Ramadan - Der Sinn dahinter

AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Das trifft sicherlich genauso zu, aber ich habe noch keinem Religiösem vorgeworfen, das sein Leben keinen Sinn hat und er einfach so in den Tag lebt, wie ich das hier schon erlebt habe. Und ich habe auch nicht das Gefühl, mit einer "starken" Religion und einem Gott im Rücken alles behaupten zu können.

So direkt natürlich nicht, aber unterschwellig machst Du das die ganze Zeit - alleine schon Dein Auftreten in religösen Themen zeigt das Gegenteil Deiner Aussage.

Generell würde ich aber schon behaupten, das sich ein Atheist eher in die Gedanken eines Religiösen versetzen kann, als andersrum.

Wie kommst Du zu dieser (recht hochmütigen) Annahme?

In einem Form für wahre Muslime hat mal einer der Anhänger geschrieben, er will überhaupt nichts von Evolutionstheorie und anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen, er hat seinen Glauben und gut ist. Was ganz gut erklärt, warum die arabische Welt nicht mehr ganz so führend ist in der Wissenschaft, wie sie es einmal war.

Nein, das erklärt nur, dass Du von ein paar limitierten Geistern auf das große Ganze schließt.
Und: Der Kreationismus spielt im Islam eine kleine Rolle, seine größte Bedeutung findet es bei den Evangelikalen.
 
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Es ist in der Tat wenig ermutigend in der hier im Forum herrschenden Atmosphere über Religion diskutieren zu wollen.

Für muslimische Gläubige stellt sich meiner Meinung nach die Frage "Ramadanfasten" JA oder NEIN gar nicht. Es ist ein Gottesdienst, den man, wenn man nicht zu den zulässigen Ausnahmen zählt, als Gläubiger eben leistet. Möchte man diesen Gottesdienst nicht leisten, sollte man sich die Frage stellen ob man überhaupt in diesem Glauben richtig aufgehoben ist. Wenn einem der Islam zu sehr reglementiert ist, sollte man sich vielleicht einer anderen Religion zuwenden, die einem "besser liegt".

das aber ist, denke ich, genau der falsche weg! jeder sollte so leben dürfen, wie er es für richtig haelt. ich kann z.b.muslime sein und trotzdem nicht fasten, weil es beruflich oder gesundheitlich nicht möglich ist!

sich zu einer religion zu bekennen, sollte nicht heissen alles mit zu machen, nur weil es so sein MUSS!

der zwang, der hinter den jeweiligen religionen steht und sei es mitunter auch nur von menschen so rein interpretiert, sorgt dafür, das die menschen sich gegenseitig reklementieren.

es wir immer wieder erwaehnt: wenn man sich dazu in der lage sieht, sollte man.....! also, jeder wie er es gern möchte!
 
AW: Ramadan - Der Sinn dahinter

Es ist in der Tat wenig ermutigend in der hier im Forum herrschenden Atmosphere über Religion diskutieren zu wollen.

Für muslimische Gläubige stellt sich meiner Meinung nach die Frage "Ramadanfasten" JA oder NEIN gar nicht. Es ist ein Gottesdienst, den man, wenn man nicht zu den zulässigen Ausnahmen zählt, als Gläubiger eben leistet. Möchte man diesen Gottesdienst nicht leisten, sollte man sich die Frage stellen ob man überhaupt in diesem Glauben richtig aufgehoben ist. Wenn einem der Islam zu sehr reglementiert ist, sollte man sich vielleicht einer anderen Religion zuwenden, die einem "besser liegt".

Damit hast du nichts ausgesagt, außer das Dogma zu manifestieren, aber das rückt den Kernpunkt des Themas weit weg.

Worin sieht der Fastende die praktischen Nutzen des Fasten?
Sollte die Frage schlicht heißen, doch kennt die Antwort nicht nur ein Fastender.
Wenn auch noch keiner einen praktischen Nutzen in so einer Handlung erwähnt hat.

Sollten wir in dieser Diskussion ganz ohne die Muslime auskommen:lol:?
 
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das aber ist, denke ich, genau der falsche weg! jeder sollte so leben dürfen, wie er es für richtig haelt. ich kann z.b.muslime sein und trotzdem nicht fasten, weil es beruflich oder gesundheitlich nicht möglich ist!

sich zu einer religion zu bekennen, sollte nicht heissen alles mit zu machen, nur weil es so sein MUSS!

der zwang, der hinter den jeweiligen religionen steht und sei es mitunter auch nur von menschen so rein interpretiert, sorgt dafür, das die menschen sich gegenseitig reklementieren.

es wir immer wieder erwaehnt: wenn man sich dazu in der lage sieht, sollte man.....! also, jeder wie er es gern möchte!

Das Fasten soll kein "MUSS" sein. Wenn du wirklich glaubst, folgst du den Regeln doch gerne, oder?
Wenn man aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht Fasten kann, dann braucht man doch gar kein schlechtes Gewissen zu haben. Dann gehört man doch zu den Ausnahmen.
 
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Das gleiche gilt aber auch für die Ungläubigen, die einfach nicht verstehen wollen, warum Religiöse ihre Sicht der Dinge (die der Atheisten) nicht glauben. :lol:

Der Atheist braucht aber den religiösen Menschen, wie soll er sonst seinen Atheismus definieren? Ohne Religion wäre Atheismus unsinnig. Ergo braucht der Atheist den Religiösen, umgekehrt aber nicht. Auch das macht die Diskussion manchmal unmöglich.
 
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Damit hast du nichts ausgesagt, außer das Dogma zu manifestieren, aber das rückt den Kernpunkt des Themas weit weg.

Worin sieht der Fastende die praktischen Nutzen des Fasten?
Sollte die Frage schlicht heißen, doch kennt die Antwort nicht nur ein Fastender.
Wenn auch noch keiner einen praktischen Nutzen in so einer Handlung erwähnt hat.

Sollten wir in dieser Diskussion ganz ohne die Muslime auskommen:lol:?

Das Fasten wird doch häufig auch mit Läuterung und innerer Reinigung geleichgesetzt, das gibt es ja in vielen Kulturen. Wie wichtig dieser Aspekt im Ramadan ist, weiss ich nicht.
 
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Das Fasten wird doch häufig auch mit Läuterung und innerer Reinigung geleichgesetzt, das gibt es ja in vielen Kulturen. Wie wichtig dieser Aspekt im Ramadan ist, weiss ich nicht.

Meinst du Heilfasten? Das hat aber mit irgendwelchen Religionen nichts zu tun.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ramazan-Fasten einen Nutzen haben kann, wenn dafür nächtens um so mehr rein geschaufelt wird - im Gegenteil - da wird dem Körper einiges zugemutet!
 
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Meinst du Heilfasten? Das hat aber mit irgendwelchen Religionen nichts zu tun.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ramazan-Fasten einen Nutzen haben kann, wenn dafür nächtens um so mehr rein geschaufelt wird - im Gegenteil - da wird dem Körper einiges zugemutet!

Nein, Heilfasten meinte ich nicht. :wink:
Aber dann spielt dieser Aspekt des Fastens im Ramadan wohl keine Rolle.
Ich stimme univers zu: Es sollten sich mehr Muslime zu dem Thema äussern.
 
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Das Fasten wird doch häufig auch mit Läuterung und innerer Reinigung geleichgesetzt, das gibt es ja in vielen Kulturen. Wie wichtig dieser Aspekt im Ramadan ist, weiss ich nicht.

Geläutert sein würde mir ausreichen.
Innere Reinigung..lach, als ob sich dort eine Müllhalde befände und wenn ja, würde eine Schippe nicht den gleichen dienst erweisen?
Ok. genug des Witzes, glaubst Du, Ingo, an die innere Reinheit bzw. Unreinheit?
Ich kenne zwar die Antwort, dass nämlich Charakterzüge wie Neid und Groll etc. der Unreinheit gleich kommen, abee..er, ich behaupte, dass diese Verunreinigung eigentlich nicht so tief im Innerem sitzt sonder sehr banal oberflächlich ist.
Und da bedarf es nur einen Windhauch, apropos, manche Menschen versuchen den Menschen mit Rauch zu reinigen, sprich zu läutern, statt mit religiösen oder sonstigen Beschwörungsformeln.
 
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