......es gibt haufenweise Frauen, die zB Soziale Arbeit (da hab ich es live erlebt - immer wieder) studieren, weil sie glauben dass sie damit eine bessere Mutter werden.
Sozialarbeit, Kindergärtnerin, sowas lernt man vielleicht, um eine bessere Mutter zu werden. Finde ich ehrlich gesagt auch gar nicht so abwegig – Fürs Autofahren mußt Du einen Führerschein machen, aber Kindergroßziehen darf jeder. Sich Grundkenntnisse aneignen z.B. über Entwicklungspsychologie ... naja, hat meine Mama aber auch nicht gehabt
Aber warum studiert jemand jahrelang etwas, was sie innerlich ablehnt? Doch wohl, um anschließend tatsächlich die Lizenz zu haben, den Beruf Religionslehrerin ausüben zu können?
Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine vorgergründig theologische, in Wirklichkeit jedoch wohl eher machtpolitische Auseinandersetzung, die mit der rechtlichen Basis zu tun hat, auf der die muslimische Religionslehrer-Ausbildung in NRW steht. Die Islamverbände haben über einen "Beirat", durch den das für den Religionsunterricht in NRW vorgesehene Kirchenmodell nachgeahmt werden soll, ein Wort mitzureden. Gerade Ditib hat in der Vergangenheit heftige Ktitik an Khorchide geübt.
Ich habe das auch mitgekriegt, allerdings nicht intensiv mitverfolgt. Auch, daß Khorchides Vorgänger noch um einiges „krasser“ drauf war. – Eine ähnliche Auseinandersetzung haben wir ja schon lange in der evangelischen Theologie: Evangelikale, auch fundamentalistische – also auch solche, die z.B. an die historische Existenz eines Ur-Menschenpaares Adam und Eva glauben –, wollen ja auch durchaus Pfarrer werden und werden an der Universität mit Textexegese konfrontiert, die ihren „Kinderglauben“ selbstredend massiv in Frage stellt.