Flüchtlingskrise

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Unverantwortlich handeln Marokkos korrupter Märchenkönig und seine Regierung, die ihre eigene Bevölkerung aus dem Land jagen, die sie nicht in Lohn und Brot bringen kann oder will. Und der Anlass ist, dass Spanien einen klapprigen Guerillaführer im Krankenhaus behandelt. Erdo nimmt dafür Geflüchtete, Mohammed VI die eigenen Untertanen.
Der "klapprige Guerillaführer" ist von der Frente Polisario, denen Marokko das Land (Westsahara) weggenommen hat und jetzt noch weitere Teile haben will. Das ist auch so ein schlimmer menschenverachtender Vorgang, der schon Jahrzehnte anhält und die Welt überhaupt nicht mehr interessiert. Guerilla ist absolut der falsche Ausdruck für die Frente Polisario.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Guerilla ist absolut der falsche Ausdruck für die Frente Polisario.
Guerilla ist eine neutrale Bezeichnung. Und Brahim Ghali ist klapprig. Er ist über 70 und angeblich an Covid sowie an Krebs erkrankt. In Spanien läuft übrigens ein Verfahren wegen Kriegsverbrechen gegen ihn, dem er aber möglicherweise entgehen wegen eines algerischen Diplomatenpasses entgehen kann. Die Westsahara ist ein umstrittenes Territorium, eine ehemaliges spanisches Überseegebiet, das von Spanien geräumt und größtenteils von Marokko besetzt und annektiert wurde, ein Vorgang, der bisher nur von den USA anerkannt wurde. Wie du aus meinem von dir auszugsweise zitierten Post herauslesen kannst, kritisiere ich Marokko ausdrücklich dafür, dass es seine eigene Bevölkerung missbraucht, um in der Westsahara-Frage Druck auf Spanien auszuüben.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Leipzig
Wie du aus meinem von dir auszugsweise zitierten Post herauslesen kannst, kritisiere ich Marokko ausdrücklich dafür, dass es seine eigene Bevölkerung missbraucht, um in der Westsahara-Frage Druck auf Spanien auszuüben.
Ob das so ist weiß ich nicht genau.

Guerilla (Aussprache: [ɡeˈrɪlja][1], ältere Form: Guerrilla; als Verkleinerungsform des spanischen Wortes guerra, „Krieg“, bedeutet es etwa „Kleinkrieg“[2]) bezeichnet zum einen eine besondere Form des Krieges, die verdeutlichend als Guerillakrieg oder Guerillakampf bezeichnet wird.[3][4] Der Begriff (die) Guerilla steht heute jedoch meistens für aufständische Einheiten, die einen Guerillakrieg gegen Besatzungsmächte oder auch gegen die eigene Regierung führen.[5]
(Wikipedia) So ganz neutral ist das nicht. Aber es trifft das was die Frente Polisario macht oder versucht.

Algerien unterstützt als einziges Land noch die Polisario. Früher haben manche Länder den Staat "Sahara" den die Polisario gegründet hat, anerkannt. Viele haben die Anerkennung später zurückgezogen.
Das Verfahren gegen Brahim Ghali wurde von Spanien auf massiven Druck Marokkos eingeleitet. Sie drohen mit weiteren Flüchtlingen in großer Zahl. Da ist Spanien eingeknickt.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Der Begriff (die) Guerilla steht heute jedoch meistens für aufständische Einheiten, die einen Guerillakrieg gegen Besatzungsmächte oder auch gegen die eigene Regierung führen.[5]

Guerillakrieg gegen Besatzer - das ist die Auffassung der Polisario.- "Gegen die eigene Regierung" - das ist die Auffassung Marokkos. Ich finde die Bezeichnung treffend und wertfrei. Ich wende sie auch auf die PKK an. Die meisten Türken kriegen dann Schnappatmung. :D

Das Verfahren gegen Brahim Ghali wurde von Spanien auf massiven Druck Marokkos eingeleitet. Sie drohen mit weiteren Flüchtlingen in großer Zahl. Da ist Spanien eingeknickt.
Soweit ich weiß, geht es um spanische Opfer. Da kann Spanien sich nicht um ein Strafverfahren gegen Brahim Ghali herumdrücken - es sei denn, es steht dem z.B. ein algerischer Diplomatenpass entgegen. Spanien hat Ende 1975, da röchelte Franco gerade aus dem allerletzten Loch, die Westsahara Marokko und Mauretanien überlassen, was der UN-Forderung nach einem Referendum zur Verwirklichung des Rechts der Saharauis auf Selbstbestimmung widersprach. Seit 46 Jahren eiert Spanien herum. Einerseits schlechtes Gewissen gegenüber den Saharauis, andererseits Bemühen um gute Beziehungen zum Nachbarn Marokko.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Spanien hat Ende 1975, da röchelte Franco gerade aus dem allerletzten Loch, die Westsahara Marokko und Mauretanien überlassen, was der UN-Forderung nach einem Referendum zur Verwirklichung des Rechts der Saharauis auf Selbstbestimmung widersprach. Seit 46 Jahren eiert Spanien herum. Einerseits schlechtes Gewissen gegenüber den Saharauis, andererseits Bemühen um gute Beziehungen zum Nachbarn Marokko.
So weiß ich es auch. Ist schon in Ordnung.
Ich hatte heute morgen in der LVZ einen Artikel gelesen, der dazu gepasst hat. Es ging um die zukünftigen Flüchtlingsbewegungen und das Europa keine Antwort darauf hat. Darin wurde auch erwähnt wie Marokko mit den Flüchtlingen Spanien erpresst und zwar aktuell wegen Brahim Ghali. Hätte ihn gern verlinkt, aber er ist jetzt weg.
 
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alterali

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19 April 2007
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mittenmang
Vor der Osterweiterung der EU gab es ja mal so etwas wie ein Gleichgewicht zwischen Afrika und Spanien. Die Afrikaner kamen als Erntehelfer und gingen zurück in ihre Heimat. Den Job hat ihnen die EU genommen.

Heute erlaubt die EU/Spanien noch den kleinen Grenzverkehr:
https://www.facebook.com/derspiegel/videos/auf-dem-rücken-der-frauen-die-lastenträgerinnen-von-melilla-45/301257674397530/

Die EU hat sich einfach nicht um Afrika gekümmert, nur ausgebeutet und kaputt gemacht.
Der Ritt nach Osten war wichtiger.