"Die Welt geht vor die Hunde" und die jungen Menschen lassen sich das nicht einfach bieten.

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Berfin1980, 5 April 2019.

  1. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Es macht für mich keinen Sinn, als Europäer Australien mit Sanktionen zu belegen.
    Europa: das ist Markt, bis zum geht nicht mehr, Rauschmittel, Kinder, Braunkohle, Immobilien, Geldwäsche.
    Vor der eigenen Türe kehren:
    Nicht billig fliegen. Arbeit mit Kost und Logis. Spiegeldächer.
     
  2. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Alle sind plötzlich Veganer, häkeln sich die Pullover wieder selbst, züchten die Wolle dafür am erigenen Kinn und bei Hausbau und Autokauf dreht sich alles um Energiesparen und Nachhaltigkeit!

    Nachhaltige Energieträger will der Mensch - hat er aber einmal eine Ölheizung im Haus, will er diese meist auch bei Anschaffung einer neuen nicht durch etwas anderes ersetzen.
    jeder vierte Haushalt in Deutschland heizt mit Öl

    E-Autos werden in Norwegen gefördert und so ist bereits jeder zweite Neuwagen dieses Jahr ein E-Auto.
    In Deutschland kletterte der Marktanteil von 1,8 auf 2,6% - naja...

    Aber wirklich jeder fünfte is(s)t doch mittlerweile MINDESTENS "viel weniger" Fleisch oder nicht!?
    Die DGE rät zu maximal 600g Fleisch pro Woche, das wären 31kg / Jahr (so viel hab ich bei meiner Einschulung nicht gewogen o_O )
    Tatsächlich isst der Deutsche jedoch 60.1 kg/Jahr und das sind 2,4% MEHR als noch vor 5 Jahren.
    Auch die Zahl der Veggies beläuft sich weiterhin auf ca. 7-10%
    Die Massentierhaltung pupst uns auch ganz gewaltig die Erde warm - wir arbeiten ja dran! 70% der Deutschen möchten Fleisch aus artgerechter Tierhaltung!
    ....nur kaufen will es keiner o_O
    Während es mittlerweile ein System wie bei Hühnereiern gibt, das die Haltungsbedingungen der Tiere auf dem fertigen Fleisch deklariert, bleibt das tierfreundlichere Produkt weiterhin ein Ladenhüter.

    Nichts gefunden habe ich passend zu einem Artikel den ich zum Jahreswechsel über die Schweizer las:
    Sie recyclen mehr - werfen allederings auch viel mehr (besonders Elektroschrott und neuwertige Kleidung) weg.
    Das wird aber auch in Deutschland ähnlich sein.
    Wusstet ihr, dass die Modebranche nicht mehr in vier Jahreszeiten rechnet, sondern es 52 Modeintervalle pro Jahr gibt? - Modemuffel wie ich nennen das Woche o_O
    Und das meiste Zeug in den schicken Geschäften besteht aus - Erdöl.

    Prost Mahlzeit.
     
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  3. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Ja, geredet ist schnell, gehandelt dagegen nicht.
    Aber du fragst und erklärst was die Bürger tun. Was tun die Unternehmen, die Wirtschaft? Ihre Handlungen haben eine größere Reichweite und hätten mehr Wirkung, hätten.
     
  4. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Angebot und Nachfrage, die Unternehmen liefern nur das was die Bevölkerung nachfragt.
    Es ist populär in Sachen Umwelt auf "die da oben" zu zeigen, während man selbst gerade bei McDonalds isst und keine Winderräder in seiner Nähe haben will.
    So sind halt die Bürger halt.


    .
     
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  5. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Weder noch. Wirtschaft liefern und Käufer fragen nach, was der Staat erlaubt/reguliert. Wenn der Staat verbindlichen Tierschutz in Massentierhaltung verordnet, dann gibt es auch kein Discounter-Billigfleisch mehr. Wir würden uns dran gewöhnen. Solange das aber erlaubt ist, kann ich weder Tönnies vorwerfen, daß der so einen Schund produziert, noch dem Verbraucher, daß er das kauft. Derzeit etwa zieht die Politik Plastiktüten aus dem Verkehr. Klappt auch.
     
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  6. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    (Na)Ja: Nicht der Dealer ist das Problem, sondern der User.
    Nicht der Zuhälter (was hält der zu?), sondern der Freier.
    Die da oben haben denen da unten Diesel angedreht, die säubersten Diesel auf Erden.

    Man kann einfache Gesetze machen:
     
  7. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Auf Plastiktüten kann man verzichten, auf Nahrungsmittel nicht, von daher ist das schwer zu vergleichen.
    Natürlich könnte man jetzt sagen, auf Fleisch kann man auch verzichten und wenn dann kein günstiges mehr.
    Damit würde aber nur gesagt, Brei und Trocken Brot für die Armen und weiter Fleisch für die Wohlhabenden.
    So gesehen keine Lösung wenn du den Sozialen Frieden bewahren möchtest.


    .
     
  8. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Derart Arme gibt es in Deutschland eher wenig. Am Wochenende mal Fleisch können sich auch die Ärmeren kaufen. Eigentlich könnten wir ja noch froh drum sein. Wir würden keine Antibiotika mehr durch die Hintertür zu uns nehmen. Die Ekel-Wurscht-und Fleischfabriken können dicht machen.
     
  9. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Es ist jetzt schon so, dass die Armen den Abfall der Nahrungsmittelindustrie essen und sich Müll von den Tafeln erbetteln. Der Verzicht auf Fleisch bringt keine Einsparung, denn billiges Fleisch und billige Milchprodukte sind billiger als vegane Alternativen mit ähnlicher Nährstoffdichte. Tierische Nahrungsmittel werden auf Kosten der Umwelt, von den Tieren ganz zu schweigen, billig gehalten. Hartzer und Menschen mit Grundsicherung im Alter haben weniger als 5 Euro am Tag für Lebensmittel, das lässt keinen Spielraum. Ich weiß, dass jetzt @Skeptiker um die Ecke kommt und vorrechnet, wie sich alle notwendigen Nährstoffe inklusive Vitamin B12, B2, B6 und Zink-Supplementierung aus dem Internetversand, raffiniert für 4,19 am Tag zusammenkombinieren lassen, aber dergleichen Pffifigkeit ist leider nicht zumutbar für Trude G., 84, aus Wanne-Eickel.
     
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  10. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Das würde ja bedeuten das es bei den Tafeln auch Fleisch gibt. Wirklich? Was bei den Tafeln verteilt wird, ist ja in den Supermärkten und Geschäften übrig geblieben und nicht eine Sonderanfertigung extra für Arme. Bedeutet alle essen Müll.
    In manchen Fällen stimmt das ja schon, wenn man so liest was drin enthalten ist. Das kaufen aber auch Normalverdiener.
     
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