P
Pit 63
Guest
AW: Türkische Talente wandern ab
Die Benachteiligung von Migranten bei Wohnungs- und Arbeitssuche ist Tatsache.
Ebenso ist fakt, dass die Menschen für sich selbst u/o ihre Familie arbeiten.
Das gilt für Deutschstämmige ebenso wie für die Menschen mit Migrationshintergrund vor 50 Jahren oder heute.
Schliesslich sollte man die Tatsache akzeptieren, dass Menschen völkische Ein-und Ausgrenzungen im Kopf haben, solange völkisches, also nationalistisches und rassistisches Denken in identitätsstiftender Weise vermittelt und aufrechterhalten wird- was heute nach wie vor in weiten Teilen der deutschen und nichtdeutschen Gesellschaft mehr oder weniger der Fall ist.
Alle mentale Tätigkeit des Menschen erfolgt zu über 95% aus dem Unbewussten.
Spontane Reaktionen (in beliebigen Lebenssituationen) entsprechen mithin zu über 95% den unbewussten "Überzeugungen" aufgrund Prägung und Konditionierung. Solche Reaktionen erfolgen und verlaufen "intuitiv" in Wechselbeziehung zu den inneren emotionalen Bewegungen.
Der rationale, analytische Verstand wird idR "nur" dazu verwendet, sich und die eigene Reaktion "darzustellen" und zu "erklären". In der Praxis sieht das zumeist so aus, dass intuitiv-instinktiv eine Reaktion erfolgt, ein Verhalten, dass man anschliessend rational zu begründen versucht. So betrachtet ist fast alles Begründen eine Form der Selbstdarstellung im nachhinein.
Berücksichtigt man diese seelisch-geistigen Zusammenhänge, wird klar, dass die hier diskutierten Konflikte und sozialen Probleme nicht ausbleiben, weil sie nicht ausbleiben können. Es macht auch verständlich, warum das tatsächliche Verhalten vieler Menschen so oft von ihren erklärten Ansichten abweicht, was viele Menschen oft sehr widersprüchlich erscheinen lässt. Z.Bsp.: "Ich habe eigentlich nichts gegen... aber..."
Der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Anspruch scheint da oft sehr gross- das gilt eigentlich für alle Lebensbereiche und typischerweise erkennt man Widersprüche dieser Art bei anderen sehr viel leichter als bei sich selbst.:lol:
Ändern lassen sich konditionierte Verhaltensweisen nur, wenn man sich diese bewusst macht und loslässt. Das wäre dann sozusagen eine Form der bewussten "Disidentifikation" von übernommenem Gedankengut.
Nun sind ja die allermeisten Menschen mehr oder weniger nationalistisch und rassistisch geprägt und konditioniert. Die Nation wird als "kollektive" Identität wahrgenommen.
Ich nenne das den kultivierten Herdeninstinkt, der idR unbewusst ist und je nach Umständen bewusst ausagiert wird.
In ferner Vergangenheit hatte dieser Instinkt eine überlebenswichtige Funktion. Die eigene Gruppe gewährte dem Steinzeitmenschen Schutz, Sicherheit und Jagderfolg und war unerlässlich für das eigene Überleben in einer lebensgefährlichen Umwelt.
Im Zuge der Menschheitsentwicklung und -Vermehrung wurde dieser Instinkt geistig erweitert und kultiviert. Aus dem Herdeninstinkt entwickelte sich erst Stammesdenken und dann völkisches Denken auf der Grundlage von nationalistischen und rassistischen Ideen. Diese Ideen waren der Grund für ununterbrochene kollektive Unterdrückung und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Völkern. Aus Revierkämpfen wurden Weltkriege. (Religionen waren ein weiteres identitätsstiftendes kollektives Modell, dass sich im Laufe der Zeit mit dem völkisch-nationalen zunehmend überschnitt)
Heute ist es mE nach für die Menschheit an der Zeit sich weiterzuentwickeln- weg von der individuell-völkischen-nationalen hin zur individuell-globalen Betrachtungsweise unserer Welt. Anders lassen sich die globalen Probleme übrigens auch schon gar nicht mehr lösen.
Wer diese Sichtweise ablehnt, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein und nicht herumjammern, weil er persönlich unter den negativen Auswirkungen der Grenzen im Kopf zu leiden hat.
Die Benachteiligung von Migranten bei Wohnungs- und Arbeitssuche ist Tatsache.
Ebenso ist fakt, dass die Menschen für sich selbst u/o ihre Familie arbeiten.
Das gilt für Deutschstämmige ebenso wie für die Menschen mit Migrationshintergrund vor 50 Jahren oder heute.
Schliesslich sollte man die Tatsache akzeptieren, dass Menschen völkische Ein-und Ausgrenzungen im Kopf haben, solange völkisches, also nationalistisches und rassistisches Denken in identitätsstiftender Weise vermittelt und aufrechterhalten wird- was heute nach wie vor in weiten Teilen der deutschen und nichtdeutschen Gesellschaft mehr oder weniger der Fall ist.
Alle mentale Tätigkeit des Menschen erfolgt zu über 95% aus dem Unbewussten.
Spontane Reaktionen (in beliebigen Lebenssituationen) entsprechen mithin zu über 95% den unbewussten "Überzeugungen" aufgrund Prägung und Konditionierung. Solche Reaktionen erfolgen und verlaufen "intuitiv" in Wechselbeziehung zu den inneren emotionalen Bewegungen.
Der rationale, analytische Verstand wird idR "nur" dazu verwendet, sich und die eigene Reaktion "darzustellen" und zu "erklären". In der Praxis sieht das zumeist so aus, dass intuitiv-instinktiv eine Reaktion erfolgt, ein Verhalten, dass man anschliessend rational zu begründen versucht. So betrachtet ist fast alles Begründen eine Form der Selbstdarstellung im nachhinein.
Berücksichtigt man diese seelisch-geistigen Zusammenhänge, wird klar, dass die hier diskutierten Konflikte und sozialen Probleme nicht ausbleiben, weil sie nicht ausbleiben können. Es macht auch verständlich, warum das tatsächliche Verhalten vieler Menschen so oft von ihren erklärten Ansichten abweicht, was viele Menschen oft sehr widersprüchlich erscheinen lässt. Z.Bsp.: "Ich habe eigentlich nichts gegen... aber..."
Der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Anspruch scheint da oft sehr gross- das gilt eigentlich für alle Lebensbereiche und typischerweise erkennt man Widersprüche dieser Art bei anderen sehr viel leichter als bei sich selbst.:lol:
Ändern lassen sich konditionierte Verhaltensweisen nur, wenn man sich diese bewusst macht und loslässt. Das wäre dann sozusagen eine Form der bewussten "Disidentifikation" von übernommenem Gedankengut.
Nun sind ja die allermeisten Menschen mehr oder weniger nationalistisch und rassistisch geprägt und konditioniert. Die Nation wird als "kollektive" Identität wahrgenommen.
Ich nenne das den kultivierten Herdeninstinkt, der idR unbewusst ist und je nach Umständen bewusst ausagiert wird.
In ferner Vergangenheit hatte dieser Instinkt eine überlebenswichtige Funktion. Die eigene Gruppe gewährte dem Steinzeitmenschen Schutz, Sicherheit und Jagderfolg und war unerlässlich für das eigene Überleben in einer lebensgefährlichen Umwelt.
Im Zuge der Menschheitsentwicklung und -Vermehrung wurde dieser Instinkt geistig erweitert und kultiviert. Aus dem Herdeninstinkt entwickelte sich erst Stammesdenken und dann völkisches Denken auf der Grundlage von nationalistischen und rassistischen Ideen. Diese Ideen waren der Grund für ununterbrochene kollektive Unterdrückung und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Völkern. Aus Revierkämpfen wurden Weltkriege. (Religionen waren ein weiteres identitätsstiftendes kollektives Modell, dass sich im Laufe der Zeit mit dem völkisch-nationalen zunehmend überschnitt)
Heute ist es mE nach für die Menschheit an der Zeit sich weiterzuentwickeln- weg von der individuell-völkischen-nationalen hin zur individuell-globalen Betrachtungsweise unserer Welt. Anders lassen sich die globalen Probleme übrigens auch schon gar nicht mehr lösen.
Wer diese Sichtweise ablehnt, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein und nicht herumjammern, weil er persönlich unter den negativen Auswirkungen der Grenzen im Kopf zu leiden hat.