Womit mögt ihr Sarma am liebsten?

ailearkadas

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18 Oktober 2012
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Bochum
Hallo allerseits! ich versuche mich grad an diesem traditionellem Gericht! Weiß aber nicht welche gewürze und zutaten ich verwenden soll. Hab ja nicht viel Weinblätter übrig und sie sind hier auch so teuer..
Also, was nicht geht ist Paprika oder Gurken. Ich dachte vielleicht daran das Reis zu braten anstatt zu kochen. Und dann Joghurt, gemahlene Nüsse, Tomaten und paar Gewürze dazu?
 

HeyÖzgürlük

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7 Februar 2010
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Sorry, nur zum Verständnis.
Geht es dir um die Füllung - oder suchst du eine Beilage?
 

HeyÖzgürlük

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7 Februar 2010
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Also wir nehmen eigentlich ganz einfache Zutaten (weder Gurken noch Paprika - jedoch Paprikamark)

Den Reis kochen wir vorher garnicht. Manchmal legen wir diesen vorher in gekochtem Wasser ein. Genauso die Weinblätter - hier reicht allerdings auch lauwarmes.

Wir nehmen Hackfleisch, Reis (Bulgur geht auch) zerkleinerte Tomaten, Tomatenmark, Paprikamark, Knoblauch, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Je nachdem wie du es magst kannst du auch andere Gewürze hinzufügen. Variiert bei uns etwas. Wir nehmen manchmal auch ein wenig Gemüsebrühepulver.

Manche kochen das Ganze in klarem Wasser und manche tun auch in das Wasser je einen Teelöffel Tomatenmark und Paprikamark. Hinzu kommt noch Olivenöl - oder zusätzlich wieder das tolle Gemüsebrühepulver ^^

Wir legen beim kochen noch einige Blätter unten in den Topf und legen Zitronenscheiben zwischen die "Sarmas"

Meine Tante gibt in die Füllung etwas Granatapfelsirup. Und ein wenig Pfefferminz Gewürz.

Geschmacksache :) gutes Gelingen!
 

ailearkadas

Member
18 Oktober 2012
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Bochum
Und ähmm... wenn man die Füllung hat. Wie macht man sie dann fertig? Im Backofen, auf der Pfanne? ich dachte an Limonensaft darüber zu gießen und sie in der Pfanne dunsten zu lassen...
 

Sina08

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20 April 2008
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Hey,

darf ich dich zu allerst einmal fragen: ,, Weiche Art von Weinblätter " du verwendest!

Frische Blätter oder um bereits eingelegte ?
 

HeyÖzgürlük

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7 Februar 2010
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Du lässt die Weinblätter ca eine halbe Stunde in dem Wasser liegen. Die Stängel falls vorhanden entfernen.

Mische während dessen die Füllung.
Manche tun das ganze "roh" in die Blätter und manche dünsten das ganze in der Pfanne an.

Dann legst du die Weinblätter mit der "matten" Seite nach oben hin. Packst eine kleine Menge auf das Weinblatt und rollst es.
Wenn angedünstet vorher etwas abkühlen lassen.

Dann legst du einige Weinblätter in den Topf sodass der Topfboden abgedeckt ist. Legst die gerollten Sarmas in den Topf und kochst das Ganze mit "klarem" Wasser (mit Öl) oder in der markhaltigen Flüssigkeit.

Je nachdem welche Zubereitung zu vorziehst.

Nüsse kannst du auch dazu geben. Den Joghurt würde ich nicht rein tun, sondern separat dazu reichen.
 

Almancali

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1 April 2014
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Meine Mutter macht die Dinger immer in zwei Arten. Wir nennen sie hier überwiegend Dolmas.

Weinblätter: Reis, Gehacktes, Salz, Pfeffer, ... Das Reis wird trocken ungekocht untergemischt und dann mitgekocht, bis es durch ist. Dazu gibt es immer Silifke-Johurt als Tzatziki (Knoblauch, Salz, Kleingehackte Salatgurke).

Kohl: Reis, Gehacktes, Salz, Pfeffer, ... Das Reis wird trochen ungekocht untergemischt und dann mitgekocht, bis es gar ist. Dazu hau ich persönlich immer indonesische Sojasauce drauf (Süß). Meine Mutter kocht die Kohlherzen immer mit, das sind so die Lieblingsstücke von mir beim Essen.
 
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Almancali

Well-Known Member
1 April 2014
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Frische Blätter oder um bereits eingelegte ?


Frische Blätter platzen auf, wenn man sie zulange kocht. Eingelegte Blätter können u.U. faserig werden und auch danach schmecken. Meine Mutter macht beide Varianten, wobei ich persönlich die frischen Blätter vorziehe.

Allerdings beschwert meine Mutter den Topf mit einem Kuchenteller und einer Tasse. Darauf kommt dann der Deckel des Kochtopfs.

Kochtopf -> Dolmas (Kohl oder Weinblätter), Wasser aufgefüllt, umgedrehter Kuchenteller auf die Dolmas, Darauf der Kaffeebecher mit Wasser und darauf der Deckel des Topfs (Schwebt dann irgendwie in der Luft, obwohl er auf der Tasse liegt). Das Beschweren dient dazu, dass die Dinger beim Kochen nicht aufplatzen bzw. matschig werden. Der Reis wird mit dem Fleisch dann auch sehr kompakt und schneidbar.
 
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