Reichelt und sein Fischwickelblatt auch Bild genannt. Alles hier rein, was die angeht?

EnRetard

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19 Februar 2017
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Die bedeutendsten Fischwickelblätter des Herrn Ippen heißen Münchner Merkur, Frankfurter Rundschau und Westfälischer Anzeiger.

Geil, dass sich die NYT der Sache angenommen hat. Süßer hätte die Rache an dem Trottel Ippen nicht sein können.
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Die bedeutendsten Fischwickelblätter des Herrn Ippen heißen Münchner Merkur, Frankfurter Rundschau und Westfälischer Anzeiger.

Geil, dass sich die NYT der Sache angenommen hat. Süßer hätte die Rache an dem Trottel Ippen nicht sein können.
Das ist echt köstlich, ja! :D Ippen hat sich vermutlich dem Druck von Springers Vorstandsvorsitzendem Döpfner gebeugt, der als BDZV-Präsident natürlich enormen Einfluss hat und nicht gezögert haben dürfte, die Story tot zu machen, um seinen Schützling Reichelt (und letztlich sich selbst) zu schonen.

Wer auch immer das über Bande gespielt hat, so dass es in der NYT landete, hat es jedenfalls gut gemacht. Journalistische Notwehr! :)

Sehr peinlich für Ippen, weil die gerade erst im Juni die Gründung ihres Investigativteams verkündeten.
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
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Die bedeutendsten Fischwickelblätter des Herrn Ippen heißen Münchner Merkur, Frankfurter Rundschau und Westfälischer Anzeiger.
Ja und noch einige mehr. Die FR wollte es auch bringen....durfte auch nicht

Geil, dass sich die NYT der Sache angenommen hat. Süßer hätte die Rache an dem Trottel Ippen nicht sein können.
Reichelt in der NYT nicht zu fassen. :cool:

Vor allem in Anbetracht der Vorwürfe macht sich dieses Blatt einfach unglaubwürdig für die, die den Verstand haben.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Reichelt sei "wirklich der letzte und einzige Journalist in Deutschland, der noch mutig gegen den neuen DDR-Autoritätsstaat rebelliert".

Mr. Döpfner wrote that "we have to be especially careful" in the investigation, because Mr. Reichelt "is really the last and only journalist in Germany who is still courageously rebelling against the new GDR authoritarian state,"...
Nick abzugeben. Da kann ich nicht mithalten.
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Julian Reichelt wurde jetzt von seinen Aufgaben entbunden. Geht gerade per Eilmeldung herum. Bisher heißt es, er sei suspendiert, aber tatsächlich klingt es nach Rausschmiss. Hier die dazugehörige Pressemitteilung des Verlages im O-Ton:

"Die Axel Springer SE hat BILD-Chefredakteur Julian Reichelt mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Als Folge von Presserecherchen hatte das Unternehmen in den letzten Tagen neue Erkenntnisse über das aktuelle Verhalten von Julian Reichelt gewonnen. Diesen Informationen ist das Unternehmen nachgegangen. Dabei hat der Vorstand erfahren, dass Julian Reichelt auch nach Abschluss des Compliance-Verfahrens im Frühjahr 2021 Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt hat.

Neuer Vorsitzender der dreiköpfigen Chefredaktion und Mitglied des BILD-Boards wird Johannes Boie, 37, derzeit Chefredakteur WELT AM SONNTAG. Bevor er im Jahr 2017 zu Axel Springer kam, hatte Boie bei der „Süddeutschen Zeitung“ als Reporter und Redakteur gearbeitet und das Paid-Content-Angebot der Zeitung entwickelt und geleitet. Alexandra Würzbach bleibt Chefredakteurin BILD am SONNTAG und verantwortlich für Personal- und Redaktionsmanagement. Claus Strunz ist als Chefredakteur für das Bewegtbildangebot verantwortlich.

Mathias Döpfner: „Julian Reichelt hat BILD journalistisch hervorragend entwickelt und mit BILD LIVE die Marke zukunftsfähig gemacht. Wir hätten den mit der Redaktion und dem Verlag eingeschlagenen Weg der kulturellen Erneuerung bei BILD gemeinsam mit Julian Reichelt gerne fortgesetzt. Dies ist nun nicht mehr möglich. Mit Johannes Boie haben wir einen erstklassigen Nachfolger. Er hat unter Beweis gestellt, dass er journalistische Exzellenz mit modernem Führungsverhalten verbindet.“ (...)


Hier geht es weiter:
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Ups. Wow. Das muß drastisch sein.

Da hat Herr Ippen etwas zu erklären.
Na ja, einen Herrn Döpfner und andere Vorstände belügt man nicht ungestraft. So dürfte Reichelt es sich effektiv verscherzt haben.
Er war gewarnt; die Chance hätte er nutzen können.

Und falls er vors Arbeitsgericht zieht, was er vermutlich tun wird: Springer hat eine ungemein leistungsfähige Rechtsabteilung.
 

Msane

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25 März 2010
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Auch ohne Reichelt wird die Bildzeitung weiter ihr Unwesen treiben, jedes Land hat halt sein Revolverblatt.
Einfach nicht kaufen und gut ist.

Aber noch besser ist, sich andere Quellen zu suchen um sich zu informieren.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Bei Diekmann war aber immer auch Ironie, Selbstironie im Spiel. Unvergessen die Feindes-taz. Reichelt ist ein humorloser Fanatiker.