türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Sportmen

New Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Meinst Du, Deutschland ist eine Bedrohung für die hier lebenden Türken?

No, Keine Bedrohung
Ich meine, wenn eine Konkurrenz-Kultur da ist, hat man nur eine Chance, wenn man sich in die Schutzhülle der eigenen Kultur zurückzieht. Sonst ist man in der Leidkultur verloren (verlorene Kinder). Und diese Konstallation haben die Türken in der Türkei nicht. Daher tun sie gaggern. (Pardon den Mund vollnehmen..oder so)

Den ein Lebewesen-Mensch braucht nicht nur Nahrung, Wasser,... zum Existieren. Er braucht auch Anerkennung, Akzeptanz,... Die bekommen sie nie in der Leidkultur, wenn auch ein paar das Gegenteil behaupten. Sie sind in den Augen der Deutsch immer Ausländer. Denn die DE-Köpfe können sich nicht ändern.

Miss Germany bringt es auf den Punkt.

"....Integration ist fordern und fördern"

Das sagt alles. Diese Miss Germany wird schon einsehen, dass es nicht klappen wird mit der Eindeutschung. Sie wird wieder alles kaputtmachen, was SPD/Grüne ansatzweise richtig angefangen haben. Aber nicht zum Ende führen dürften, da die Köpfe sich gemeldet haben.
 

TRliebtDE

New Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

@Sportmen: Willst du meine Fragen nicht beantworten? Ich glaube nämlich das du mir keine andere Antwort als Religion geben können wirst.

Sosyete ich würde es als modern und im Heute lebend bezeichnen!
 

Mannequin

New Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

das klingt alles so als wäre es verwerflich in der moderne zu leben
in der moderne leben heißt ja nicht die tradition mit füßen zu treten
aber manchmal ist es eben sinvoll mit der zeit mitzugehen
 

alterali

Well-Known Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

No, Keine Bedrohung
Ich meine, wenn eine Konkurrenz-Kultur da ist, hat man nur eine Chance, wenn man sich in die Schutzhülle der eigenen Kultur zurückzieht. Sonst ist man in der Leidkultur verloren (verlorene Kinder). Und diese Konstallation haben die Türken in der Türkei nicht. Daher tun sie gaggern. (Pardon den Mund vollnehmen..oder so)

Den ein Lebewesen-Mensch braucht nicht nur Nahrung, Wasser,... zum Existieren. Er braucht auch Anerkennung, Akzeptanz,... Die bekommen sie nie in der Leidkultur, wenn auch ein paar das Gegenteil behaupten. Sie sind in den Augen der Deutsch immer Ausländer. Denn die DE-Köpfe können sich nicht ändern.

Miss Germany bringt es auf den Punkt.

"....Integration ist fordern und fördern"

Das sagt alles. Diese Miss Germany wird schon einsehen, dass es nicht klappen wird mit der Eindeutschung. Sie wird wieder alles kaputtmachen, was SPD/Grüne ansatzweise richtig angefangen haben. Aber nicht zum Ende führen dürften, da die Köpfe sich gemeldet haben.

Ich kann Dir in Deinen Gedanken noch nicht ganz folgen.

Meinst Du mit Leidkultur den durch Broders Buch geprägten Begriff und was bedeutet der, oder meinst Du den ja in der gegenwärtigen Diskussion verschwundenen Begriff der Leitkultur?

Wieso sollte man keine Akzeptanz bekommen.

Es gibt genügend Menschen, die hier Akzeptanz haben, bzw populär sind, wobei es zweitrangig ist ob sie Deutsche sind oder in Deutschland leben.

Ich verstehe nicht ganz, was Du mit verlorene Kinder meinst, meinst Du die, die den Hauptschulabschluss nicht schaffen, weil sie in der Kindheit zu wenig Deutsch gelernt haben, oder meinst Du die, die studiert haben und sich wie Deutsche benehmen. Ich für meinen Teil sehe die zweite Gruppe als Gewinner vor allem die davon, die es verstanden haben ihre türkischen Wurzeln zu pflegen und die Sprache zu beherrschen.

Was Dein Begriff der Kultur angeht, ich würde da vielleicht Lebensweise, Identität dazu sagen, das entwickelt sich in alle Richtungen, das wurde hier ja schon angesprochen. ra-sim hat hier ein Thema eröffnet mit dem Hinweis auf eine Ausstellung zur Geschichte der Türken

http://www.turkish-talk.com/small-talk/13742-der-lange-weg-der-tuerken.html:
Da gibts einen schönen Absatz:

Auf ihren langen Wanderungen haben Türken eine unglaubliche Fähigkeit bewiesen, sich unterschiedlichsten kulturellen, ökologischen und ökonomischen Verhältnissen anzupassen. Für die heutige Türkei hat das ein türkischer Gelehrter einmal umschrieben mit der Türkisierung Anatoliens und Anatolisierung der Türken.
Wo immer auch Türken auf ihrem langen Weg hinkamen, haben sie die vorgefundenen Kulturen verändert und bereichert, sind aber auch durch diese Kulturen verändert worden. Dieser Prozess hat die gesamte türkische Geschichte geprägt und ist sicher noch nicht am Ende.


Sich in die Schutzhülle der eigenen Kultur zurückzuziehen, das ist meines Erachtens in unserer heutigen Welt kein Ansatz. Seine Herkunft, seine Sprache und auch Traditionen mitzunehmen und sich zu öffnen, das sehe ich als eine bessere Strategie.

Die Sache mit Miss Germany hab ich nicht mitbekommen, war sie peinlich oder was?

Wenn Du mit Grünen/SPD multikulti meinst, da würde ich sagen, dass das hier in Berlin lebt, allerdings hätten die Betroffenen selber sich für die Sache mehr engagieren müssen. Jetzt kann man nur die Scherben zusammenfegen, Schadensbegrenzung betreiben und Wege in eine bessere Zukunft suchen.

25 % der Kinder in Deutschland haben Migrationshintergrund und der Anteil wird wachsen, diese Kinder werden die Zukunft bestimmen und da sollte es aus "Kulturpflege" keine Analphabetenquote von 28 % unter den Mädchen geben, wie in der Osttürkei.
 

Sportmen

New Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Ich kann Dir in Deinen Gedanken noch nicht ganz folgen.

Meinst Du mit Leidkultur den durch Broders Buch geprägten Begriff und was bedeutet der, oder meinst Du den ja in der gegenwärtigen Diskussion verschwundenen Begriff der Leitkultur?

Fr.Angela Merkels LEIDKULTUR.

Wieso sollte man keine Akzeptanz bekommen.

Die Nicht-Akzeptanz ist in den "Köpfen" verankert

Es gibt genügend Menschen, die hier Akzeptanz haben, bzw populär sind, wobei es zweitrangig ist ob sie Deutsche sind oder in Deutschland leben.

Eher selten. Muss doppelt und dreifach besser sein

Ich verstehe nicht ganz, was Du mit verlorene Kinder meinst

Beherrschen die Sprache perfekt, sind zum grössten Teil hier geboren, sind der Meinung perfekt integriert zu sein. Irgendwann werden sie mit der Wahrheit konfrontiert. Wollen zurück, schaffen es aber nicht ganz, da der Abstand zu gross ist. D.h. Beynamaz iki cami arasinda == verlorene Kinder.

Ich kenne mehrere solche verlorene Kinder (weiblich/männlich). Sie sind nicht so erfolgreich wie die, die Ihre Kultur nicht verloren haben und sind desorientiert. Haben irgendwann psychische Probleme (natürlich kann man dies auch nicht verallgemeinern)

die es verstanden haben ihre türkischen Wurzeln zu pflegen und die Sprache zu beherrschen.

ACK, wenn du mit Wurzeln Kultur, Idendität meinst

Sich in die Schutzhülle der eigenen Kultur zurückzuziehen, das ist meines Erachtens in unserer heutigen Welt kein Ansatz. Seine Herkunft, seine Sprache und auch Traditionen mitzunehmen und sich zu öffnen, das sehe ich als eine bessere Strategie.

Missverständnis, vielleicht habe ich es nicht richtig ausgedrückt. Noch mal. Ich nehme meine gesamten Eigenschaften als Türke und ergäze es um die Interfaces zu den anderen Kulturen.


Die Sache mit Miss Germany hab ich nicht mitbekommen, war sie peinlich oder was?

Miss Germany: wer hat die These "..fordern und fördern" aufgestellt.

Wenn Du mit Grünen/SPD multikulti meinst...

Nicht unbedingt. Ich meinte die ersten Schritte in die richtige Richtung.
Akzeptanz und Anerkennung


...und da sollte es aus "Kulturpflege" keine Analphabetenquote von 28 % unter den Mädchen geben, wie in der Osttürkei

ACK. Ich bin auch dafür, dass unsere Kinder eine gute Ausbildung absolvieren. Mit dem Unterschied, dass sie ihre Werte behalten, respektieren und an der Interface (Kontaktstelle zu den anderen Kulturen) ergänzen.
Oder kann jemand mir sagen, warum frisch aus der Türkei geholte Famlienangehöriger hier in DE mehr Erfolg hat als einer, der fast hier geboren ist.
 

MemoSan

Active Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Auf dem langen Weg von Mittelasien bis in die heutige Türkei war es eine der besonderen Stärken der turkmenischen Stämme, dass sie sehr gut in der Lage waren von anderen Kulturen zu lernen und in der eigenen zu integrieren. Es war eine bewegliche und flexible Kultur. Auch die Evolution zeigt dass dies eine der wichtigsten Überlebensstrategien ist.

Nun soll diese Fähigkeit als Nachteil ausgelegt werden ?

Sportmen bezeichnet die Türken/Halbtürken/DeutschTürken immer wieder gerne als "verlorene Kinder".

Verloren? Für wen verloren?

Verloren für die Traditionalisten, die ihre alten "Törreler" bewahren wollen.

Verloren für die, die nicht damit zurechtkommen, dass die in den 60er-Jahren aus der Türkei mitgebrachte konservierte Kultur, auch in der Heimat längst als überholt und antiquiriert gilt

Verloren für die Nationalisten, die was besonderes im türkischen Blut sehen und eine Vermengung dessen unbedingt verhindern wollen.

Verloren für die, die glauben eine gesellschaftliche Entwicklung unbedingt aufhalten zu müssen.
 

MemoSan

Active Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Ich bin auch dafür, dass unsere Kinder eine gute Ausbildung absolvieren. Mit dem Unterschied, dass sie ihre Werte behalten, respektieren und an der Interface (Kontaktstelle zu den anderen Kulturen) ergänzen.
Oder kann jemand mir sagen, warum frisch aus der Türkei geholte Famlienangehöriger hier in DE mehr Erfolg hat als einer, der fast hier geboren ist.

Das ist ja nun wirklich eine irrationale Schlußfolgerung.

Weil der Türke aus der Türkei Werte mitbringt ist er in D erfolgreich, und der in D aufgewachsene hat seine Werte verloren und ist deshalb weniger erfolgreich.

tz tz tz ohne Worte ........

Erfolg ist ein Ergebnis des eigenen Fleisses, gepaart mit der Fähigkeit das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun.

Da gibt es wohl hüben und drüben genügend Beispiele für beide Gruppen.
 

alterali

Well-Known Member
AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise

Fr.Angela Merkels LEIDKULTUR.
Hab ich sie noch das nicht sagen hören, vor allem nicht mit D und ich hör ihr schon ein paar Monate zu.
Ist meines Erachtens ein nicht mehr aktueller Spruch. Sprechblasen.

Die Nicht-Akzeptanz ist in den "Köpfen" verankert

In wessen Köpfen, doch nicht aussschliesslich in denen der Deutschen. Die meinst wahrscheinlich die Intolleranz der Eltern, die es nicht schaffen, ihre Kinder auf den rechten Weg zu bringen oder die der Jungen gegenüber ihren Lehrern, die sie als dreckige Idioten ansehen. oder die der Mädchen, die als Banden gleichaltrige Madchen abziehen und fertigmachen.

Ich sehe vielmehr die Toleranz, die hier ein Zusammenleben möglich macht, trotz der verschiedenen Herkünfte. Trotz vieler Sprachen, wie arabisch, russisch, türkisch, kroatisch, trotz Kopftücher und Goldkettchen. dröhnender Autos, merkwürdigen Geschäften und, und, und



Eher selten. Muss doppelt und dreifach besser sein

Hier hat jeder seine Chance, da kann er ursprünglich von irgendwoher kommen.



Beherrschen die Sprache perfekt, sind zum grössten Teil hier geboren, sind der Meinung perfekt integriert zu sein. Irgendwann werden sie mit der Wahrheit konfrontiert. Wollen zurück, schaffen es aber nicht ganz, da der Abstand zu gross ist. D.h. Beynamaz iki cami arasinda == verlorene Kinder.

Der Punkt ist nicht nur perfekt in Deutsch zu sein. Sondern von Anfang an türkisch zu pflegen. Das ist nicht immer möglich wenn z.B. türkische Männer sich ein Deutsche nehmen, Kinder zeugen und sich dann aus dem Staub machen oder mal ein paar Monate im Knast oder in die Türkei verschwinden. Wo ist dann die vielbeschworene Familie? Das auszugleichen ist sicher schwer. Und eine Mutter ist dann froh, wenn sie überhaupt über die Runde kommt.


Ich kenne mehrere solche verlorene Kinder (weiblich/männlich). Sie sind nicht so erfolgreich wie die, die Ihre Kultur nicht verloren haben und sind desorientiert. Haben irgendwann psychische Probleme (natürlich kann man dies auch nicht verallgemeinern)

Zwei Wurzeln zu haben, ist vielleicht nicht immer leicht, aber es enthält auch ein hohes Mass an Chancen. Ich habe Zweisprachigkeit in meiner Kindheit immer idealisiert. Es ist gerade dieses Spannungsverhältnis, das große Köpfe hervorbringt.



ACK, wenn du mit Wurzeln Kultur, Idendität meinst

Missverständnis, vielleicht habe ich es nicht richtig ausgedrückt. Noch mal. Ich nehme meine gesamten Eigenschaften als Türke und ergäze es um die Interfaces zu den anderen Kulturen.

Wenn es keine direkt negativen Eigenschaften sind ok. Du solltest einmal diese Deine Vorstellung auf die Kulturen in der Türkei übertragen und dort für die (nicht nur religiösen) Minderheiten in der Türkei eintreten.


Miss Germany: wer hat die These "..fordern und fördern" aufgestellt.

sagt mir nicht, war wohl ein Spruch von Koch, ist mir immer so wiederfahren. Was ist daran negativ? wer war Miss Germany?

Nicht unbedingt. Ich meinte die ersten Schritte in die richtige Richtung.
Akzeptanz und Anerkennung

Davon gibt's reichlich, was fehlt sind, Bildung, Ausbildung, Förderung auf allen Ebenen. Das ganze ist meines Erachtens kein Kultur- sondern ein Sozialproblem.

ACK. Ich bin auch dafür, dass unsere Kinder eine gute Ausbildung absolvieren. Mit dem Unterschied, dass sie ihre Werte behalten, respektieren und an der Interface (Kontaktstelle zu den anderen Kulturen) ergänzen.
Oder kann jemand mir sagen, warum frisch aus der Türkei geholte Famlienangehöriger hier in DE mehr Erfolg hat als einer, der fast hier geboren ist.

Dazu kann ich nichts sagen, kenne weder Einzelfälle, noch Statistiken.
Migranten die hier herkamen, waren häufig nicht gut ausgebildet. Und ihre Kinder haben hier nicht die notwendige Unterstürzung gefunden.
Wenn jetzt einer aus der Türkei kommt hat er vielleicht einen ganz anderen Hintergrund. Das kann ich nicht durchschauen, für mich ist es schon schwierig, Palästineser, Türken und Kurden auseinanderzuhalten, geschweige Türken die hier geboren oder zugezogen sind. Ich sehe Unterschiede wie offen manche sind und wie eingeengt andere, ohne erkennen zu können woran das liegt.


paul paukee
 
Top