AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 4 9,8%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 17,1%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,3%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,3%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 68,3%

  • Total voters
    41

Berfin1980

Well-Known Member
19 Juni 2015
9.321
9.665
113
Wenn schon "Rechtspopulisten" wie Meuthen sich zurückziehen, die als Scharniere zum bürgerlichen Lager fungieren, dürften sie wohl auf Dauer den Weg der NPD gehen. ;)
Jetzt kann man sie zumindest mit allem Recht "rechtsradikal" nennen.

Du meinst die haben immer noch bürgerliche in Ihren Reihen? Sie sitzen im Bundestag was der NPD nicht gelang.
 

Bintje

Well-Known Member
5 Mai 2018
9.185
13.195
113
Jetzt kann man sie zumindest mit allem Recht "rechtsradikal" nennen.

Du meinst die haben immer noch bürgerliche in Ihren Reihen? Sie sitzen im Bundestag was der NPD nicht gelang.
Deswegen nannte ich das "Scharniere" -> Leute wie Meuthen, die als freundlichere Gesichter auftreten, haben m.E. Alibi-Funktionen.
Und mit der NPD, die zwischendrin ja auch in Landtagen vertreten war, spielte ich auf eine hoffentlich zunehmende Bedeutungslosigkeit an, die letztlich laut BVerfG ja sogar einem Verbot der NPD entgegenstand.
 
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Berfin1980

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19 Juni 2015
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Deswegen nannte ich das "Scharniere" -> Leute wie Meuthen, die als freundlichere Gesichter auftreten, haben m.E. Alibi-Funktionen.
Und mit der NPD, die zwischendrin ja auch in Landtagen vertreten war, spielte ich auf eine hoffentlich zunehmende Bedeutungslosigkeit an, die letztlich laut BVerfG ja sogar einem Verbot der NPD entgegenstand.
Das ist mir bekannt, ich denke aber es ist zu früh die AfD diese Nazis klein zu reden. Man beachte die Ergebnisse bei der BTW. Und nicht ausschließlich im Osten.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
17 Januar 2016
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113
Wenn Meuthen geht, gehen auch noch ein paar andere, u. U. jene, die noch etwas Grips im Hirn haben. Jedenfalls trägt sein Abgang nicht zum westdeutschen Aufschwung bei. Das wird sich auch auf den Wahlkampf im Osten auswirken, wenn weniger Geld aus den westdeutschen Landesverbänden gen Osten strömt. Wenn die AfD erst mal ganz und gar Ostpartei ist, kann sie ja sehen, wie weit sie damit kommt: vielleicht auf 4,9% oder 5,1% .
 

Mendelssohn

Well-Known Member
17 Januar 2016
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Wenn schon "Rechtspopulisten" wie Meuthen sich zurückziehen, die als Scharniere zum bürgerlichen Lager fungieren, dürften sie wohl auf Dauer den Weg der NPD gehen. ;)
Wenn sich Typen wie Meuthen zurückziehen, befürchten sie persönliche Nachteile im Fall des Bleibens. Dies können Staatsanwälte aus verschiedenen Ressorts sein, die ihn um seine Pension als Abgeordneter bringen könnten, aber auch seine Finanziers, die aus der Schmuddelecke raus und vielleicht lieber in die zukünftige Regierungspartei FDP rein wollen. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Was nützt ein hochaufragender Bug im Osten, wenn das Heck im Westen untergeht? Immer noch nix ohne börsendatiertes Großkapital mit Sitz im Osten.
Wohin die Reise der AfD geht? Das NPD-Programm ist zu antiquiert und passt nicht in die postkommunistsche Gesellschaft. Also statt: Deutschland - dreigeteilt niemals! - passt heute eher: Deutschland raus aus EU und Nato! Ein solches Programm verschreckt aus nachvollziehbaren Gründen interessierten Sponsoren, wenn sie nicht gerade von Gazprom kommen, und Meuthen stand bei Gazprom vermutlich nicht auf der payroll. Aus Gewissensgründen wird er sich vermutlich nicht zurückziehen. Als nächstes tritt er aus der Partei und dann schreibt er ein Buch: Im Dschungel der AfD.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
t-online hat Jörg Meuthen im Wahlkampf begleitet und portraitiert. Ich fand es ein schönes, stimmiges Bild, aber für zum hier verlinken zu lang bzw. Meuthen für zu unwichtig. Im Nachhinein prophetisch, vielleicht wollt Ihr es euch als Abgesang, nicht mehr nur als Momentaufnahme, doch geben. Letztlich sei Meuthen dann doch nicht so verbissen ehrgeizig, wie es seine Position verlangte.

 

sommersonne

Well-Known Member
19 März 2017
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Leipzig
Er geht doch nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er ahnt das er eine Niederlage erleiden wird. Die vermeidet er so, er geht freiwillig. Das sagt nichts aus über seine Gesinnung, die legt er nicht ab. Seine Gründe sind eher egoistisch.
 

Alubehütet

Well-Known Member
29 Januar 2017
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Wuppertal
Alice Weidel lässt sich nicht impfen. Zumindest behauptet sie das.
Das werden wir bald erfahren.