Der Newspool besteht aus diversen Nachrichten, welche von verschiedenen Nachrichtenagenturen kommen. Natürlich muss kein Journalist diese Agenturmeldungen verwenden, jedoch wird aufgrund von Bequemlichkeit und auch aus Kostengründen auf diese zurückgegriffen.
In der Türkei sitzen - nicht erst seit Erdogan - unzählige Journalisten, Schriftsteller, Kritiker und sonstige Beleidiger des Türkentums im Knast, daß sie bei AI schon immer einen Platz ganz oben hinter NK, Iran usw. einnahm. Die heute 42 verhafteten oder ihrer Tätigkeit enthobenen Journalisten machen da den Kohl auch nicht fett.
Erstens hat niemand von intellektuellen Freidenkern gesprochen und zweitens ist nicht die GEZ das Thema, sondern die Inhaftierung und Bestrafung von Journalisten in der Türkei seit ewigen Zeiten.Das die Journalisten in Deutschland intellektuelle Freidenker sind, ist quatsch, die führen nur aus. Nur auf kultureller Basis haben die einen gewissen Status, deswegen überbewertet man schnell die Rolle die sie annehmen.
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Erstens hat niemand von intellektuellen Freidenkern gesprochen und zweitens ist nicht die GEZ das Thema, sondern die Inhaftierung und Bestrafung von Journalisten in der Türkei seit ewigen Zeiten.
Ich gebe mal ein anderes Beispiel, da war ein Gülenkritiker innerhalb der Zaman-Redaktion.
Der wurde direkt gekündigt, nachdem er sein Buch annonciert hatte.
Für mich kann es keine reine "Freie Presse" geben, denn innerhalb einer Richtung bildet sich eine eine politische Agenda, und innerhalb dieser Agenda darf man nicht quer treten.
Desto mächtiger und vernetzter diese Agenda wird, desto mehr Bezüge zu einer Art gesteuertem Journalismus nimmt es an, die an eine Zensierung der Regierung erinnert, nur die Zensur kommt nicht von der Regierung, sondern direkt von der Agenda, also institutioneller Journalismus.
Ob ich innerhalb einer Regierung nicht quer treten darf, oder innerhalb einer Redaktion, ist für mich dasselbe nur in Klein- oder Großformat, solange die Agenda klein ist.
Und eben wird man in Axel Springer Redaktion, die schon sehr groß ist, auch nicht quer treten, denn die ankommenden Journalisten müssen da auch eine politische Überprüfung durch.
Das heißt, statt einer regierungsgesteuertem Journalismus hat man in der anderen Extreme eine institutionell gesteuerten Journalismus. Und vom politischem Effekt ist es irgendwann ein und dasselbe.
Da spielt es vom Effekt keine Rolle mehr ob die Informationen durch die Regierung oder von einer institutionellen Basis gesteuert wird. Der Effekt ist am Ende derselbe.
Erstens hast du den Vergleich zwischen deutscher und türkischer Presse hergestellt, den ich zurückgewiesen habe, zweitens bin ich nicht "ihr", sondern neige eher zum "wir", und drittens mit Kritik habe ich gelernt umzugehen. Und Zuspruch bekommst du dafür, daß Medienkritik immer angebracht ist. Aber Regierungskritik eben auch, und genau dafür sind die Medien auch da. Deshalb sind ihre Autoren in Deutschland auch besonders geschützt und in der Türkei eben nicht. Das ist der Unterschied.Wenn ihr schon Vergleiche herstellt, dann solltet ihr mal über den Tellerrand sehen, und nicht wie ein Mob in eine Richtung schaukeln, und im Zweifelsfall so tun, als hätte das nix mit dem Thema zu tun, weil man kein Zuspruch bekommst.
Ich erwarte kein Zuspruch, ich diskutiere einfach.
Wenn man ne kritische Haltung gegen eurer Haltung z.B hat, tut ihr direkt das was ihr angeblich Vorwerft. Auch damit müsst ihr klar kommen, und das ist nicht mein Problem.
...Und eben wird man in Axel Springer Redaktion, die schon sehr groß ist, auch nicht quer treten, denn die ankommenden Journalisten müssen da auch eine politische Überprüfung durch...