Türkische Talente wandern ab

AW: Türkische Talente wandern ab

Fast jeder zweite Deutsche-Türke denkt darüber nach Deutschland zu verlassen. Und wieso ?? Ganz einfach, zum Einen hat man uns früh beigebracht, dass wir hier nur Gäste sind. Zum Anderen werden unsere Leistungen nur schwer anerkannt. Beispielsweise haben unsere Eltern für dieses Land verdammt hart gearbeitet und anstatt Ihnen für ihre Leistungen zu danken und die deutsche Staatsbürgerschaft ohne wenn und aber zu überreichen, hat man erst die doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft und dann noch Test eingeführt.

In den deutschen Medien tauchen wahrscheinlich 10 negative Nachrichten über Migranten auf und vielleicht nur 1 Positive. Und vergessen wir nicht, dass das Anti-Migranten-Buch von Sarrazin zum Bestseller wurde. Man kann machen was man will, solange die negativen Nachrichten überwiegen, wird es kaum möglich sein, sich hier wohlzufühlen.

Dann gibt es noch die Faschisten und Skinheads, die in regelmäßigen Abständen uns immer wieder daran erinnern, dass wir hier unerwünscht sind. Was bitte schön bittet dieses Land, was andere Länder nicht bieten ??
Besonders die talentierten Menschen werden im Ausland mit offenen Armen empfangen und bekommen dort auch mehr Anerkennung. Der Moment ist genau richtig um das krisengeschüttelte Europa zu verlassen.

Und ich dachte, eure Eltern hätten - wie die anderen Leute hier auch - vor allem für ihren eigenen Wohlstand gearbeitet?
Und mal ehrlich, die, die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben, die wollen auch keine. Dazu reden sie ihren Kindern und Enkelkindern wohlmöglich noch ein, dass sie besser auch "Türken" bleiben sollen.
Das die deutschen Medien so viel negative Berichte bringen ist natürlich ein Fehler der Medien. Die deutsche Medienlandschaft ist ja auch berüchtigt dafür, Rassismus zu unterstützen und Vorbehalte gegen türkische Migranten herbeizuschreiben. :roll: Darum haben die ja auch alle den von Dir genannten Herrn Sarrazin unterstützt und gefördert. Ja ja, die Medien sind schuld.
 
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Ingomann, der Knackpunkt in den Debatten ist doch, wie viele male erwaehnt wird, dass die Besten auswandern. Immer och wird behauptet, na ja, wer gehen will, den sollte man nicht halten. Wir haben die Russlanddeutschan dafür. Es gibt immer noch keine ernsten bemühungen genau diese Leute zu halten.
Ich hatte schon erwaehnt, wenn sich sogar Juden in Deutschland nicht als ein Teil fühlen, obwohl sie glücklich hier sind, sich nicht Zuhause fühlen, da ist was falsch. Wie lange wird diese Anerkennung auf sich warte lassen?

Es könnte an der deutschen Mentalität liegen. Es fehlt die grundlegende, warmherzige Offenheit, die man selbst in skandinavischen Ländern öfter antrifft an hier, und die Deutsche in südlichen Ländern so sehr schätzen. Der Deutsche ist immer erst einmal misstrauisch. Vertrauen kann er ja später noch haben. Im Alltag trifft man häufig auf eine antrainierte Freundlichkeit, die nicht wirklich von Herzen kommt. Dafür werde ich wahrscheinlich viel "Begeisterung" ernten, es ist aber mein Eindruck (und nicht nur meiner).
Wenn es nicht einen grundlegenden Wandel zu mehr Offenheit und zu mehr sozialem Miteinander in der deutschen Gesellschaft kommt , sehe ich diese Gesellschaft -bei allem materiellen Wohlstand- vor die Wand fahren.
 
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Es könnte an der deutschen Mentalität liegen. Es fehlt die grundlegende, warmherzige Offenheit, die man selbst in skandinavischen Ländern öfter antrifft an hier, und die Deutsche in südlichen Ländern so sehr schätzen. Der Deutsche ist immer erst einmal misstrauisch. Vertrauen kann er ja später noch haben. Im Alltag trifft man häufig auf eine antrainierte Freundlichkeit, die nicht wirklich von Herzen kommt. Dafür werde ich wahrscheinlich viel "Begeisterung" ernten, es ist aber mein Eindruck (und nicht nur meiner).
Wenn es nicht einen grundlegenden Wandel zu mehr Offenheit und zu mehr sozialem Miteinander in der deutschen Gesellschaft kommt , sehe ich diese Gesellschaft -bei allem materiellen Wohlstand- vor die Wand fahren.

Und vor allem neigt der Deutsche dazu, die Deutschen immer erstmal kritisch darzustellen. Häufig fallen dabei so stereotype Adjektive wie "misstrauisch", "unhöflich" etc. Das gilt dann von Helgoland bis Traunstein.

Neu ist, dass jemand darin die Ursache für unseren Untergang sieht. Wo diese Eigenschaften doch schon etwas länger vorhanden sein dürften und es uns offensichtlich noch immer gibt.
 
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Es könnte an der deutschen Mentalität liegen. Es fehlt die grundlegende, warmherzige Offenheit, die man selbst in skandinavischen Ländern öfter antrifft an hier, und die Deutsche in südlichen Ländern so sehr schätzen. Der Deutsche ist immer erst einmal misstrauisch. Vertrauen kann er ja später noch haben. Im Alltag trifft man häufig auf eine antrainierte Freundlichkeit, die nicht wirklich von Herzen kommt. Dafür werde ich wahrscheinlich viel "Begeisterung" ernten, es ist aber mein Eindruck (und nicht nur meiner).
Wenn es nicht einen grundlegenden Wandel zu mehr Offenheit und zu mehr sozialem Miteinander in der deutschen Gesellschaft kommt , sehe ich diese Gesellschaft -bei allem materiellen Wohlstand- vor die Wand fahren.

Antrainierte Freundlichtkeit, das habe ich auch bemerkt öfters. Und dieser Versuch "sachlich" zu sein. Immer die Paranoia zu haben, man redet Unsinn und wird deswegen bestraft, deswegen möglichst mit Studien um sich werfen.
Und die Unfaehigkeit empathy zu haben vielleicht? Viele haben keinen Schimmer, was es bedeutet Auslaender zu sein.
Na ja, ein grundlegender Wandel wird nicht stattfinden, das wissen wir alle. Ein paar tipps für Auslaender wie man damit umgeht ist warscheinlich hilfreicher.
 
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Antrainierte Freundlichtkeit, das habe ich auch bemerkt öfters. Und dieser Versuch "sachlich" zu sein. Immer die Paranoia zu haben, man redet Unsinn und wird deswegen bestraft, deswegen möglichst mit Studien um sich werfen.
Und die Unfaehigkeit empathy zu haben vielleicht? Viele haben keinen Schimmer, was es bedeutet Auslaender zu sein.
Na ja, ein grundlegender Wandel wird nicht stattfinden, das wissen wir alle. Ein paar tipps für Auslaender wie man damit umgeht ist warscheinlich hilfreicher.

Empathie ist leider das Erste das in einer Krise abhanden kommt. Und irgendeine "Krise" ist immer. :lol: Es fehlt auch die Fähigkeit, die Menschen nicht nur in Gewinner und Verlierer einzuteilen. Ein Scheitern oder einen gelungenen Wurf nicht für das ganze Leben oder den ganzen Menschen zu halten. Das ändert sich zwar langsam, wird aber noch dauern.:roll:

Ein Tipp? Hmm... auf jeden Fall mehr innere Gelassenheit, den eigen Weg verfolgen, sich das Gehampel anschauen und sich denken "Naja, so sind sie halt." :wink:
 
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