Bintje
Well-Known Member
(..)Das Wohnungsproblem trifft auf alle zu die wenig Geld haben, für eine Sozialwohnung meldet man sich bei den Wohnungsbaugesellschaften an und kommt auf eine Warteliste.
Die machen da kein Unterschied zwischen Einheimischen oder Flüchtling.
Wohnungsbaugesellschaften machen keinen Unterschied (oder zumindest nicht, dass ich wüsste) - Privatvermieter aber sehr wohl. Entschuldige, aber das bekomme ich bei der Wohnungssuche für Geflüchtete oft genug live und in Farbe mit. Teilweise ist es auch nachvollziehbar. Vermieter sind meist an längerfristigen Mietverhältnissen interessiert, und jemand mit subsidiärem Schutz für ein Jahr hat quasi automatisch das Nachsehen gegenüber einem Deutschen, der sich mit so einem Problem gar nicht herumplagen muss. Dann muss man erklären. Und noch mal erklären und vermitteln und um Vertrauen werben. Kann klappen, dauert aber. Um wirklich was zu finden, was nicht heillos überteuert ist und/oder sich als schimmeliges Kellerloch entpuppt, braucht es jedenfalls einen langen Atem und sehr, sehr viel Glück.