Aylin2009
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AW: Mails hacken, ist das zu verzeihen?
ja, sicherlich ist diese erkenntnis ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung und ich glaube, dass sich gerade Männer oft sehr schwer darin tun, solche schwächen einzugestehen.
Aber selbst bei mir als kleiner Hobby-Psychologe war es ein längerer Weg, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin und angefangen habe an mir selbst zu arbeiten. Und noch immer habe ich einen weiten Weg vor mir. Letztendlich werde ich immer mit diesem Problem leben müssen und Gefahr laufen in meine Muster zurückzufallen, wenn mich die Gefühle überkommen.
Aber ich kann sagen, dass es für mich sehr hilfreich war und ist, wenn mein Partner einfühlsam auf mich zugegangen ist und mir gezeigt hat, dass er mich wegen dieser Schwäche nicht abstößt, sondern mir helfen will, meine Ängste zu überwinden.
Versuch es doch mal nicht mit Vorwürfen: Du bist eifersüchtig und musst was dagegen tun. Du lässt mir keine Luft zu atmen. Du hast mein Vertrauen missbraucht. Du bist nicht normal.
So wird er niemals zugeben, dass das Problem bei ihm liegt.
Wähle stattdessen Fragen? was genau hast du befürchtet, in meinen Mails zu finden? Vorher genau kommt diese Angst? Welchen Anlass hast du dafür gehabt?
So wird ihm nicht viel übrig bleiben als irgendwie seine Gefühle ins Spiel zu bringen. Denn sein Verhalten ist ja nur Ausdruck seiner Gefühle.
Versuche deine Gefühle zu schildern, dass es dich verletzt, dass er böse Dinge von dir denkt und dir sein Vertrauen mehr wünschst als alles andere. Und dann versuche ihm irgendwie entgegen zu kommen, wie z.B. mit dem Kompromiss, dass er, wenn sein Kopfkino ihn wieder mal im Griff hat mit dir darüber sprechen soll und ihr im Zweifel mal gemeinsam in deine Mails guckt, um ihn zu beruhigen. Das Wissen theoretisch jederzeit zu dürfen wird ihm schon helfen, nicht mehr so ein großes Bedürfnis danach zu haben.
Das kommt dir mühselig vor oder du siehst es nicht ein, warum du dieses Theater auf dich nehmen solltest, wo er doch das Problem hat?
Ja. Aber du hast dich entschieden diesen Mann zu heiraten und Menschen haben Fehler. Eine Ehe bedeutet leider nicht immer nur heiter Sonnenschein und bei solchen Problemen kann man miteinander wachsen wenn man gemeinsam gewillt ist sie anzugehen. sicherlich ist dabei auch Grundvoraussetzung, dass er mitmacht. Aber ich glaube nicht wirklich, dass du von deiner seite schon einen echten Versuch gestartet hast.
Wenn du dich trotz allem kein Stück von deinem Standpunkt wegbewegen willst, dann ist das dein gutes Recht. Du wirkst in deiner Art sehr, sehr streight. Aber ich würde dann auch keine großen Hoffnungen darauf setzen, dass er von alleine die Kurve kriegt. Tendenziell wird es eher schlimmer werden.
Ich sehe das dann aber ähnlich wie Queenofhearts.
nun, wenn derjenige (so wie du) erkennt das er eifersüchtig ist, DANN kann man daran arbeiten...aber fragst du ihn, ist er natürlich auf keinen fall eifersüchtig... wo sollte man da also anfangen????
ja, sicherlich ist diese erkenntnis ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung und ich glaube, dass sich gerade Männer oft sehr schwer darin tun, solche schwächen einzugestehen.
Aber selbst bei mir als kleiner Hobby-Psychologe war es ein längerer Weg, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin und angefangen habe an mir selbst zu arbeiten. Und noch immer habe ich einen weiten Weg vor mir. Letztendlich werde ich immer mit diesem Problem leben müssen und Gefahr laufen in meine Muster zurückzufallen, wenn mich die Gefühle überkommen.
Aber ich kann sagen, dass es für mich sehr hilfreich war und ist, wenn mein Partner einfühlsam auf mich zugegangen ist und mir gezeigt hat, dass er mich wegen dieser Schwäche nicht abstößt, sondern mir helfen will, meine Ängste zu überwinden.
Versuch es doch mal nicht mit Vorwürfen: Du bist eifersüchtig und musst was dagegen tun. Du lässt mir keine Luft zu atmen. Du hast mein Vertrauen missbraucht. Du bist nicht normal.
So wird er niemals zugeben, dass das Problem bei ihm liegt.
Wähle stattdessen Fragen? was genau hast du befürchtet, in meinen Mails zu finden? Vorher genau kommt diese Angst? Welchen Anlass hast du dafür gehabt?
So wird ihm nicht viel übrig bleiben als irgendwie seine Gefühle ins Spiel zu bringen. Denn sein Verhalten ist ja nur Ausdruck seiner Gefühle.
Versuche deine Gefühle zu schildern, dass es dich verletzt, dass er böse Dinge von dir denkt und dir sein Vertrauen mehr wünschst als alles andere. Und dann versuche ihm irgendwie entgegen zu kommen, wie z.B. mit dem Kompromiss, dass er, wenn sein Kopfkino ihn wieder mal im Griff hat mit dir darüber sprechen soll und ihr im Zweifel mal gemeinsam in deine Mails guckt, um ihn zu beruhigen. Das Wissen theoretisch jederzeit zu dürfen wird ihm schon helfen, nicht mehr so ein großes Bedürfnis danach zu haben.
Das kommt dir mühselig vor oder du siehst es nicht ein, warum du dieses Theater auf dich nehmen solltest, wo er doch das Problem hat?
Ja. Aber du hast dich entschieden diesen Mann zu heiraten und Menschen haben Fehler. Eine Ehe bedeutet leider nicht immer nur heiter Sonnenschein und bei solchen Problemen kann man miteinander wachsen wenn man gemeinsam gewillt ist sie anzugehen. sicherlich ist dabei auch Grundvoraussetzung, dass er mitmacht. Aber ich glaube nicht wirklich, dass du von deiner seite schon einen echten Versuch gestartet hast.
Wenn du dich trotz allem kein Stück von deinem Standpunkt wegbewegen willst, dann ist das dein gutes Recht. Du wirkst in deiner Art sehr, sehr streight. Aber ich würde dann auch keine großen Hoffnungen darauf setzen, dass er von alleine die Kurve kriegt. Tendenziell wird es eher schlimmer werden.
Ich sehe das dann aber ähnlich wie Queenofhearts.