Mendelssohn
Well-Known Member
Der Westen klagt sich auf Grund seiner Fehleinschätzungen sogar selbst an. Das gilt für hochrangige Politiker der EU, aber auch für Mitglieder der zukünftigen amerikanischen Regierung - wenn auch aus anderen Gründen als die EU. Denn die Republikaner hätten es sehr begrüßt, wenn Obama mit seiner gegen Assad gerichteten Drohung ("rote Linie") Ernst gemacht hätte."Der Westen klagt an" ... hahaha
Erst Al-Kaida mit Waffen beliefern um den Krieg gegen eine unbequeme Regierung am Leben zu halten, und dann empört aufschreien wenn der Gegner auch aufrüstet und zurückschlägt, lächerlich.
Anklagen sollte man viel mehr die Leute im Weissen Haus welche Eskalation als weitere Vorgehensweise in Syrien vorgeschlagen haben um ihre geostrategischen Ziele in der Region zu erreichen.
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Putin hat sich also nur gewehrt ... Interessante Interpretation angesichts des Umstands, daß Rußland gar nicht angegriffen wurde, sondern es sich um einen Bürgerkrieg mit hohem Stellvertreterwert handelt. Seit Monaten wurde die Evakuierung der Bevölkerung, insbesondere der Frauen und Kinder Ost-Aleppos, vom Westen gefordert, aber stattdessen wurde weiter gebombt, und zwar auf Ziele, die laut UN-Konvention absolut tabu sind: Krankenhäuser, Schulen usw. So was nennt man Kriegsverbrechen, und zwar unabhängig davon, wer bombt. All diese Kriegsverbrechen wurden von Putin als oberstem Befehlshaber Rußlands wenn nicht angeordnet, so doch billigend in Kauf genommen.
Noch etwas: in Ost-Aleppo hat Putin nicht gegen den IS gekämpft, sondern Assad im Kampf gegen Regimegegner gestützt, die erst einmal nicht zum IS gehören. Jedenfalls ist mir kein in Aleppo agierender IS-Führer bekannt. Der IS hat ja seine Zentrale bekanntlich woanders und wird zur Zeit von der irakischen Armee im Verein mit den Amerikanern auseinander genommen.