Regierungskrise in Deutschland 2018

Dieses Thema im Forum "Politik- und Geschichtsforum" wurde erstellt von Alubehütet, 15 Juni 2018.

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Ist das richtig, daß die CSU droht, die Regierung an der Asylfrage platzen zu lassen?

  1. Ja, das war schon längst überfällig

    8 Stimme(n)
    57,1%
  2. Nein, das ist es nicht wert

    6 Stimme(n)
    42,9%
  3. Keine Ahnung, ich blicke da nicht durch

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Lageso war also human?
     
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  2. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Kann man auch anders sehen. Griechenland z.B. hatte und hat mit sich selbst zu tun und der Flüchtlingsstrom hat ihnen viele Menschen beschert die Unterstützung brauchten. Das hat und kostet immer noch, jede Menge Geld das Griechenland nicht hat.
    Die Balkanländer stehen und standen wirtschaftlich auch nicht so gut da das sie die vielen Flüchtlinge versorgen könnten. Italien ebenso.
    Darauf wurde keine Rücksicht genommen und wird es auch immer noch nicht. Denn jetzt versucht diese humane Regierung die Flüchtlinge in die Erstaufnahmeländer abzuschieben, sogar in gefährliche
    Länder abzuschieben.
    Solidarität sieht anders aus.
     
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  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Es war eher eine ganz alltägliche Entscheidung, so wie sie jeder, der fünf Euro für Ein Herz für Kinder spendet, treffen würde.
    Humanismus ist etwas ganz anderes, du meinst wahrscheinlich Humanität.
    Wenn Humanität die Rechten in Deutschland stärkt, dann wäre Deutschland auf einem gut Weg zur Inhumanität angesichts des Erstarkens der Rechten. Dies ist aber nicht der Fall.
    Merkel hat den Rechten - siehe Frankreich, siehe GB - nicht das Feld überlassen. Die Rechten hier spielen immer noch kein Rolle in Entscheidungsgremien, nicht einmal in Sachsen. Ihr Bekenntnis zur Humanität innerhalb eines sehr überschaubaren Flüchtlingsrahmens war das Minimum eines reichen Landes, das sich den Luxus eines Rechtsstaats leisten kann.
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Prozente die Rechten in D inzwischen hätten, wenn Merkel sich nicht zum Grundgesetz bekannt hätte.
     
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  4. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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  5. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    In der Politik geht es nicht ohne Schamlosigkeit, Selbstüberschätzung und Ellbogenmentalität.
    Der wird bestimmt genommen, der bringt das alles mit und da muß man befürchten das er, wenn nicht, Stimmung gegen Kramp-Karrenbauer macht. Das kann unbequem werden, also wird sie bestimmt das kleinere Übel nehmen.
     
  6. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Aber auch wieder nur, weil der Mensch dazu tendiert, lieber dem lauten reissenden Strom Beachtung zu schenken, als der leisen Stimme der Vernunft...

    Diese eigentlich furchtbaren Eigenschaften sehen wir nur allzu oft als klare Eigenschaften von Führungsqualitäten an.

    In einer Demokratie bekommt das Volk die Vertreter die es verdient ;)
     
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  7. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Das muss aber auch eingefädelt werden. Dafür müsste Merkel ihren Kumpel Peter Altmaier entlassen. Der hat aber nix angestellt und ist noch nicht mal durch Inkompetenz aufgefallen. Ihn würde sie frühestens los, wenn in Brüssel im Sommer die Kommissarsposten verteilt würden. Falls die SPD den deutschen EU-Kommissar nicht für Barley beansprucht, als Preis für den Verbleib in der Koalition. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass Barley ihr schönes Ministerinnenamt in Berlin für einen einfachen Sitz in der machtlosen Quatschbude EU-Parlament abgeben würde.
     
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  8. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Sie wären um Haaresbreite CDU-Vorsitzender geworden. Wie sehr schmerzt Sie Ihre Niederlage, Herr Merz?

    Ich hätte natürlich gerne gewonnen. Aber mit mehr als 48 Prozent zu verlieren ist ja nicht ehrenrührig. Das Ergebnis war in der Bandbreite dessen, was ich erwartet habe, nämlich dass ich knapp gewinnen, aber auch knapp verlieren kann. Mit etwas Abstand betrachtet: Wenn jemand neun Jahre lang kein politisches Amt innehatte und dann fast die Hälfte der Delegierten hinter sich gebracht hat, dann ist das ein Ergebnis, für das ich mich nicht verstecken muss.

    Naja, aber da hat er ja erstens Recht. Die Minderheit, die er vertritt, ist schon ziemlich groß und gehört eingebunden. Zweitens macht ein Minister Merz gerade auch nächstes Jahr im Osten mehr Punkte (obwohl er wie kaum einer für den neoliberalen Stil steht, der ihnen so wenig gebracht hat). Landtagswahlen stehen an. Fast wäre aus seiner Sicht klüger gewesen, ohne ihn AKK krachend verlieren zu lassen, und sich dann erneut als Kanzlerkandidat ins Spiel zu bringen.
     
  9. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Nein, seine Umfragewerte im Volk sind wesentlich schlechter als unter CDU-Mitgliedern. Wenn er den Fehler macht, sich mit Seehofer-2.0-Positionen Sympathien in Ostdeutschland verschaffen zu wollen, und die Ostdeutschen mir den zu erwartenden Gefallen tun, um so mehr die mit Recht inzwischen von ihnen als Original eingeschätzte AfD zu wählen, weil sie die AfDisierung der CDU als Erfolg der AfD werten, dann sind er wie eine AfDisierung der CDU endgültig vom Tisch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Dezember 2018
  10. alteglucke
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    alteglucke Moderator

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    Der Mann will nur eins: Kanzler werden. Und ich bin sicher, er wird auch dieses Mal über seine Dummdreistigkeit stolpern.
     
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