Moslem sein

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AW: Moslem sein

Einfach, ja? Erdbeben, Vulkanausbrüche, Krebs und Aids wegen....
zitiere mal: "wegen der Gier nach Macht, Geld und Ruhm."
Aha.
Ich versuche diese Dinge gar nicht erst zu erklären, weil ich das Ergebnis sowieso nicht herausfinde. genausowenig wie die Frage, was nach dem Tode ist.
Muss man arwarten.
Man kann eben nicht alles verstehen .

Nun, verdreh mir jetzt bitte nicht das Wort im Mund. Meine Aussage bezog sich eindeutig auf durch Menschen gemachte Vorgänge.

Erdbeben und Vulkanausbrüche haben meiner Meinung nach geologische Ursachen wie tektonische Plattenbewegung und Vulkanausbrüche, tja die Erde hat eben einen heißen Kern. Bis auf die Vertreter der "Hohle Erde Theorie" sind sich da wohl auch alle Wissenschaftler einig.

Krebs und Aids, was ist daran so schwer zu verstehen? An irgendwas müssen die Menschen ja sterben, auch wenn es im Einzelfall sicher unschön ist.
 
AW: Moslem sein

Agnostiker sind doch auch die Guten....warum willst du es denen denn in die Schuhe schieben?

Ich sag, die Bösen sind die Assis, die Frauen in die Burka zwingen oder zu Hause einsperren.:frown:

böse sind die, die religion mißbrauchen um ihr eigenes patriarchat zu sichern, zu unterdücken, zu strafen nach ihren maßstäben oder gewalttaten zu rechtfertigen.
zwang jedweder art ist schlimm wie armselig

Freut mich, dass du mir zustimmst.:)
 
AW: Moslem sein

Religion sollte Menschen helfen und nicht töten. Das ist meine Meinung.

Wenn ich zB die Zeugen Jehovas nehme: Wenn du da im Krankenhaus bist und nur eine Bluttransfusion deinem Familienmitglied helfen kann am Leben zu bleiben, dann muss ich als Zeuge Jehovas am Bett meines Familienmitgliedes stehen und es sterben lassen, nur weil eine Übertragung fremdes Blutes (auch das von Familienmitgliedern) verboten ist. Das verstehe ich nicht. Das ist für mich sinnlos. Und diese Religion ist für mich nicht gut.

Wenn ich aber einen guten Freund habe, der schwer Herzkrank ist und sich selber aufgibt (er wollte seine Herztabletten nicht mehr nehmen, was bei ihm zum Tod geführt hätte). Und ich kann ihn mit Hilfe seines Glaubens (er ist Moslem und ich als Atheist mußte aus dem Koran zitieren) dazu bringen, dass er nun doch weiter lebt, dann ist Religion gut.

Religion ist schon was tolles, wenn man Menschen damit was Gutes tut. Und ich denke auch, dass das der Sinn von Religionen ist: Den Menschen Mut und Halt zu geben und ihnen zu zeigen, dass es sich lohnt zu leben.
 
AW: Moslem sein

Menschen die nicht glauben, haben meiner Meinung nach nichts im Leben wofür sie glück empfinden könnten.

Ihr tut etwas gutes...wozu?
Um euren Charakter zu stärken?
Um eurer Seele frieden zu geben?

oder

Ihr tut etwas schlechtes...wozu?
Um euer Ego zu befriedigen?
Um eurer Seele frieden zu geben?


Wieso lebt ein Mensch, wenn er nach dem Tod ein nichts wird?
Wie kann man mit dem Gedanken leben, nach dem Tod ein -NICHTS- zu werden? Vorallem wie kann man dabei glücklich sein, zu wissen, das man die Menschen die man auf der Erde liebt nie wieder sehen wird?

Auf was hofft man da noch? Hat man überhaupt eine Hoffnung?

Wie kann man sich damit abgeben, das Leute die unheil und unrecht auf der Erde tätigen, mit ihren Millionen ganz gut leben und ihnen keine Rechenschaft vorgelegt wird?
Wie kann man damit glücklich sein, das tausende Kinderschänder unterwegs sind, viele von ihnen nichteinmal gefasst werden, nach dem Tod einfach ein nichts werden?

Vor allem wie kann man gutes tun, wenn man nicht an das "Glaubt" der einen dazu veranlasst -das gute zu tun-?
Wie kann man sagen, das man nicht an das glaubt das man nicht sieht, wenn man doch selbst einen Verstand hat, den andere nicht sehen?

Wie kann man Schmerz empfinden? Man sieht es doch nicht, also empfidet man es dann auch nicht? oder Liebe genauso.

Dieses Forum ist voll mit Atheisten, wenn jeder sich eine Frage schnappt sind sie im null-komma- nix beantwortet.

Danke jetzt schon mal.
 
AW: Moslem sein

Menschen die nicht glauben, haben meiner Meinung nach nichts im Leben wofür sie glück empfinden könnten.

Ihr tut etwas gutes...wozu?
Um euren Charakter zu stärken?
Um eurer Seele frieden zu geben?

oder

Ihr tut etwas schlechtes...wozu?
Um euer Ego zu befriedigen?
Um eurer Seele frieden zu geben?


Wieso lebt ein Mensch, wenn er nach dem Tod ein nichts wird?
Wie kann man mit dem Gedanken leben, nach dem Tod ein -NICHTS- zu werden? Vorallem wie kann man dabei glücklich sein, zu wissen, das man die Menschen die man auf der Erde liebt nie wieder sehen wird?

Auf was hofft man da noch? Hat man überhaupt eine Hoffnung?

Wie kann man sich damit abgeben, das Leute die unheil und unrecht auf der Erde tätigen, mit ihren Millionen ganz gut leben und ihnen keine Rechenschaft vorgelegt wird?
Wie kann man damit glücklich sein, das tausende Kinderschänder unterwegs sind, viele von ihnen nichteinmal gefasst werden, nach dem Tod einfach ein nichts werden?

Vor allem wie kann man gutes tun, wenn man nicht an das "Glaubt" der einen dazu veranlasst -das gute zu tun-?
Wie kann man sagen, das man nicht an das glaubt das man nicht sieht, wenn man doch selbst einen Verstand hat, den andere nicht sehen?

Wie kann man Schmerz empfinden? Man sieht es doch nicht, also empfidet man es dann auch nicht? oder Liebe genauso.

Dieses Forum ist voll mit Atheisten, wenn jeder sich eine Frage schnappt sind sie im null-komma- nix beantwortet.

Danke jetzt schon mal.

Ein Mensch kann auch ohne Glauben Gutes tun. Mann muss nicht an Gott oder Allah glauben, um ein guter Mensch zu sein.

Ich sage ja nicht, dass ich den Glauben zu Allah oder Gott als unmöglich ansehe. Ich respektiere und bewundere jeden Menschen, der glauben kann. Nur mir selbst fällt es schwer.

Was nach dem Tod ist... ich weiß es nicht. Du wirst es auch nicht zu 100% wissen.

Und glaube mir, Schmerz empfindet man, egal welcher Religon man angehört oder ob man Atheist ist

Es werden auch im Namen Gottes oder Allahs Straftaten begangen. Das hat mit Glauben nichts zu tun. Jeder Mensch trägt etwas böses in sich. Bei dem einen Menschen kommt es raus und er tötet, bei dem anderen Menschen bleibt es ewig im Innersten verborgen. Manche Menschen töten des Glaubens wegen,manche einfach nur aus Spass. Religion ist da nebensächlich.
 
AW: Moslem sein

Ein Mensch kann auch ohne Glauben Gutes tun. Mann muss nicht an Gott oder Allah glauben, um ein guter Mensch zu sein.

Ich sage ja nicht, dass ich den Glauben zu Allah oder Gott als unmöglich ansehe. Ich respektiere und bewundere jeden Menschen, der glauben kann. Nur mir selbst fällt es schwer.

Was nach dem Tod ist... ich weiß es nicht. Du wirst es auch nicht zu 100% wissen.

Und glaube mir, Schmerz empfindet man, egal welcher Religon man angehört oder ob man Atheist ist

Es werden auch im Namen Gottes oder Allahs Straftaten begangen. Das hat mit Glauben nichts zu tun. Jeder Mensch trägt etwas böses in sich. Bei dem einen Menschen kommt es raus und er tötet, bei dem anderen Menschen bleibt es ewig im Innersten verborgen. Manche Menschen töten des Glaubens wegen,manche einfach nur aus Spass. Religion ist da nebensächlich.

Sehr gute Antwort DaRei. Es zeigt, dass es im Leben verschieden Wege gibt.

Der eine Mensch wählt den Glaubensweg, der andere den Weg der Vernunft. Die beiden Wege stellen beide die gleichen Anforderungen an den Charakter: Eigenverantwortung, Disziplin und Mitgefühl mit anderen.
Es sind gute Wege die ein gutes Leben ermöglichen, das mit Zufriedenheit endet.
Von beiden Wegen führen aber Abwege der Unvernunft mit Schlaglöchern und Morast, die irgendwann im Gestrüpp der Hoffnungslosikeit und Selbstverachtung enden und keine guten Wege sind.
 
AW: Moslem sein

@Esmaaa

Ich versuche mal jede deiner Fragen zu beantworten. Es sind meine Ansichten, die ich hier schreibe. Jemand anderes denkt da vielleicht anders drüber.

Menschen die nicht glauben, haben meiner Meinung nach nichts im Leben wofür sie glück empfinden könnten.
Warum nicht?? Wir haben doch auch Gefühle, auch wenn wir nicht an Gott /Allah glauben. Wir sind genauso glücklich über positive Ereignisse wie ihr.

Warum wir Atheisten Gutes tun? Weil wir die Menschen genauso lieben wie ihr Gläubigen. Du tust doch nicht nur Gutes, um Gott / Allah zu gefallen und das es deiner Seele nach deinem Tod gut geht?? Zumindest sollte der Lohn bzw das Wohlgefallen eines Gottes nicht der Hauptgrund sein. Gutes tut man, weil man es vom Herzen möchte.

Warum wir Atheisten Schlechtes tun?? Egal welcher Nationaltität und egal welcher Relegion man angehört, brutale / schlechte Menschen gibt es überall.

Wie kann ich damit leben, dass ich nach dem Tod nichts bin.... Ganz einfach. Ich denke, dass, wenn man stirbt, etwas bleibt. Die Erinnerungen und die Gefühle, die man bei anderen Menschen auslöst.
Ich versuche zu meinen Lebenszeiten ein guter Mensch zu sein. Dadurch bleiben die guten Erinnerungen und die Liebe, die ich gegeben habe in den Menschen, die mich kannten. Wirklich tot ist nur, wer vergessen wird.

Wie kann ich damit leben, dass ich dann meine Familie usw dann nicht mehr sehen werde?? Ich habe zu meiner Familie und zu Freunden einen engen Kontakt. Wenn ich sterbe, dann sehe ich sie zwar nicht wieder, aber ich weiß, dass sie ihren Weg auch ohne mich gehen und das etwas von dem, was ich gesagt oder ihnen vorgelebt habe, auch bleibt. Wie oft erwische ich mich zB jetzt dabei, dass ich etwas zu meinen Kindern sage, dass mir meine Mutter oder meine Oma auch sagten, als ich noch klein war.
Ein Mensch geht nicht einfach weg. Er hinterlässt etwas in unseren Herzen und Erinnerungen. Auf diese Art nimmt man am Leben der Menschen, die man liebt, weiterhin teil, auch wenn man nicht mehr da ist.

Ja, man hat Hoffnungen. Genau wie die Gläubigen hofft auch ein Atheist.
Man hofft,dass man zB seine Kinder zu guten Menschen erzogen hat und damit die Welt ein klein wenig besser gemacht hat.
Man hofft, dass alles gut wird und das es den Menschen gut geht.

Wie kann man sich damit abgeben, das Leute die unheil und unrecht auf der Erde tätigen, mit ihren Millionen ganz gut leben und ihnen keine Rechenschaft vorgelegt wird?

Für das Böse auf dieser Welt sind nicht nur wir Atheisten verantwortlich. Wie ich schon schrieb: Böse Menschen gibt es überall und Unrecht geschieht in jedem Land. Auch in Regionen, wo die Menschen streng gläubig sind, passieren Ungerechtigkeiten.

Vor allem wie kann man gutes tun, wenn man nicht an das "Glaubt" der einen dazu veranlasst -das gute zu tun-?
Ich brauche keinen Gott der mir sagt, dass ich ein guter Mensch sein soll. Und ich brauche auch keinen Lohn (Seelenfrieden, Gefallen Gottes/Allahs) um einem Menschen Gutes zu tun. Ich tue Gutes, weil ich den Menschen mag, weil es für mich wichtig ist, etwas Gutes zu tun. Das ist eine Sache des Herzens und des Charakters und nicht der Religion.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen beantwortet habe. Wenn nicht, dann frage mich einfach nochmal :wink:
LG
Dani
 
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