Mal über Erdoğan plaudern

EnRetard

Well-Known Member
Rousseau und Kant kann sie trotzdem lesen und sich damit auseinandersetzen. Wenn sie keine reine Pauk-und-Abspul-Studentin ist, hat sie vielleicht sogar eine kritische Meinung dazu, die sie begründen kann. Das wäre doch interessant.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Rousseau und Kant kann sie trotzdem lesen und sich damit auseinandersetzen. Wenn sie keine reine Pauk-und-Abspul-Studentin ist, hat sie vielleicht sogar eine kritische Meinung dazu, die sie begründen kann. Das wäre doch interessant.
Das ist nicht meine Frage. Meine Frage war, was ist zwischen Februar und April passiert? Ein Politikwechsel, der aus mir bisher noch unbekannten Gründen, von deutsch türkischen Studentinnen, die Rousseau und Kant lesen, begrüßt wird. Ich verstehe es nicht. Das herausbrechende Glaubensbekenntnis, als wäre die Reliogion jemals oder von irgendjemandem hierzulande unterdrückt worden. Wir leben in NRW.
 

EnRetard

Well-Known Member
Die Religion wird nicht unterdrückt, aber sie wird - nicht nur in den Augen von Extremisten - miesgemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die gehäuften Vorwürfe gegen Ditib wegen der Bespitzelung von Erdo-Gegnern, zu einer Trotzreaktion geführt haben.
 

EnRetard

Well-Known Member
Die in der Türkei diskriminierte, vergleichsweise liberale Strömung des Islam erhält eine Juniorprofessur in Berlin. So sieht es der unveröffentlichte Hochschulvertrag des Senats vor.

http://m.tagesspiegel.de/berlin/humboldt-universitaet-zu-berlin-aleviten-bekommen-eigenen-lehrstuhl/19729206.html?utm_referrer=http://tuerkeiforum.phpbb8.de/post30837.html

Weiß dieser Hannes Heine eigentlich, wovon er schreibt? "vergleichsweise liberale Strömung des Islam". Ahnungslos und hochnäsig. Im weiteren skizziert er das Minenfeld, ohne es begriffen zu haben: Über deren institutionelle Anbindung ist noch gesondert zu entscheiden.“ Das Land werde „Mittel zur Verstetigung der Professur“ stellen. Der alevitische Lehrstuhl wird also nicht im Institut für islamische Theologie, sondern eigenständig – vermutlich bei den Kulturhistorikern – untergebracht.

Es ist unter Aleviten umstritten, ob ihre Religion überhaupt dem Islam zuzuordnen ist, und der sunnitische Staatsislam der Türkei negiert bislang jede Eigenständigkeit der Aleviten.
 

beren

Well-Known Member
Das ist nicht meine Frage. Meine Frage war, was ist zwischen Februar und April passiert? Ein Politikwechsel, der aus mir bisher noch unbekannten Gründen, von deutsch türkischen Studentinnen, die Rousseau und Kant lesen, begrüßt wird. Ich verstehe es nicht. Das herausbrechende Glaubensbekenntnis, als wäre die Reliogion jemals oder von irgendjemandem hierzulande unterdrückt worden. Wir leben in NRW.


Sie ist bestimmt verlobt.
 

beren

Well-Known Member
Die in der Türkei diskriminierte, vergleichsweise liberale Strömung des Islam erhält eine Juniorprofessur in Berlin. So sieht es der unveröffentlichte Hochschulvertrag des Senats vor.

http://m.tagesspiegel.de/berlin/humboldt-universitaet-zu-berlin-aleviten-bekommen-eigenen-lehrstuhl/19729206.html?utm_referrer=http://tuerkeiforum.phpbb8.de/post30837.html


Cool, glaub in Hamburg ist das schon seit einigen Jahren. Da wird Alevitentum unterrichtet.
 
Top