Reichelt und sein Fischwickelblatt auch Bild genannt. Alles hier rein, was die angeht?

Bintje

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Den Text bei Spiegel Online muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Es habe keine persönlichen Versuche von Springer-Führungskräften gegeben, die Veröffentlichung bei Ippen zu unterbinden. Allerdings waren die Anwälte beider Häuser offenbar schwer beschäftigt ...

"Ein Sprecher des Medienkonzerns Axel Springer teilte auf Anfrage mit: »Mit Wissen von Axel Springer gab es keinen Versuch, Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Compliance-Untersuchung zu verhindern. Davon unbenommen sind rechtliche Hinweise, die der Wahrung berechtigter Interessen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter dienen.«

Die Compliance-Untersuchung fand aber schon weit früher statt, nicht wahr? ;) Oder lese ich da zu viel rein?


Ippen hat laut Spiegel offenbar wegen rechtlicher Bedenken auf die Veröffentlichung verzichtet und teilt nebenbei mit, das hauseigene Investigativteam mache eine "großartige Arbeit", und natürlich wolle man die Zusammenarbeit mit den "hervorragenden Journalistinnen und Journalisten" weiter fortsetzen.
*Hüstel*
 
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Bintje

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Nö. Da steht: Natürlich gab es Versuche, die Veröffentlichungen zu verhindern, aber offiziell wissen wir von nichts. Überspezifisches Dementi.
Stimmt auch wieder. Und dazu kommt noch der zeitliche Bezug, das meinte ich: Die Compliance-Untersuchung startete bei Reichelts Suspendierung vor einigen Monaten und ist doch eigentlich schon abgeschlossen, oder? Ich meine ja.
Sehr geschickt, sich darauf zu beziehen und nicht auf die aktuelle Geschichte des Ippen-Teams, die offenbar nahelegt, dass Reichelt danach anscheinend so weitermachte wie gehabt und auch noch dummdreist den Vorstand belog. Hybris lässt grüßen ...
 
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Der Tagesspiegel hat sich mal den amerikanischen Kontext durch den Kopf gehen lassen, wegen NYT. Döpfner setzt seinen Fuß auch in die Türe zu den USA; da kommt eine 50er-Jahre-Machounternehmenskultur im #MeToo-Zeitalter überhaupt nicht gut.

 

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Sehr geschickt, sich darauf zu beziehen und nicht auf die aktuelle Geschichte des Ippen-Teams, die offenbar nahelegt, dass Reichelt danach anscheinend so weitermachte wie gehabt und auch noch dummdreist den Vorstand belog
Die sind auch darum darauf fixiert, weil sie hier strafrechtliche Hebel sehen. Wenn Du Zeug:innen befragst über Reichelts Bettgeschichten seit Februar, kann Springer da wenig gegen machen. Wenn aber vertrauliche Interna zitiert werden aus Springer-internen Untersuchungen, dann schon. Das ist Geheimnisverrat.

 

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Nick abzugeben. Da kann ich nicht mithalten.
Ah! Erste Bewerbungen! :)

 
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