AW: Ein Animateur in Kumköy
Nach meiner Erfahrung findet man unter den Türkeitürken/in der Türkei einen erheblichen Prozentsatz an Geschichtenerzählern und Aufschneidern. Unabhängig von deren Herkunft und sozialer Stellung. Regionale Unterschiede mag es geben, ich habe da so ein paar Favoriten, das muß aber nicht repräsentativ sein, deswegen konkretisiere ich das nicht weiter. Im Gegensatz zu den europäischen Gepflogenheiten sollte man das auf jeden Fall in allen Lebensbereichen einkalkulieren, sonst fällt man bald auf die Schnauze. Vor allem gilt das auch für Geschäfte. Wo und in welchen Fällen das gesprochene Wort etwas gilt bei Türken (= das gesagte den Tatsachen entspricht oder eingehalten wird), kann nur mit umfangreicher Erfahrung und genauer Kenntnis der türkischen Sitten und Gebräuche beurteilt werden. Vieles funktioniert anders als wir gewohnt sind. Wer keine Ahnung hat, sollte eher davon ausgehen, daß, was geredet wird, Schall und Rauch ist. Dann macht er weniger Fehler als andersherum.
Mit Bösartigkeit oder Falschheit hat das gar nichts zu tun. Die ticken einfach anders. Ich habe selbst eine ganze Weile gebraucht, bis ich daran gewöhnt war. Vor allem an die kurzen Verfallszeiten, bis man wieder miteinander an einem Tisch sitzt. Wie gesagt, nicht bei allen, aber so häufig, daß es harte Lernarbeit war. Außerdem bedeutet Freundlichkeit noch lange nicht, daß einem auch tatsächlich Respekt entgegengebracht wird. Das ist die größte Hürde für Europäer und es kann sich dabei möglicherweise nur um Kleinigkeiten handeln, diese zu wissen man aber die konkreten Menschen, bzw ihr Umfeld, gut kennen muß.
Ich finde das an solchen Orten nicht ungewöhnlich....ja oder?? Sorry..aber sowas kenn ich in meinem Leben nicht...und mir wurde das von ihm mit einer Selbstverständlichkeit erzählt, das man glauben mußte, das passiert ihm jede Woche gleich mehrfach!!
Das war gleich am Anfang meines Urlaubes und ich hab gedacht: was geht denn hier ab!? Was erzählt der denn da...!!?? Die beiden Frauen waren auch dabei... Als er weg war, haben wir uns nur noch ungläubig angesehen und die Welt nicht mehr verstanden....!!
Nach meiner Erfahrung findet man unter den Türkeitürken/in der Türkei einen erheblichen Prozentsatz an Geschichtenerzählern und Aufschneidern. Unabhängig von deren Herkunft und sozialer Stellung. Regionale Unterschiede mag es geben, ich habe da so ein paar Favoriten, das muß aber nicht repräsentativ sein, deswegen konkretisiere ich das nicht weiter. Im Gegensatz zu den europäischen Gepflogenheiten sollte man das auf jeden Fall in allen Lebensbereichen einkalkulieren, sonst fällt man bald auf die Schnauze. Vor allem gilt das auch für Geschäfte. Wo und in welchen Fällen das gesprochene Wort etwas gilt bei Türken (= das gesagte den Tatsachen entspricht oder eingehalten wird), kann nur mit umfangreicher Erfahrung und genauer Kenntnis der türkischen Sitten und Gebräuche beurteilt werden. Vieles funktioniert anders als wir gewohnt sind. Wer keine Ahnung hat, sollte eher davon ausgehen, daß, was geredet wird, Schall und Rauch ist. Dann macht er weniger Fehler als andersherum.
Mit Bösartigkeit oder Falschheit hat das gar nichts zu tun. Die ticken einfach anders. Ich habe selbst eine ganze Weile gebraucht, bis ich daran gewöhnt war. Vor allem an die kurzen Verfallszeiten, bis man wieder miteinander an einem Tisch sitzt. Wie gesagt, nicht bei allen, aber so häufig, daß es harte Lernarbeit war. Außerdem bedeutet Freundlichkeit noch lange nicht, daß einem auch tatsächlich Respekt entgegengebracht wird. Das ist die größte Hürde für Europäer und es kann sich dabei möglicherweise nur um Kleinigkeiten handeln, diese zu wissen man aber die konkreten Menschen, bzw ihr Umfeld, gut kennen muß.