Christiane
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AW: Was lest ihr ??
Das ist sehr gut, das habe ich kürzlich auch gelesen.
Das ist sehr gut, das habe ich kürzlich auch gelesen.
Ein Jäger kauft einem Betrunkenen für zwölf Flaschen "Krambambuli"-Schnaps einen edlen Jagdhund ab und bleut dem Tier gewaltsam ein, dass es von nun an nur noch ihm zu gehorchen habe. Als er den früheren Besitzer des Hundes beim Wildern ertappt, rennt der Hund irritiert zwischen den beiden Männern hin und her, bis er sich für den Wildschütz entscheidet – der im nächsten Augenblick vom Jäger erschossen wird (...)
Marie von Ebner-Eschenbachs Novelle "Krambambuli" gilt als eine der populärsten deutschen Tiergeschichten. Es geht um den Konflikt zwischen einem Jäger und einem Wilderer, also zwischen einem Vertreter des Gesetzes und einem Outlaw. (...)
Ich lese gerade eine Erzählung nochmal, die ich schon als Kind kannte: "Krambambuli" von Marie v. Ebner-Eschenbach.
http://www.dieterwunderlich.de/Ebner_Eschenbach_krambambuli.htm
Gab's als Gratis-Download für den eBook-Reader bei Amazon, und ich konnte nicht widerstehen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob die Geschichte wirklich so traurig ist, wie ich sie in Erinnerung hatte. Ist sie. Der arme Hund.. :-?:cry:
Der Papst fragte Michelangelo: »Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies. Wie haben Sie die Statue von David erschaffen – dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?« Michelangelos Antwort: »Ganz einfach. Ich entfernte alles, was nicht David ist.«
Seien wir ehrlich. Wir wissen nicht mit Sicherheit, was uns erfolgreich macht. Wir wissen nicht mit Sicherheit, was uns glücklich macht. Aber wir wissen mit Sicherheit, was Erfolg oder Glück zerstört. Diese Erkenntnis, so einfach sie daherkommt, ist fundamental: Negatives Wissen (was nicht tun) ist viel potenter als positives (was tun). Klarer zu denken, klüger zu handeln bedeutet, wie Michelangelo vorzugehen: Konzentrieren Sie sich nicht auf David, sondern auf alles, was nicht David ist, und räumen Sie es weg. In unserem Fall: Entfernen Sie alle Denk- und Handlungsfehler, und ein besseres Denken und Handeln wird sich von alleine einstellen.
Die Griechen, Römer und mittelalterlichen Denker hatten einen Namen für dieses Vorgehen: Via Negativa. Wörtlich: der negative Weg, der Weg des Verzichts, des Weglassens, des Reduzierens. Es war die Theologie, die als Erste die Via Negativa beschritt: Man kann nicht sagen, was Gott ist, man kann nur sagen, was Gott nicht ist. Auf die heutige Zeit angewandt: Man kann nicht sagen, was uns Erfolg beschert. Man kann nur sagen, was Erfolg verhindert oder zerstört. Mehr muss man auch nicht wissen.
Als Firmengründer und Unternehmer bin ich selbst in eine Vielzahl von Denkfallen getappt. Ich konnte mich zum Glück immer noch daraus befreien, aber wenn ich heute Vorträge halte (aus unerfindlichen Gründen neuerdings »Keynotes« genannt) vor Ärzten, Vorständen, Aufsichtsräten, Managern, Bankiers, Politikern oder Regierungsmitgliedern – dann fühle ich mich ihnen verwandt. Ich habe das Gefühl, im selben Boot mit meinen Zuhörern zu sitzen – versuchen wir doch alle, durch das Leben zu rudern, ohne von den Strudeln verschluckt zu werden. Theoretiker haben Mühe mit der Via Negativa. Praktiker hingegen verstehen sie. So schreibt der legendäre Investor Warren Buffett über sich und seinen Partner Charlie Munger: »Wir haben nicht gelernt, schwierige Probleme im Geschäftsleben zu lösen. Was wir gelernt haben: sie zu vermeiden.« Via Negativa.
Auf Die Kunst des klaren Denkens folgt nun also Die Kunst des klugen Handelns. Sie fragen: Worin unterscheiden sich Denk- von Handlungsfehlern? Die ehrliche Antwort: eigentlich gar nicht. Ich brauchte einen neuen Buchtitel für die folgenden 52 Kapitel, und dieser erschien mir passend. Die Texte stammen wiederum aus den Kolumnen, die ich für die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Schweizer SonntagsZeitung geschrieben habe. Nimmt man beide Bücher zusammen, sind die wichtigsten 100 Denkfallen nun aufgedeckt.
Mein Wunsch ist ein ganz einfacher: Wenn es uns allen gelänge, die wichtigsten Denkfehler zu vermeiden – sei es im Privatleben, im Beruf oder im politischen Entscheidungsprozess –, resultierte ein Quantensprung an Wohlstand. Kurzum: Wir brauchen keine zusätzliche Schlauheit, keine neuen Ideen, keine Hyperaktivität, wir brauchen nur weniger Dummheit. Der Weg zum Besseren führt über die Via Negativa. Michelangelo hatte dies erkannt, und vor ihm schon Aristoteles: »Das Ziel des Weisen ist nicht Glück zu erlangen, sondern Unglück zu vermeiden.« Jetzt ist es an Ihnen, sich in die Schar der Weisen einzureihen.
Darf man fragen , welches ?
Zitat von Rückentext:Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es.« Simon nörgelt, Simon nervt - aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen ...
Nach »Vollidiot« und »Resturlaub« endlich der neue Comedy-Roman über die gnadenlose Rückkehr eines liebenswerten Chaoten!
Zitat von offizieller WTO-Bericht:"Zwischen 2001 und 2007 haben 125.000 indische Bauern Selbstmord begangen, weil sie durch die Liberalisierung der Landwirtschaft völlig verelendet sind."
Ein seltsames Ritual bestimmt den Selbstmord. Der Bauer sondert sich mehrere Tage von seiner Familie ab. Er verlässt seine Hütte nicht mehr.
Spricht nicht mehr. Isst nicht mehr. Seine Frau, seine Kinder müssen verängstigt, aber machtlos seinem Verfall zusehen.
Eines Morgens verlässt er bei Sonnenaufgang seine Hütte und trinkt einen Kanister voll Pestizid aus. Als wollte er an dem Stoff sterben, der ihn ruiniert hat. Er stirbt langsam und qualvoll.