Essener Tafel

Das Bündnis fordert unter anderem die Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes um mindestens 30 Prozent sowie einen Runden Tisch in Deutschland für die künftige Unterstützung von Armut bedrohter Kinder. Wichtig sei es jetzt, die Mindestrente anzuheben sowie die Dauerarbeitslosigkeit mit öffentlich geförderter Arbeit zu bekämpfen. Unterstützer sollen den Aufruf an die Bundesregierung im Netz unterzeichnen.

WELT
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Hier der Originalaufruf. Unterzeichnen kann man auch. :)

Dass Menschen, egal welcher Herkunft, überhaupt die Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen müssen, ist Ausdruck politischen Versagens in diesem reichen Land. Die Ehrenamtlichen der Tafeln vor Ort dürfen nicht länger dazu dienen, armutspolitisches Unterlassen auszugleichen. Die Sicherung des Existenzminimums ist Aufgabe des Sozialstaates und nicht privater Initiativen und ehrenamtlichen Engagements.
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[...] die Dauerarbeitslosigkeit mit öffentlich geförderter Arbeit zu bekämpfen.
Das sollte etwas konkretisiert werden (habe den Welt Artikel jetzt nicht gelesen). Die Anahles kam ja schon mit Null-Euro-Jobs und weitere Arbeitsmodelle wie kommunale kostenlose Tätigkeiten usw... Das wollen die Arbeitslosen aber alles nicht. Eine richtige und vernünftig bezahlte Arbeit, ist, was alle wollen...
 
Das sollte etwas konkretisiert werden (habe den Welt Artikel jetzt nicht gelesen).
Wir sind leider weit, weit weg davon, irgendwas konkret zu diskutieren. :( wo man dann wieder gegen sein könnte/müßte. Leider kommt es nur zu einem ersten Unbehagen: Daß es eigentlich nicht richtig sein kann, daß es in einem solch reichen Land Tafeln nötig sind.
 
Das sollte etwas konkretisiert werden (habe den Welt Artikel jetzt nicht gelesen). Die Anahles kam ja schon mit Null-Euro-Jobs und weitere Arbeitsmodelle wie kommunale kostenlose Tätigkeiten usw... Das wollen die Arbeitslosen aber alles nicht. Eine richtige und vernünftig bezahlte Arbeit, ist, was alle wollen...
Wenn man mal davon ausgehen würde, dass Arbeitslose eine gute Wahl wären für die Arbeit bei der Tafel, wäre es dann nicht sinnvoller diese Arbeit auch zu bezahlen? Also auch aus Sicht der Ämter.
Die Arbeitslosen hätten Arbeit und die Kosten die für die einzelne Person an Amtsaufwand aufgewendet würden, könnten in den Lohn investiert werden.
Gut, dabei springt sicher kein hochbezahlter Job bei raus, aber für Langzeitarbeitslose immerhin ein Job. Das selbst verdiente Geld dürfte auch für's Gemüt von manch einem besser sein als Arbeitslosengeld beziehen.
Allerdings kann das natürlich nur auf freiwilliger Meldung beruhen.
Weder der Arbeitslose noch der Vorgesetzte möchte eine Zwangsrolle spielen müssen...
 
@eruvaer Wenn es bei der Tafel Jobs zu verteilen gibt, dann verfilzt das. Dann schustern die sich gegenseitig die Jobs zu. @Almancali hat uns ja berichtet, was an Tafeln auch so abgehen kann. Spielplatzreinigung, Schulen unter Anleitung sanieren, sowas wäre was.

Wir haben ausladende städtische Grünanlagen, die intensiv genutzt wurden und entsprechend verdreckt. Das hatten Arbeitslose bei uns in Gang gehalten. Schöner Job, frische Luft, Du siehst, was Du geschafft hast. Und kann bei Wetter auch schon mal hart sein. Stand bedrohlich auf der Kippe. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
@eruvaer Wenn es bei der Tafel Jobs zu verteilen gibt, dann verfilzt das. Spielplatzreinigung, Schulen unter Anleitung sanieren, sowas wäre was.

Wir haben ausladende städtische Grünanlagen, die intensiv genutzt wurden und entsprechend verdreckt. Das hatten Arbeitslose bei uns in Gang gehalten. Schöner Job, frische Luft, Du siehst, was Du geschafft hast. Stand bedrohlich auf der Kippe. :(
Weil du mit der Idee schon öfter kamst:
Sanierung durch Vollblutlaien, egal wie gut die Anleitung auch ist, sollte oberflächliche Kosmetik nie überschreiten. Als Profi siehst ja sogar schon, ob nur der Hausmeister oder ein beherzter Hobbyheimwerker am tüfteln war und die haben immerhin ein gewisses Knowhow...

*edit:
Und deine offentliöffe Putzjobs gab es bei uns auch. An meiner Schule fehlte dadurch die Strafe/Belohnung/Verantwortungsbildende Maßnahme Schulhof während der großen Pause von Müll befreien.

Das sind allerdings normalerweise Stellen an denen bezahlte Arbeiter ihr Geld verdienen.
Ehrenamtliche Jobs wo die Mitarbeiter offenbar fehlen, hingegen nicht.
 
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