Sie wollen alles – aber keine Kinder

Ich weiss zwar nicht was los ist, aber ich weiss, dass die Eltern im Freundeskreis meiner Kinder zu mehr als 70% gecschieden sind.
Meine Kinder machen schon Witze darüber, dass wir "voll nicht mainstream sind".

Ich finde, dass ist keine sehr schöne Entwicklung.
 
Ich könnte mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen,habe 2 erwachsene Töchter und mittlerweile auch eine 2,5 jahre alte Enkeltochter.Es hat uns in nichts eingeschränkt,ich bin nach wie vor arbeiten gegangen, wir sind gereist und haben die Kinder einfach mitgenommen.Jetzt reisen wir alleine,aber der erste Urlaub mit Enkeltochter ist schon geplant.Es mag vielleicht altmodisch klingen,aber für mich gibt es nichts schöneres mit der Familie zusammenzusitzen und für mich gehören da einfach auch Kinder zu. Ich verurteile aber auch Frauen nicht, die sich dagegen entscheiden.Es ist eine Riesenverantwortung die man hat und es ist nicht immer Eitel Sonnenschein. Jeder soll sein leben so gestalten wie er mag. Ob mit oder ohne Kinder.... Hauptsache glücklich:)
 
Es gibt ein wunderschönes Lied von Rolf Zuckowski:


Ohne dich würd ich im Winter keinen Schneemann baun
und ich käm nicht drauf, die Sesamstraße anzuschaun.
Ohne dich käm hier der Osterhase nie mehr vorbei
und dem Weihnachtsmann wär'n wir längst einerlei.​
​
Ohne dich würd ich im Keller nie Gespenster sehn
und bestimmt nicht als Pirat zum Kinderfasching gehn.
Ohne dich gäb's keine Räuberhöhle im Kleiderschrank.
Ohne dich wär ich ein andrer Mensch,
doch es gibt dich, Gott sei Dank.​
​
Denn ohne dich hätt ich im Leben
nicht mal halb so viel gelacht
und über manche Fragen vielleicht niemals nachgedacht.
Ohne dich wär'n viele Tage
einfach so vorbeigerauscht,
auch wenn nicht nur die Sonne schien,
ich hätte nie getauscht.​
​
Ohne dich hätt ich die Schlittschuh auf den Müll getan
und womöglich hätt ich heut noch keine Eisenbahn.
Ohne dich würd ich im Herbst den Drachen nicht steigen sehn
und gewiss beim ersten Schnee nicht rodeln gehn.​
​
Ohne dich käm mir kein Hamster und kein Frosch ins Haus
und erst recht kein Igel und auch keine weiße Maus.
Ohne dich wär ich am Monatsende nicht ganz so blank.
Ohne dich wär ich ein andrer Mensch,
doch es gibt dich, Gott sei dank.​
​
Ohne dich wüsst ich noch heute nichts von deiner Zärtlichkeit,
wenn's auch Kummer gab, mir tut nicht eine Stunde leid.
Ohne dich hätt ich im Leben nie erfahren, wie es ist,
mit dir zu fühlen, dass du glücklich bist.​
Mit dir zu fühlen, dass du glücklich bist.​
 
Sie hatte mir übrigens auch einen Artikel aus dem Time Magazine empfohlen.

Ein sehr guter Artikel...wenn auch sehr lang^^

oder amerikanische Verhältnisse. Ich staune immer über das Familienideal in den US- Unterhaltungsmedien. Da ist es das normalste von der Welt, dass jemand mehr oder weniger nur auf seine Familie Rücksicht nimmt und draussen ein egoistisches, egozentrisches Arschloch ist. Abgesehen davon stimmt das Ideal der heilen Familie in der amerikanischen Realität in den wenigsten Fällen. Das ist logisch, denn wenn man nicht sozial eingestellt ist, leiden letztlich auch die Familien darunter. Die Haltung: in der Familie sozial sein, draussen nicht, ist schizophren und funktioniert letztlich nicht. Unabhängige Menschen mit intakten sozialen Beziehungen/Freunden "brauchen" im Grunde heute wirklich keine Familie mehr. Deshalb gibt es weniger Familien und Kinder. Wenn Familien nicht mehr funktionieren, liegt aber nicht daran, sondern am "amerikanischen" Sozialverhalten.

Wie erklärst du dir aber dann, daß die Geburtenrate in Deutschland deutlich unter der in den USA liegt? Kann ja nicht am "amerikanischen" Sozialverhalten (was auch immer das sein soll) liegen. Es muß ein spezifisch deutsches Sozialverhalten geben, was unsere Geburtenrate so weit unten im Keller liegen läßt.
 
Ein sehr guter Artikel...wenn auch sehr lang^^



Wie erklärst du dir aber dann, daß die Geburtenrate in Deutschland deutlich unter der in den USA liegt? Kann ja nicht am "amerikanischen" Sozialverhalten (was auch immer das sein soll) liegen. Es muß ein spezifisch deutsches Sozialverhalten geben, was unsere Geburtenrate so weit unten im Keller liegen läßt.

Ich vermute: Weniger Aufklärung, geringere Bildung, weniger Emanzipation und aufgrund der medialen Verherrlichung ein stärkeres Gefühl des Müssens/Sollens/Brauchens, wie oben beschrieben. Die Amerikaner wähnen sich zwar individualistisch aber mE nach werden sie unterm Strich durch Familie und Medien viel stärker durch konventionelle amerikanische Lebensvorstellungen geprägt und danach hat jeder erfolgreiche Mann seine glückliche Familie.
 
Ich vermute: Weniger Aufklärung, geringere Bildung, weniger Emanzipation und aufgrund der medialen Verherrlichung ein stärkeres Gefühl des Müssens/Sollens/Brauchens, wie oben beschrieben. Die Amerikaner wähnen sich zwar individualistisch aber mE nach werden sie unterm Strich durch Familie und Medien viel stärker durch konventionelle amerikanische Lebensvorstellungen geprägt und danach hat jeder erfolgreiche Mann seine glückliche Familie.


auf der anderen seite: ein starkes konservatives klientel mit starkem religionsbezug.
 
Kinder kosten Geld, Kinder drängen sich in den Vordergrund, Kinder machen aus Männern und Frauen Väter un dMütter. Kinder stören, Kinder sind laut.....
Aber sie geben einem auch sehr viel.
Ich wäre unglücklich, hätte ich keine Kinder.
 
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