Frauen das Leben schwer machen..

Also ich will meinen Partner nicht irgendwie "ausgerechnet und bestimmt" kriegen. Auch wenn man dann vielleicht gut zusammenpasst. Für mich kommt das voooll unnatürlich rüber.

Irgendwo gibts ja hoffentlich einen, der zu mir passt und mich nicht direkt verlässt um ja keine Frau verpasst zu haben......
ICH will nämlich eine laaaange Beziehung. Gerne ewig.
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

Schneller verlieben - schneller trennen.
Genauso lebt mein Ex.
Der hätte also mal gut n bisschen später leben können, dann würd er nicht so vielen Frauen das Leben schwer machen..

Also ich will meinen Partner nicht irgendwie "ausgerechnet und bestimmt" kriegen. Auch wenn man dann vielleicht gut zusammenpasst. Für mich kommt das voooll unnatürlich rüber.

Irgendwo gibts ja hoffentlich einen, der zu mir passt und mich nicht direkt verlässt um ja keine Frau verpasst zu haben......
ICH will nämlich eine laaaange Beziehung. Gerne ewig.

Dann halt dich von den "Windhunden" fern.
 
M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

@ Dine:
"«Wir werden immer älter, haben also mehr Lebenszeit, paradoxerweise wird alles aber schneller, und wir haben immer mehr das Gefühl wir hätten keine Zeit - auch nicht für die Liebe», sagt Markus Fäh, Psychoanalytiker und Paartherapeut."

Mach' Dir keine Sorgen. Sei lieber froh, dass Du Leute wie Herrn Fäh nicht kennst.

Wer sich den lieben langen Tag gegen festgesetztes Minutenhonorar die Beziehungsprobleme anderer Leute anhören muss, kommt dann auch zu seltsamen Schlüssen. :lol:
 

Aylin2009

Active Member
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

1960, in welchem Land wärst du gerne jung gewesen? Überleg mal, wie es da in den meisten Ländern ausgesehen hat. Lustig war die Zeit bestimmt nicht.

nein, wenn ich auf lustig aus wäre, dann würde ich mich in der heutigen, lustigen Unterhaltungs-, Konsum- und Spaßgesellschaft wahrscheinlich wohl fühlen. :lol:

ich bin da eher konservativ und sehne mich nach gewissen Werten. Sicher war früher auch nicht alles gold was glänzt und vieles verlogen. Aber der Schein der 50er jahre reizt mich mehr als die verkorkste Welt in der ich lebe.

Jedes mal wenn ich den Film Pleasantville gucke ärgere ich mich über die Farben...

ist aber mein ganz persönliches Empfinden und wirklich keiner Diskussion wert :wink:
 

Mutter Courage

Gesperrt
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

nein, wenn ich auf lustig aus wäre, dann würde ich mich in der heutigen, lustigen Unterhaltungs-, Konsum- und Spaßgesellschaft wahrscheinlich wohl fühlen. :lol:

ich bin da eher konservativ und sehne mich nach gewissen Werten. Sicher war früher auch nicht alles gold was glänzt und vieles verlogen. Aber der Schein der 50er jahre reizt mich mehr als die verkorkste Welt in der ich lebe.

Jedes mal wenn ich den Film Pleasantville gucke ärgere ich mich über die Farben...

ist aber mein ganz persönliches Empfinden und wirklich keiner Diskussion wert :wink:

Aylin, es ist immer schöner, etwas aus der Perspektive der Entfernung zu betrachten, als mittendrin zu stecken. Nostalgie hat einen romantischen Antstrich.

Aber seien wir doch mal realistisch. Heute leben wir viel ehrlicher und freier und machen uns über das, was die Nachbarn von uns denken, keinen großen Kopf mehr. Ich finde das besser.

Allerdings wäre ich gerne nochmal zwanzig Jahre jünger mit der Erfahrung und dem Wissen von heute 8)
 

Dine

Well-Known Member
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

nein, wenn ich auf lustig aus wäre, dann würde ich mich in der heutigen, lustigen Unterhaltungs-, Konsum- und Spaßgesellschaft wahrscheinlich wohl fühlen. :lol:

ich bin da eher konservativ und sehne mich nach gewissen Werten. Sicher war früher auch nicht alles gold was glänzt und vieles verlogen. Aber der Schein der 50er jahre reizt mich mehr als die verkorkste Welt in der ich lebe.

Jedes mal wenn ich den Film Pleasantville gucke ärgere ich mich über die Farben...

ist aber mein ganz persönliches Empfinden und wirklich keiner Diskussion wert :wink:

Ich glaube du müsstest die Zeit noch etwas mehr zurückdrehen... Bzw nein, so im Alter unserer Grosseltern... Da hat man noch Wespatouren gemacht, dann der Dame den Hof.. Hat geheiratet und ist es immer noch! Schööööön!

Ich wär gerne ein Burgfräulein gewesen, welche auf ihren Ritter mit dem weissen Pferd wartet. Gott, sind wir kitschig.

Aber hm.... Wenns denn so weitergeht wie bisher hab ich ja vielleicht das Glück diese eine Liebe für das Leben zu haben?! :lol:
 
S

sommersonne

Guest
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

Ich bin 1960 sieben Jahre alt gewesen und in die Schule gekommen, in Leipzig. Für die Feier zur Schuleinführung musste man beim Konsum Bescheid sagen dass man etwas mehr brauchte diese Woche. Butter, Kondensmilch und Milch schrieben die Verkäuferinnen in ein Heft und wer seine Ration für diese Woche weg hatte, der bekam nichts mehr. Beim Fleischer war es auch so. Ebenso beim Gemüsehändler.
Ich hatte ein blaues Pionierhalstuch um und bin manchen Nachmittag, wenn Pioniernachmittag war, mit einem Handwagen und Kindern aus meiner Schulklasse von Haus zu Haus gezogen und habe äusserst ungern gefragt ob die Leute leere Gläser, Flaschen und Papier hätten. Das wurde dann auf dem Schulhof gesammelt.
Wir haben Stifte und Hefte für die Kinder in Kuba gespendet.
Natürlich habe ich als Kind den Mangel nicht so gemerkt.
Wir konnten auf grossen freien Flächen (wo vorher Ruinen standen) spielen, Gras und Unkraut waren hoch, wir konnten gut verstecken spielen. Es fuhren kaum Autos und so hatte keiner grossartig Angst um uns und wir hatten viele Freunde mit denen wir spielten bis es dunkel wurde und wir nach Hause mussten. Das gibt es ja nun heute kaum noch in den Städten.
Trotzdem möchte ich nicht noch mal 50 Jahre zurück.
 

fritztotila

Active Member
AW: Lieben wir "light" im Jahr 2020?

Ich bin 1960 sieben Jahre alt gewesen und in die Schule gekommen,
Trotz bescheidener Mathematikkenntnisse kann ich nun errechnen, dass du 3 Jahre jünger bist als ich und interessanterweise habe ich, in Hannover aufgewachsen, durchaus vergleichbare Erfahrungen gemacht.
in Leipzig. Für die Feier zur Schuleinführung musste man beim Konsum Bescheid sagen dass man etwas mehr brauchte diese Woche. Butter, Kondensmilch und Milch schrieben die Verkäuferinnen in ein Heft und wer seine Ration für diese Woche weg hatte, der bekam nichts mehr. Beim Fleischer war es auch so. Ebenso beim Gemüsehändler.
Ich hatte ein blaues Pionierhalstuch um und bin manchen Nachmittag, wenn Pioniernachmittag war, mit einem Handwagen und Kindern aus meiner Schulklasse von Haus zu Haus gezogen und habe äusserst ungern gefragt ob die Leute leere Gläser, Flaschen und Papier hätten. Das wurde dann auf dem Schulhof gesammelt.
Auch bei uns gab es ein Geschäft namens "Konsum" und ich habe mich als Kind auch immer fürchterlich über ALLES gefreut, die Scheibe Wurst etc und die Menschen waren im Vergleich zu heute echt arm: Mein Vater hat mal seinen Vorgesetzen MIT FRAU zum Abendessen eingeladen, ich musste ins Bett, aber ich erinnere mich genau: Es gab pro Person EIN Würstchen und für ALLE eine, ja EINE Flasche Bier....
Wir haben Stifte und Hefte für die Kinder in Kuba gespendet.
Natürlich habe ich als Kind den Mangel nicht so gemerkt.
Wir konnten auf grossen freien Flächen (wo vorher Ruinen standen) spielen, Gras und Unkraut waren hoch, wir konnten gut verstecken spielen. Es fuhren kaum Autos und so hatte keiner grossartig Angst um uns und wir hatten viele Freunde mit denen wir spielten bis es dunkel wurde und wir nach Hause mussten. Das gibt es ja nun heute kaum noch in den Städten.
Trotzdem möchte ich nicht noch mal 50 Jahre zurück.
Ja und Ruinen zum Spielen und viel freie Fläche, kaum Autos, all das war in Hannover auch. Es gab leerstehend Fabrikhallen, in denen man spielen konnte, aber nicht durfte, es gab Bettler, Lumpensammler und den "Kohlenmann" , brachte auf Eselskarren säckeweise Kohlen, die man in den Keller schüttete, von wo ich sie eimerweise im Winter wieder in die Wohnung im 5. Stock hochtrug, wofür ich gelobt wurde und stolz war. All das gibt es heute so nicht mehr.
Das mit den Pionieren ist mir erspart geblieben, das schon
Auch ich sehne mich insgesamt nach der Zeit nicht zurück, die Menschen dachten irgendwie insgesamt engstirniger. Nichts war besser.
 
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