Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Ich kann mich nicht selber schützen (es sei denn durch Selbstquarantänisierung). Ich kann nur andere schützen mit Abstand halten und, wo nicht geht, Maske tragen. Und bin darauf angewiesen, daß im Gegenzug andere so solidarisch sind, mich zu schützen.
Natürlich kannst du dich selbst schützen. Indem du Kontakte in Innenräumen meidest und wenn sie unvermeidlich sind, sie auf wenige Minuten beschränkst und eine FFP2-Maske trägst, die den Träger auch schützt (wenn auch nicht unbegrenzt lange in einem Raum voller Infizierter).
Wie viele Menschen aus ihren besten Lebensjahren im leistungsfähigsten Alter herausgerissen werden in jahrelange, womöglich lebenslange Frühverrentung. Deren Ausbildung sich noch völlig unzureichend amortisiert hat.
Ja, es gibt die hier bereits zur Sprache gekommene Studie aus Chicago, laut der etwa ein Drittel der überlebenden, im KH behandelten Covid-Patienten (-Innen in geringerem Maße) einen Hirnschaden zurückbehielt.
 
Ich betrachte die Pandemie als Herausforderung, es ist einer dieser Flaschenhälse durch die wir Menschen als Zivilisation durch müssen.


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Ist jetzt weltgeschichtlich ein bißchen sehr dramatisch, aber kann man so sehen. Ich sehe es eher als Bewährungsprobe, wo sich zeigt, wer wo und wie steht. Wie solidarisch etwa mit den Risikogruppen.

Die Spanische Grippe war schlimmer. Die Pest weitaus schlimmmer.
 
Moin......RKI Seite auf + 14.714 und schnell wieder geschlossen. Ich wünsche ein GESUNDES Wochenende.

Habe gestern mal vorsorglich alle Medikament beim Arzt aufschreiben lassen, die wir so nehmen müssen. Manch ein Experte meint es könnt ja auch zu Lieferengpässen kommen, keine Ahnung. Und genau der Arzt schickt mir gestern einen Artikel, bei an Covid zwei mal Erkrankten handelt es sich wohl um einen mutierten Virus. Isser nicht nett...nicht:rolleyes:

Ach ja und ich kann mich noch gut daran erinnern wie Karl Lauterbach als Panikmacher angeprangert wurde, vor 4 Wochen, von selbsternannten Virologen und Teilen der Presse.

Mir ist es aber auch egal was Spanische Grippe und Pest angerichtet haben, denn die Standards und zu schützen (wenn wir wollen) haben wir heute, die hatten die damals nicht. Und nicht zu vergessen die Länder oder Umstände, die es noch nicht mal erlauben sich regelmäßig die Hände zu waschen.
 
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Wo finden die Ansteckungen statt?

Das RKI erzählt uns, vor allem im privaten Bereich. Bei Feiern. Daneben auch bei der Arbeit. Diese Erzählung stützt sich auf Angaben der Gesundheitsämter, die Infizierte mehr oder weniger systematisch ausfragen, wo sie sich denn wohl angesteckt haben könnten. Ein großer Teil, in Köln inzwischen die Hälfte, weiß es nicht mehr. Weil sie bewusst falsche Angaben machen, wie das Kölner Gesundheitsamt säuerlich behauptet, vor allem aber, weil sie es beim besten Willen nicht sagen können. In der Sendung Quarks im WDR-Radio wurde gestern die Vermutung geäußert, öffentliche Verkehrsmittel könnten eine größere Rolle spielen. Bisher tauchen sie unter den Verdächtigen nicht auf, was nicht überrascht: Man drängt sich dort mit Unbekannten zusammen, die man nicht benennen kann, weshalb die Gesundheitsämter damit auch nichts anfangen können. Zwar mutmaßt das RKI, Bus und Bahn spielten keine so große Rolle, weil die Fahrgäste dort nicht viel sprächen und deshalb auch nicht so viel Aerosol ausstießen.
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Der Mann ist schon lange nicht mit Bus und Bahn gefahren. Apathie und Stille herrschen vielleicht in der Londoner U-Bahn, wo die Leute stumm beten, dass die Züge nicht irgendwo steckenbleiben, aber hier bei uns wird viel geschnattert.
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Wie erklärt ihr auch die vielen nicht nachvollziehbaren Ansteckungen?
Besoffene Feiernde, die nicht mehr wissen, mit wem sie Bierflasche und Joint geteilt haben oder vielleicht doch viel mehr als behauptet, die Öffis oder vielleicht die Supermärkte?
 
Sehr gute Frage mit Bitte @all um reges Mitdenken! :)

Supermarkt-Klimaanlagen haben regelmäßig Austausch mit der Außenluft. Ich finde ja immer noch Nachricht des Monats, daß sich Zugbegleitpersonal nicht überdurchschnittlich infiziert. Mit solchen Klimaanlagen scheint das zu funktionieren. Von daher darf man Supermärkte wohl weitgehend ausschließen; die Masken tun natürlich ihren Teil dazu. :) (In dem Zusammenhang wäre mal die Zahl der infizierten Supermarktmitarbeiter interessant. Zumal sie hinter der Kasse meist unmaskiert sitzen nur hinter einem Spuckschutz, in Wuppertal zumindest.)

Ansonsten müßte man wissen, wie lange man eigentlich braucht, um sich einigermaßen hinreichend zu infizieren. Die Corona-Warn-App hat ja vom RKI 10-15 Minuten zugewiesen bekommen. Dann wären auch viele Bus- und Schwebe-/Straßenbahnfahrten auszuschließen sowie der Aufenthalt in Aufzügen (die bekloppterweise immer noch im Standartzustand, wenn leer, geschlossen sind und so die Aerosole vom Vorgänger schön festhalten). Wobei selbst in diesem Falle ja noch denkbar wäre, daß ich mir im Anschlußbus weitere Viren einfange von einem anderen infizierten Passagier. Immerhin ist in vielen Städten mehr als jeder hundertste infiziert, das mag sich über den Tag aufaddieren? :(

Ein Haufen von Twitter-Einzelfallberichten legt nahe, daß in vielen Kindergärten kaum getestet wird.
 
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Ansonsten müßte man wissen, wie lange man eigentlich braucht, um sich einigermaßen hinreichend zu infizieren. Die Corona-Warn-App hat ja vom RKI 10-15 Minuten zugewiesen bekommen. Dann wären auch viele Bus- und Schwebe-/Straßenbahnfahrten auszuschließen sowie der Aufenthalt in Aufzügen (die bekloppterweise immer noch im Standartzustand, wenn leer, geschlossen sind und so die Aerosole vom Vorgänger schön festhalten). Wobei selbst in diesem Falle ja noch denkbar wäre, daß ich mir im Anschlußbus weitere Viren einfange von einem anderen infizierten Passagier. Immerhin ist in vielen Städten mehr als jeder hundertste infiziert, das mag sich über den Tag aufaddieren? :(
Wie lange und wieviel Virus. Es wurde ja schon mal fundiert gemutmaßt, dass Masken die aufgenommene Virusmenge deutlich verringern und die geringere aufgenommene Virenzahl den Krankheitsausbruch verhindern bzw. den Verlauf abmildern könnte. So ließe sich schließen, dass man bei einem 8 minütigen Besuch im Klopapier-Outlet mit FFP2-Maske viel, viel weniger Virus aufnehmen würde als bei einer langen und erbitterten Schlacht am Wühltisch mit umfunktioniertem Geschirrtuch auf der Nase.
 
Wie erklärt ihr auch die vielen nicht nachvollziehbaren Ansteckungen?
(...)

Ich glaube, es hilft nicht viel, das so verkopft anzugehen nach dem Motto: wenn sie nur alle Masken tragen, die AHA-Regeln beachten würden und so weiter. Die Regeln unterstellen Rationalität, Selbstdisziplin und Zurechnungsfähigkeit. Nur kann man das leider nicht von jedem annehmen.

Vorgestern erfuhr ich beispielsweise aus zweiter Hand von einer jungen Frau, Techno-Szene Berlin, die infiziert und zurzeit in Quarantäne ist, vielmehr sein müsste, sich aber trotzdem auf irgendwelchen klandestinen Raver-Partys herumtreiben soll. Da stehen einem natürlich die Haare zu Berge. Zusätzliches Problem in diesem Fall: die Lady ist voll auf Drogen und zieht höchstwahrscheinlich auch los, um sich das Zeug zu beschaffen. Vermutlich kein Einzelfall. Was macht man mit solchen Leuten, die als Superspreader umherziehen?
Drogenabhängige müssten im Grunde daheim substituiert werden, weil sie die Quarantäne wegen des Cravings sonst gar nicht einhalten können, selbst wenn sie wollten. Nicht vorgesehen.
 
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Auch hier:

Einer der Gründe, weshalb wir glauben, dass die COVID-19-Sterblichkeit zurückgegangen ist – im Vergleich zu März/April – ist, dass wir durch die Maskenpflicht weniger Virus übertragen und dass die Erkrankten insgesamt eine geringere Viruslast haben als das noch im Frühjahr der Fall war.​
 
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