AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 5 11,9%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 16,7%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,1%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,1%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 66,7%

  • Total voters
    42

Msane

Well-Known Member
Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung ein demokratisches Recht? Das ist 5.3.1933 reloaded.

Die größte Gefahr für die Demokratie geht davon aus, dass es im politischen Mainstream salonfähig geworden ist, die Fehler nicht mehr bei der eigenen Politik zu suchen weshalb ihnen das Wahlvolk abhanden kommt, sondern andere Menschen zu diffamieren wenn die plötzlich ihr demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen anders abzustimmen als von den Etablierten erwünscht.


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Bintje

Well-Known Member
Die größte Gefahr für die Demokratie geht davon aus, dass es im politischen Mainstream salonfähig geworden ist, die Fehler nicht mehr bei der eigenen Politik zu suchen weshalb ihnen das Wahlvolk abhanden kommt, sondern andere Menschen zu diffamieren wenn die plötzlich ihr demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen anders abzustimmen als von den Etablierten erwünscht.


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Ach so. Verfassungspatriotismus als "politischer Mainstream", den es als solchen zu denunzieren gilt?
Na dann. Das erklärt einiges.
 

Msane

Well-Known Member
Ich verteidige das demokratische Recht auf dem Wahlzettel so abzustimmen wie es die Wähler für richtig halten, nicht mehr und nicht weniger.


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Alubehütet

Well-Known Member
Die größte Gefahr für die Demokratie geht davon aus, dass es im politischen Mainstream salonfähig geworden ist, die Fehler nicht mehr bei der eigenen Politik zu suchen weshalb ihnen das Wahlvolk abhanden kommt, sondern andere Menschen zu diffamieren wenn die plötzlich ihr demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen anders abzustimmen als von den Etablierten erwünscht.


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Da ist kein Zusammenhang. Wenn die Nichtschließung der Grenzen 2015 ein Fehler war, dann sind dafür die etablierten Parteien am meisten abgestraft worden dort, wo die Bürger am wenigsten davon betroffen waren. Flüchtlinge haben sich in Köln daneben benommen, nicht in Erfurth.
Ich verteidige das demokratische Recht auf dem Wahlzettel so abzustimmen wie es die Wähler für richtig halten, nicht mehr und nicht weniger.


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Verteidige ich auch, aber darüber hinaus noch mehr: Das Recht, Wähler der AfD wahlweise als Deppen oder Arschlöcher zu bezeichnen.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Die DDR wollte keine Demokratie sein. Sie wollte eine Diktatur der Arbeiterklasse sein/werden. Deine Überlegungen sind aus diesem Grund falsch und ein Kalkül schon garnicht.
Es war das Kalkül der Stalinisten, ihr angestammtes antidemokratisches Wählersegment in der/den Nachfolgepartei/en der SED zu binden. Eine Rechnung, die nicht aufging - oder vielleicht doch: Im "Rübermachen" ist man ja geübt. Ob links oder rechts: Hauptsache Merkel, der Staat, die Lügenpresse, die Demokratie, die Andersdenkenden und -aussehenden sind weg. Natürlich kann in einer Diktatur kein demokratisches Bewusstsein entstehen. Aber bei aller Skepsis gegenüber der Deutschen Demokratischen Republik hieß sie im Westen nicht Deutsche Diktatorische Republik. Man unterschied zwischen Kommuninismus/Sozialismus auf der einen und Diktaturen auf der anderen, der rechten Seite (allein, um den Ostblock nicht zu verärgern). Aus heutiger Sicht hätte man nicht so vorsichtig mit der Kritik an der Diktatur des Proletariats aus demokratietheoretischer Sicht sein sollen. Das hätte den neuen Bundesländern nach der Wende sicher mehr geholfen als sie in die Rolle der "Zurückgebliebenen" zu drängen, wie @Msane sich ausdrückte. Eine Form der Stigmatisierung, die weder den politikerfahrenen Stalinisten noch den demokratieinfizierten jungen Kräften aus Berlin, Leipzig und Halle während der Wende gerecht wird. Wenn mich jemand als Zurückgebliebener bezeichnet hätte, hätte ich mich jedenfalls nicht dafür bedankt.
 

sommersonne

Well-Known Member
Aber bei aller Skepsis gegenüber der Deutschen Demokratischen Republik hieß sie im Westen nicht Deutsche Diktatorische Republik.
Aha, warum erließ dann 1950 die Regierung ein Berufsverbot für KPD-Mitglieder im Öffentlichen Dienst? Am 17.08.1953 wurde sie dann ganz verboten. Aus lauter Demokratie?
(während heute, viele Jahre in der Demokratie weiter, es nicht mal möglich ist die Naziparteien zu verbieten)

Na so was, jetzt weißt du ja wieder das die DDR keine Demokratie war. Am besten sind meist die informiert die nicht dabei waren.

Die Linke saß in einigen Regierungskoalitionen in den neuen Ländern und sogar in Berlin.
Ja, meistens als Opposition und wie viel man da verändern kann wird dir nicht unbekannt sein.
 
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