Clinton die Gute, Trump der Böse.

Mendelssohn

Well-Known Member
Das Problem bei Trump ist das keiner weiß wie er wirklich tickt, seine Aussagen sind bisher nur populistisches Gekeile daraus wird man nicht schlau.
Ich stünde Trump offener gegenüber wenn er uns sagen würde wie er seine Ziele erreichen möchte.


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Trump ist ziemlich offen: Klare Kante gegen commies usw. aber nicht gegen Putin.
Klare Kante gegen Muslime, aber nicht gegen die Saudis.
Klare Kante gegen ein liberales Europa, aber nicht gegen die Standorte des Raketenabwehrschilds.
Klare Kante gegen Menschenrechtler, Umweltschützer und Sozialschmarotzer, aber nicht gegen Steueroasen und eine mafiöse Zweitwirtschaft.
Klare Kante gegen den Sozialstaat, aber nicht gegen den staatlich finanzierten Lobbyismus der Rifle und anderer Fraktionen.
Zudem spielt er mit den in den USA noch nicht überwundenden rassistischen Ressentiments, die er nun endlich wieder loslassen will, seitdem political correctness zum Schimpfwort erklärt wurde.
Trump ist ziemlich einfach zu lesen. Er spielt sich auf als bad boy, der den amerikanischen Royals dazwischen funken will. Clint Eastwood gegen New England sozusagen. Sonntagsschule gegen Universitäten.
Es sollte mich wundern, wenn sich die Sonntagsschule im Jahr 2016 noch durchsetzen sollte. Das hat mit Palin schon nicht mehr geklappt.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Trump, heißt es nun, mangele es an Professionalität.
Reagan war auch nicht gerade ein Profi, sowenig wie Schwarzenegger.
Trump kann es immer noch werden, weil Hillary nicht besonders beliebt ist. Sanders hätte bessere Chancen gegen ihn gehabt.
In beiden Kandidaten sehen ich aber nur einen 4-Jahres-Präsidenten. Es ist eine klassische Übergangssituation.
 

eruvaer

Well-Known Member
nicht gerade ein Profi, sowenig wie Schwarzenegger.
Hallo!? wie oft Schwarzenegger in seinen Filmen die Welt gerettet hat - das reicht doch wohl als Referenz!?
oder wie sagte meine Mutter letztens:
"Politiker müssen keine Ahnung haben von dem Amt das sie bekleiden. Dafür haben sie Berater und Fachleute. Sie sollten nur klug genug sein eine vernünftige Entscheidung aufgrund dieser Informatinoen zu treffen. Und was das angeht...."
 

Skeptiker

Well-Known Member
"Politiker müssen keine Ahnung haben von dem Amt das sie bekleiden. Dafür haben sie Berater und Fachleute. Sie sollten nur klug genug sein eine vernünftige Entscheidung aufgrund dieser Informatinoen zu treffen. Und was das angeht...."
Recht hat sie! Dummerweise ist Trump so egozentrisch, das er nur auf die Stimmen in seinem Kopf hört.

Zu Schwarzenegger: er hat extrem viel für Californien getan und war ein ziemlich guter Gouverneur. Den hätte ich lieber als Präsident als die beiden jetzigen Kandidaten!
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Hallo!? wie oft Schwarzenegger in seinen Filmen die Welt gerettet hat - das reicht doch wohl als Referenz!?
oder wie sagte meine Mutter letztens:
"Politiker müssen keine Ahnung haben von dem Amt das sie bekleiden. Dafür haben sie Berater und Fachleute. Sie sollten nur klug genug sein eine vernünftige Entscheidung aufgrund dieser Informatinoen zu treffen. Und was das angeht...."
Du bist naiv.
Es macht schon einen Unterschied, ob ein Jurist oder ein Immobilienmakler, ob ein Schauspieler oder ein Militär das Amt des amerikanischen Präsidenten bekleidet. Denn je nachdem, was er ist, sucht er sich seine Berater und die für ihn relevanten Informationen aus.
Wenn bei Trump eine fehlende Professionalität festgestellt wird, dann heißt das soviel wie: er kennt nicht die Zahlen, er kennt nicht die Gesetze, er kennt nicht die Bündnisverpflichtungen und er ist ein Politiker aus dem Bauch raus, also so weit rechts, daß er einen Scheiß um Menschenrecht und Moral gibt, Hauptsache America comes first, whatever America means.
Was immer Clinton vorzuwerfen ist, immerhin weiß sie, daß America ein Prozeß und kein Fakt ist, also daß es Resultat geschichtlicher Prozesse ist und es keine Bestandsgarantie für dieses Konstrukt gibt. Das macht den Unterschied zwischen ihr und dem Unprofessionellen.
Was Unprofessionalität bringt, haben wir an GWB und auch an reaganomics erfahren.
Die deeskalierende Politik Obamas war eine Wohltat.
 

alterali

Well-Known Member
Du bist naiv.
Es macht schon einen Unterschied, ob ein Jurist oder ein Immobilienmakler, ob ein Schauspieler oder ein Militär das Amt des amerikanischen Präsidenten bekleidet. Denn je nachdem, was er ist, sucht er sich seine Berater und die für ihn relevanten Informationen aus.
Wenn bei Trump eine fehlende Professionalität festgestellt wird, dann heißt das soviel wie: er kennt nicht die Zahlen, er kennt nicht die Gesetze, er kennt nicht die Bündnisverpflichtungen und er ist ein Politiker aus dem Bauch raus, also so weit rechts, daß er einen Scheiß um Menschenrecht und Moral gibt, Hauptsache America comes first, whatever America means.
Was immer Clinton vorzuwerfen ist, immerhin weiß sie, daß America ein Prozeß und kein Fakt ist, also daß es Resultat geschichtlicher Prozesse ist und es keine Bestandsgarantie für dieses Konstrukt gibt. Das macht den Unterschied zwischen ihr und dem Unprofessionellen.
Was Unprofessionalität bringt, haben wir an GWB und auch an reaganomics erfahren.
Die deeskalierende Politik Obamas war eine Wohltat.
Amerika ist am Ende und gefährlicher als je!
 
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