Die Ukraine in der Krise

Nun, die BRD konnte der NATO beitreten, ohne daß der völkerrechtliche Status sowohl Preußens/Schlesiens wie das der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone SBZ, später DDR geklärt war.
Also wenn zum Zeitpunkt des NATO Beitritts der völkerrechtliche Status der DDR und Schlesiens/Preusens nicht geklärt war, so war es jener auch nicht für die BRD.

Die Westmächte und Adenauer wollten einfach kein vereintes Deutschland und taten alles daran, die Teilung so schnell wie möglich voranzutreiben!
 
Sowas. Da denkste, ok, jetzt blicke ich das einigermaßen, sagen ja auch alle Experten, gegenwärtig ist Pattsituation in der Ukraine, die Russen haben sich eingegraben, weitflächig vermint, die Ukrainer kriegen die nicht raus aus ihren Stellungen, dann kommt ein Militärexperte und rechnet vor, Putin hat den Krieg längst verloren, in 100 Tagen hat er keine Panzer mehr. Da guck ich nur. Keine Ahnung.

 
Also wenn zum Zeitpunkt des NATO Beitritts der völkerrechtliche Status der DDR und Schlesiens/Preusens nicht geklärt war, so war es jener auch nicht für die BRD.

Die Westmächte und Adenauer wollten einfach kein vereintes Deutschland und taten alles daran, die Teilung so schnell wie möglich voranzutreiben!
Ja klar ganz andere Situation, ich will nur sagen: NATO-Beitritt geht auch ohne völkerrechtlich endgültige Klärung, und der „kalte“ Krieg, Berlin-Blockade, war damals noch ganz schön heiß! Selenskyj oder wer auch immer könnte ein de-facto-Abtreten weiter Gebiete auf unbestimmte Zeit gegenüber dem Volk vielleicht vertreten, wenn wenigstens der Rest in die NATO käme.
 
Ja klar ganz andere Situation, ich will nur sagen: NATO-Beitritt geht auch ohne völkerrechtlich endgültige Klärung, und der „kalte“ Krieg, Berlin-Blockade, war damals noch ganz schön heiß! Selenskyj oder wer auch immer könnte ein de-facto-Abtreten weiter Gebiete auf unbestimmte Zeit gegenüber dem Volk vielleicht vertreten, wenn wenigstens der Rest in die NATO käme.
Aber das vordringliche Ziel der Ukraine ist es doch nicht in die Nato zu kommen, sondern die Russen aus ihrem Land zu vertreiben. Verzichten sie auf freiwillig auf Gebiete wird Russland nach einiger Zeit in den Rest eindringen.

Ich glaube fast, die Ukraine wird hier gerade geopfert und den Russen zum Fraß vorgeworfen. Für wessen Interessen passiert das?
Soll der ganze Widerstand, die Toten, das Geld total für umsonst mit voller Absicht verschleudert werden?
Ich hoffe ich irre mich.
 
Sowas. Da denkste, ok, jetzt blicke ich das einigermaßen, sagen ja auch alle Experten, gegenwärtig ist Pattsituation in der Ukraine, die Russen haben sich eingegraben, weitflächig vermint, die Ukrainer kriegen die nicht raus aus ihren Stellungen, dann kommt ein Militärexperte und rechnet vor, Putin hat den Krieg längst verloren, in 100 Tagen hat er keine Panzer mehr. Da guck ich nur. Keine Ahnung.


Herr Keupp lässt bei seinen Überlegungen außer Acht, dass nicht nur die russischen Depots dahinschmelzen, sondern das die Läger
des Westens schon lange leer sind.
Das was die Ukraine bekommt ist der letzte Rest vom Schützenfest, dass was man irgendwo in der hintersten Ecke zusammengekratzt hat.

Wir liefern derzeit Leopard-1 Panzer, dieses Modell ist 60 Jahre alt.
Nur mal so am Rande bevor man über die Russen lacht die T-62 und T-55 Panzer an die Front fahren.

Mal rückt die eine Seite vor, mal die andere, der entscheidende Faktor im Krieg ist der Nachschub.
Wer Nachschub liefern kann gewinnt den Krieg.
Und mir sind bislang keine Großbestellungen westlicher Regierungen bekannt, die auch nur ansatzweise Herrn Keupps Optimismus rechtfertigen.


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Ich glaube fast, die Ukraine wird hier gerade geopfert und den Russen zum Fraß vorgeworfen.
Den Eindruck haben ja viele schon sehr lange. Es sieht so aus, die Ukraine bekäme gerade genug Waffen, um den Krieg nicht zu verlieren, aber nicht genug, um ihn zu gewinnen. Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Die F-16, die sie Januar/Februar endlich bekommen werden, mickrig wenig, warum hatten sie sie nicht schon bekommen Januar/Februar diesen Jahres? Wie anders könnte die Situation jetzt aussehen?
Weiß man nicht. Müßte man Scholz, besser noch Biden fragen können.

Verschwörungstheoretisch, um mal wieder Alu-Skills einzubringen, würde man fragen nach dem cui bono?, wem nützt es? Da wäre eine plausible Antwort: Man will die Russen dauerhaft mit einen Stellungskrieg in der Ukraine binden, um sie aus anderen Weltregionen herauszuhalten. Etwa Syrien, wo sie mit dem Iran gemeinsam Assad an der Macht hielten entgegen amerikanischer Interessen. Ohne Putins Luftwaffe hätte die Situation in Syrien ganz anders ausgesehen.

Gegen diese Theorie spricht, daß gar nicht erst mit einem möglichen Wahlsieg Trumps, sondern, um diesen zu verhindern Biden die ukrainische Militärhilfe im nächsten Jahr erheblich reduziert ... durch die Republikaner ausgebremst werden könnte. Tatsächlich stand den Amerikanern ja schon ein shutdown bevor: Entweder die Republikaner kriegen ihre brachiale Grenzsicherung zu Mexiko durch, und dann die Demokraten weitere Militärhilfe für die Ukraine, oder beides fällt flach, und wir machen den Landen dicht. Die Theorie, Rußland dauerhaft zu binden, ergibt keinen Sinn, wenn man das nicht dauerhaft durchziehen kann bzw. die Republikaner das schon von der Opposition aus das verhindern.

Will sagen, keine Ahnung.
 
Aaaaah ... @Alubehütet verteilt wieder aus Elberfeld seine Zensuren.

Nö. Meine Zustimmung. Ganz persönliche. Also, ich finde, diese Abnutzungskriegsdiskussion aus dem Ersten Weltkrieg, immer.wieder von @Msane in verschiedenen Perspektiven und Varianten hier kenntnisreich vorgebracht, darf man nie ausser Acht lassen. Unerwartet wurde sie hier wieder aktuell und erscheint in der Tat kriegsentscheident.

Ich vermisse hier sehr @Almancali mit wirklichen Militärkenntnissen. Ich habe mich ja auch nur hektisch umgeschult von der YouTube-Corona-Universität auf die Twitter-Ukraine-VHS.
 
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