Rechter Terror

Nö. Ich sag ja gerade, dass der Aufschrei über die lascha Justiz schon bei einer Schlägerei im Heim kommt - sofern es um Ausländer geht.
Gemeckert wird über lasche Justiz alle Nase lang. Aber eben nur, wenn es um "die anderen" geht.
Die Rechten gehören aus unerfindlichen Gründen "zu uns". Mein Chef, mein Bäcker, mein Bänker - der deutsche von nebenan - mit dem kann man sich aus unerfindlichen Geünden besser identifizieren, als mit jemandem, der eine syrische Kopie von einem selbst sein könnte.
Wie eben der der mit 200km/h durch die Innenstadt brettert auch eher man selbst sein könnte, als der armenische Lehrer, der der Umwelt zuliebe lieber zu Fuss zur Arbeit geht.
Der deutsche Rechte, der also einen Deutschen tötet, ist "einer von uns".
Der Geflüchtete, der wegen PTBS im Lager plötzlich durchknallt und einem ein blaues Auge verpasst - der ist ein Schädling, der das System von aussen in Gefahr bringt - nicht einer von uns, der bessere Hilfe braucht.
Gut jetzt habe ich es verstanden....dank....es ist einfach zu heiß heute.
 
Na nun halt mal den Ball flach. Verallgemeinerst du jetzt nicht ein wenig?
Der Geflüchtete, der wegen PTBS im Lager plötzlich durchknallt und einem ein blaues Auge verpasst - der ist ein Schädling, der das System von aussen in Gefahr bringt - nicht einer von uns, der bessere Hilfe braucht.
Du wärest evtl. anderer Meinung wenn dich das Messer treffen würde. Wenn das bekannt ist das sie Hilfe brauchen, und das ist bekannt, warum bekommen sie die dann nicht? Ist es denn einfacher und billiger die Leute allein zu lassen? So das sie die Bevölkerung gegen sich aufbringen.
Wobei ich nicht mal überzeugt bin, das die Kriegsflüchtlinge die meisten Straftaten begehen, das Argument ist nicht sehr stichhaltig.
 
Na nun halt mal den Ball flach. Verallgemeinerst du jetzt nicht ein wenig?

Du wärest evtl. anderer Meinung wenn dich das Messer treffen würde. Wenn das bekannt ist das sie Hilfe brauchen, und das ist bekannt, warum bekommen sie die dann nicht? Ist es denn einfacher und billiger die Leute allein zu lassen? So das sie die Bevölkerung gegen sich aufbringen.
Wobei ich nicht mal überzeugt bin, das die Kriegsflüchtlinge die meisten Straftaten begehen, das Argument ist nicht sehr stichhaltig.
Wo hast du denn jetzt so schnell ein Messer her?
Jeder Kriegsflüchtige müsste mMn erstmal auf PTBS behandelt werden. Wenn sich zeigt, derjenige hat es gut überstanden, kann man es lassen.
Ist natürlich utopisch. Sie nicht verhungern und nicht auf der Strasse sitzen zu lassen ist den meisten ja schon zu teuer.
Aber Massenunterkünfte verschärfen die ohnehin schon immense psychische Belastung der Geflohenen in absoluten Ausnahmesituationen nur noch.

Mein einer Ex hat mehrfach versucht sich/mich/andere umzubringen. Ich hab mehr als ein blaues Auge davon getragen. Nichts davon werfe ich oder andere ihm vor.
Er war/ist psychisch krank.
Und ein Messer war da auch einmal im Spiel, ein Zug und ein Auto ebenfalls. Ja. Ach und falls es eine Rolle spielt:
Kind einer * Asylbewerberin ist er auch.
Die ist allerdings auch schon tot seit er klein ist. Hat sich wegen psychischer Probleme das Leben genommen.

*anerkannten


Psychische Ausnahmesituationen/Belastungen treiben Menschen in die Enge und zum Äussersten - schon als Reaktion auf Nichtigkeiten.
Menschen in gravierenderen Ausnahmesituationen zusammenzupferchen und sich grösstenteils sich selbst zu überlassen verschärft solche Situationen enorm.
Diese Menschen brauchen Hilfe bevor es passiert
Nicht Strafe wenn es zu spät ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es haben nicht alle psychische Probleme. Das ist kein stichhaltiges allgemeingültiges Argument.
Das Messer habe ich aus Zeitungsberichten der LVZ in den letzten zwei Wochen.
Leider ist es eben nicht möglich jedem Geflüchteten eine eigene Wohnung zu geben. Das Problem der Massenlager ist den Behörden sicher auch bekannt und sie hätten es wahrscheinlich auch gern anders.
Wird sich eigentlich auch über die jahrzehntealten Massenlager für Palästinenser oder die Lager in Afrika erregt? Alles in allem dürften wohl die Zustände in den hiesigen Massenunterkünften erheblich besser sein.
 
Es haben nicht alle psychische Probleme. Das ist kein stichhaltiges allgemeingültiges Argument.
Das Messer habe ich aus Zeitungsberichten der LVZ in den letzten zwei Wochen.
Leider ist es eben nicht möglich jedem Geflüchteten eine eigene Wohnung zu geben. Das Problem der Massenlager ist den Behörden sicher auch bekannt und sie hätten es wahrscheinlich auch gern anders.
Wird sich eigentlich auch über die jahrzehntealten Massenlager für Palästinenser oder die Lager in Afrika erregt? Alles in allem dürften wohl die Zustände in den hiesigen Massenunterkünften erheblich besser sein.
Natürlich haben trotz extremer Erfahrungen, Verluste, Missbrauch, Misshandlung, Krieg, Trauma, nicht alle einen Knacks. Viele kommen klar. Die meisten werden nicht negativ auffällig nach aussen.
Wie viel ist es dir wert die zu finden, die die psychologische Betreuung und eine gesonderte Behandlung brauchen, um zu verarbeiten was sie erlebt haben, statt zu platzen?
 
Bzgl. Massenunterkünfte, soweit ich weiß sind annerkannte Flüchtlinge nach einer Wartezeit von 90 Tagen Deutschen rechtlich gleichgestellt und können eine eigene Wohnung anmieten die dann vom Amt bezahlt wird.
So gesehen dürften nicht mehr viele Personen in Massenunterkünften untergebracht sein.


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@Msane : Sind es aber, vor allem in den Metropolen; da, wo es zu wenig privaten Wohnraum gibt. Wenn Du die Wahl hast, an ein Informatik studierendes Zahnarztsöhnchen zu vermieten, oder an einen mittellosen Flüchtling, wirst Du ersteren vorziehen.
 
Anerkannte Geflüchtete haben nur in Städten wie Gelsenkirchen oder Hagen wenig Probleme, eine Wohnung außerhalb von Gemeinschaftsunterkünften zu finden. Ich kenne jemanden, der von Dortmund nach Köln zur Arbeit pendelt. Immer schön die vollgestopfte A1 runter und anschließend übers Kreuz Leverkusen auf den Kölner Autobahnring. :eek: In Köln gibt's das von @Alubehütet beschriebene Wohnungsproblem.
 
@Msane : Sind es aber, vor allem in den Metropolen; da, wo es zu wenig privaten Wohnraum gibt. Wenn Du die Wahl hast, an ein Informatik studierendes Zahnarztsöhnchen zu vermieten, oder an einen mittellosen Flüchtling, wirst Du ersteren vorziehen.

Informatik studierendes Zahnarztsöhnchen wird von Privatvermietern auch mittellosen Deutschen vorgezogen.
Das Wohnungsproblem trifft auf alle zu die wenig Geld haben, für eine Sozialwohnung meldet man sich bei den Wohnungsbaugesellschaften an und kommt auf eine Warteliste.
Die machen da kein Unterschied zwischen Einheimischen oder Flüchtling.


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