Reichelt und sein Fischwickelblatt auch Bild genannt. Alles hier rein, was die angeht?

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Aus dem Axel Springer Verlag heißt es von einem Unternehmenssprecher auf Anfrage der taz, man habe grundsätzlich kein Problem mit einer kritischen Auseinandersetzung. „Auch eine solche Berichterstattung muss jedoch eine Grenze finden, wo es um die geschützte Privat- und Vertraulichkeitssphäre von Mitarbeitern sowie insbesondere – in diesem konkreten Fall – von Zeugen geht, denen im Rahmen des im Frühjahr abgeschlossenen Compliance-Verfahrens strikte Anonymität zugesichert wurde.“
taz

Finde ich sogar ein mögliches Argument. Mitarbeiterinnen sagen gegenüber der Compliance-Kommission aus unter der Bedingung der Verschwiegenheit. Jetzt tratscht das ganze Büro über sie und Reichelt.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Läuft doch für Ippen...

Durch den Artikel der NYT wurde Springer zum Handeln gezwungen, ohne dass sich Ippen die Hände schmutzig machen musste.
Ippen ist der Depp. Anstatt dass seine Frankfurter Rundschau den Knaller bringt, blockiert er ihn und veranlasst so, dass seine teuer eingekauften Investigativ-Leute die Geschichte an die NYT weiterreichen. Hoffentlich lernt der Alte daraus.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Dem Ippen ging es ja vorgeblich/angeblich um ein ästhetisches, ein Geschmacksurteil. Wahrheitsgehalt hin oder her, ihm gefiel die Geschichte einfach nicht.

Vielleicht roch es ihm zu sehr nach so etwas?:


Dann hätte er allerdings #MeToo verkannt und die gesellschaftliche Relevanz. Vielleicht wirklich: Alter Mann verkennt Wandel der Zeit. Daß, was zu seinen Zeiten normal war, heute Skandal ist, und zwar nicht wegen des Schlüpfrigen.
 
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Alubehütet

Well-Known Member
29 Januar 2017
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Hmtja. Ein anderes Argument geht in die gegenteilige Richtung. Springer steigt mit geschätzt einer Milliarde ein in die USA, ein #MeToo-Skandal könnte da drastisch Wind rausnehmen, und als Mit-Wettbewerber wolle man nicht in den Geruch geschäftsschädigender Skandal-Berichterstattung kommen. Vielleicht eine Kombination aus beiden.

 

Bintje

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5 Mai 2018
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taz

Finde ich sogar ein mögliches Argument. Mitarbeiterinnen sagen gegenüber der Compliance-Kommission aus unter der Bedingung der Verschwiegenheit. Jetzt tratscht das ganze Büro über sie und Reichelt.
Nicht erst jetzt. Davon kannst Du ausgehen.

Hmtja. Ein anderes Argument geht in die gegenteilige Richtung. Springer steigt mit geschätzt einer Milliarde ein in die USA, ein #MeToo-Skandal könnte da drastisch Wind rausnehmen, und als Mit-Wettbewerber wolle man nicht in den Geruch geschäftsschädigender Skandal-Berichterstattung kommen. Vielleicht eine Kombination aus beiden.

Hatten wir das nicht schon in #12? Oder #15? Wie auch immer: Spannender wird's heute nicht, morgen vermutlich auch nicht mehr, und ich gehe jetzt definitiv pennen. Du auch ... ? Gesünder wäre es, auch Du wirst nicht jünger. Just thinking .... : / ; )
Gut's Nächtle! :)
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Dem Ippen ging es ja vorgeblich/angeblich um ein ästhetisches, ein Geschmacksurteil. Wahrheitsgehalt hin oder her, ihm gefiel die Geschichte einfach nicht.
Dann sollte sich der alte Herr zur Ruhe setzen. Urteilsvermögen verschlissen. Güterabwägung - - iihh, Schweinkram gegen Superscoop für eigenes Flagship-Blatt --- offensichtlich unterblieben.