Aylin2009
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AW: Sozialsystem in Deutschland ungerecht?
Meine Mutter hat nach 4 Jahren Alg II wieder dank diverster, teurer Umschulungen/ Kurse (Vom Touristenführer über einen IT-Kurs bis hin zur Altenpfleger war alles dabei) und etlicher 1,50 Jobs wieder auf den ersten Arbeitsmarkt gefunden und dass ob wohl sie in ihrem Alter und mit ihrem Hintergrund zu den schwer vermittelbaren gezählt hat.
Sie fand die Gänge zum Jobcenter auch teilweise erniedrigend. Denn auch sie hat zuvor über 30 Jahre pflichtbewusst ins Sozialsystem eingezahlt und sich nie was zu schulden kommen lassen. Aber für sie stand auch von vorn herein fest, dass diese Abhängigkeit nur vorrübergehend sein soll. Und mit entsprechender Einstellung und dem festen Willen hat sie das beste draus gemacht. Den Grundgedanken an 1 Euro Jobs find ich aus Sicht der Arbeitslosen gut. Als meine Mutter in der ersten Zeit noch nicht nebenher gejobbt hat, ist sie träge und leicht depressiv gewesen. Dank dieser Jobs hat sie 1. wieder einen geregelten Tagesablauf gehabt, 2. wichtige Kontakte für ihre spätere Einstellung geknüpft, 3. wertvolle 200 Euro zusätzlich zum ALG II in der Tasche gehabt und nicht zuletzt sogar gute Freundschaften geschlossen. Sie ist jetzt in einem Beruf tätig, den sie von alleine nie gewählt hätte, indem sie aber total aufgeht.
Schön ist es sicher nicht, vom Jobcenter abhängig zu sein. Aber manchmal denk ich mir, die Energie, die Einige in ihren Hass gegen die Behörden stecken, wär in der Jobsuche besser aufgehoben. Wenn man sich an die Regeln hält kann das einem auch Chancen eröffnen. Aber das ist und bleibt eine Willensfrage.
Meine Mutter hat nach 4 Jahren Alg II wieder dank diverster, teurer Umschulungen/ Kurse (Vom Touristenführer über einen IT-Kurs bis hin zur Altenpfleger war alles dabei) und etlicher 1,50 Jobs wieder auf den ersten Arbeitsmarkt gefunden und dass ob wohl sie in ihrem Alter und mit ihrem Hintergrund zu den schwer vermittelbaren gezählt hat.
Sie fand die Gänge zum Jobcenter auch teilweise erniedrigend. Denn auch sie hat zuvor über 30 Jahre pflichtbewusst ins Sozialsystem eingezahlt und sich nie was zu schulden kommen lassen. Aber für sie stand auch von vorn herein fest, dass diese Abhängigkeit nur vorrübergehend sein soll. Und mit entsprechender Einstellung und dem festen Willen hat sie das beste draus gemacht. Den Grundgedanken an 1 Euro Jobs find ich aus Sicht der Arbeitslosen gut. Als meine Mutter in der ersten Zeit noch nicht nebenher gejobbt hat, ist sie träge und leicht depressiv gewesen. Dank dieser Jobs hat sie 1. wieder einen geregelten Tagesablauf gehabt, 2. wichtige Kontakte für ihre spätere Einstellung geknüpft, 3. wertvolle 200 Euro zusätzlich zum ALG II in der Tasche gehabt und nicht zuletzt sogar gute Freundschaften geschlossen. Sie ist jetzt in einem Beruf tätig, den sie von alleine nie gewählt hätte, indem sie aber total aufgeht.
Schön ist es sicher nicht, vom Jobcenter abhängig zu sein. Aber manchmal denk ich mir, die Energie, die Einige in ihren Hass gegen die Behörden stecken, wär in der Jobsuche besser aufgehoben. Wenn man sich an die Regeln hält kann das einem auch Chancen eröffnen. Aber das ist und bleibt eine Willensfrage.