Aylin2009
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AW: Jetzt wird es ernst...(meine Geschichte)
So und jetzt noch mal allgemein zur derzeitigen Situation und den Möglichkeiten, die sich ergeben könnten.
Gestern Nacht haben wir uns gestritten. Wir haben uns alle erdenklichen Bösartigkeiten an den Kopf geworfen. Ich sagte ihm, er sei schuld an allem, weil er noch nie etwas, was er sich vorgenommen hat in seinem Leben, durchgezogen hat. Immer hat er einen Rückzieher gemacht, wenn es zu kompliziert wurde. Er hat keine Geduld und keinen Ergeiz, Dinge durchzuziehen. Er sucht immer den leichtesten Weg.
Ich erinnerte ihn an einen Moment, der mir tief im Gedächtnis geblieben ist:
An einem Sommertag gingen wir auf meine Initative in den Park zum Joggen. Ich dachte ein bisschen Bewegung würde uns gut tun.
Wir nahmen uns vor 30 Minuten durchzulaufen. Da wir beide völlig außer Training waren, würde das nicht so leicht werden. Ich sagte ihm, egal wie weh es tut und wie müde wir sind, wir müssen dann weiterlaufen. Nur 30 Minuten, ganz langsam, aber bloß nicht stehen bleiben. Und nach den 30 Minuten würden wir uns gut fühlen. Er war voll motiviert und sicher, dass wir das mit Leichtigkeit durchziehen würden. Und in Zukunft würden wir jeden Tag joggen gehen....
Wir liefen also los. Es war schrecklich, es kam uns vor wie eine Ewigkeit. Nach 3 Minuten fing er schon an albern zu werden und sagte, dass er sich jetzt lieber auf die Wiese legen und eine Rauchen würde. Doch wir liefen weiter. Nach 17 Minuten sagte er, dass es nicht mehr geht. Er bräuchte nur eine kurze Pause, dann würde er weiter machen. ich solle ruhig weiterlaufen und er würde mich dann wieder einholen.
Während er stehen blieb, zog ich an seinem Ärmel, schliff ihn mit und sagte, er solle die Energie, die er gerade verbrauchte um mich vollzulabern, lieber nutzen um langsam weiter zu laufen. Das Tempo könne er selbst bestimmen. Er soll mir und sich selbst jetzt einmal was beweisen. Und so lief er fluchend weiter. Ganz langsam. Nach ein paar Minuten wurde er schneller. ich hatte Probleme mitzuhalten. 2 Minuten vor schluss, sagte er mir, dass seine Beine ganz leicht seien und sich von alleine vorwärts bewegten. Die letzten 30 Sekunden schaute ich beim laufen auf die Uhr. Pünktlich nach 30 Minuten blieb ich stehen. Ich war völlig erschöpft. Aber er lief weiter. er war voller positiver enrgie und sagte "komm, wir laufen gleich weiter bis zu unserer Haustür". Und so lief ich mit.
Als wir angekommen waren sagte ich ihm, dass ich hier genau sein Problem sehe. Er hatte so unglaublich viel Energie in sich. Aber seien Schweinehund war zu Groß. Den konnte er alleine nie überwinden. Ich gab ihm ein paar Beispiele aus seinem Leben, in denen er Dinge begonnen und dann nicht abgeschlossen hatte, weil es zu anstrengend wurde. Er hatte schon viele Dinge in seinem Leben begonnen. Abgeschlossen hatte er nichts von alledem. Mit derm Ergebnis, dass er unzufrieden war mit seinem Leben und dem Gefühl, nichts erreicht zu haben. Ich sagte ihm, dass er aus diser Erfahrung heute beim Joggen eine Lektion fürs Leben ziehen solle. Wenn er sich eine Idee in den Kopf setzt, dann solle er sich von Rückschlägen nicht beirren lassen. und wenn es schwer würde, dann solle erst recht weiter machen. Irgendwann würde es sich auszahlen.
An diesen Moment musste ich gestern denken. Er hatte ihn schon wieder vergessen....
Er warf mir dann vor, dass ich nicht immer so verbissen in allem sein soll. Dass ich mal etwas wagen muss, sonst würde ich nie Glücklich sein im Leben. Ich habe alles verbockt, wegen meiner Verbissenheit und Ernsthaftigkeit. Und meiner ständigen Angst vor der Zukunft. Und meinem Misstrauen.
Bei den ganzen Bösartikeiten, die wir uns an den Kopf warfen, wurde mir wieder klar, wie wunderbar wir uns hätten ergänzen können, wenn wir es richtig angegangen wären....
Ich entschuldigte mich für meine Worte. Ich sagte ihm, dass ich noch immer stolz über seine Entscheidung zu gehen war, da es vielleicht nicht immer der richtige Weg ist, an einer Idee festzuhalten, wenn sie sich als falsch entpuppt. Und dann bat ich ihn um eine Funkstille.
Ich möchte in den nächsten Tagen keinen Kontakt zu ihm haben, damit er endlich anfangen könne in seiner neuen, alten Umgebung anzukommen. Ohne dass ich ihm Vorwürfe mache und es ihm vermiese. Und auch ich müsse jetzt erst mal Zeit haben, alleine in dieser Wohnung anzukommen. Ich wolle mir nicht ständig den Kopf darüber zerbrechen, wie es ihm geht und verbittern bei dem Gedanken, dass er zufrieden sein könnte ohne mich. Stattdessen will ich zufrieden werden. So zufrieden, dass ich es ihm wirklich gönnen kann, selbst zufrieden zu sein.
Wir werden in nächster Zeit nicht mehr miteinander sprechen und uns auch nciht mehr schreiben. Ich glaube, dass ist eine gute Entscheidung.
So und jetzt noch mal allgemein zur derzeitigen Situation und den Möglichkeiten, die sich ergeben könnten.
Gestern Nacht haben wir uns gestritten. Wir haben uns alle erdenklichen Bösartigkeiten an den Kopf geworfen. Ich sagte ihm, er sei schuld an allem, weil er noch nie etwas, was er sich vorgenommen hat in seinem Leben, durchgezogen hat. Immer hat er einen Rückzieher gemacht, wenn es zu kompliziert wurde. Er hat keine Geduld und keinen Ergeiz, Dinge durchzuziehen. Er sucht immer den leichtesten Weg.
Ich erinnerte ihn an einen Moment, der mir tief im Gedächtnis geblieben ist:
An einem Sommertag gingen wir auf meine Initative in den Park zum Joggen. Ich dachte ein bisschen Bewegung würde uns gut tun.
Wir nahmen uns vor 30 Minuten durchzulaufen. Da wir beide völlig außer Training waren, würde das nicht so leicht werden. Ich sagte ihm, egal wie weh es tut und wie müde wir sind, wir müssen dann weiterlaufen. Nur 30 Minuten, ganz langsam, aber bloß nicht stehen bleiben. Und nach den 30 Minuten würden wir uns gut fühlen. Er war voll motiviert und sicher, dass wir das mit Leichtigkeit durchziehen würden. Und in Zukunft würden wir jeden Tag joggen gehen....
Wir liefen also los. Es war schrecklich, es kam uns vor wie eine Ewigkeit. Nach 3 Minuten fing er schon an albern zu werden und sagte, dass er sich jetzt lieber auf die Wiese legen und eine Rauchen würde. Doch wir liefen weiter. Nach 17 Minuten sagte er, dass es nicht mehr geht. Er bräuchte nur eine kurze Pause, dann würde er weiter machen. ich solle ruhig weiterlaufen und er würde mich dann wieder einholen.
Während er stehen blieb, zog ich an seinem Ärmel, schliff ihn mit und sagte, er solle die Energie, die er gerade verbrauchte um mich vollzulabern, lieber nutzen um langsam weiter zu laufen. Das Tempo könne er selbst bestimmen. Er soll mir und sich selbst jetzt einmal was beweisen. Und so lief er fluchend weiter. Ganz langsam. Nach ein paar Minuten wurde er schneller. ich hatte Probleme mitzuhalten. 2 Minuten vor schluss, sagte er mir, dass seine Beine ganz leicht seien und sich von alleine vorwärts bewegten. Die letzten 30 Sekunden schaute ich beim laufen auf die Uhr. Pünktlich nach 30 Minuten blieb ich stehen. Ich war völlig erschöpft. Aber er lief weiter. er war voller positiver enrgie und sagte "komm, wir laufen gleich weiter bis zu unserer Haustür". Und so lief ich mit.
Als wir angekommen waren sagte ich ihm, dass ich hier genau sein Problem sehe. Er hatte so unglaublich viel Energie in sich. Aber seien Schweinehund war zu Groß. Den konnte er alleine nie überwinden. Ich gab ihm ein paar Beispiele aus seinem Leben, in denen er Dinge begonnen und dann nicht abgeschlossen hatte, weil es zu anstrengend wurde. Er hatte schon viele Dinge in seinem Leben begonnen. Abgeschlossen hatte er nichts von alledem. Mit derm Ergebnis, dass er unzufrieden war mit seinem Leben und dem Gefühl, nichts erreicht zu haben. Ich sagte ihm, dass er aus diser Erfahrung heute beim Joggen eine Lektion fürs Leben ziehen solle. Wenn er sich eine Idee in den Kopf setzt, dann solle er sich von Rückschlägen nicht beirren lassen. und wenn es schwer würde, dann solle erst recht weiter machen. Irgendwann würde es sich auszahlen.
An diesen Moment musste ich gestern denken. Er hatte ihn schon wieder vergessen....
Er warf mir dann vor, dass ich nicht immer so verbissen in allem sein soll. Dass ich mal etwas wagen muss, sonst würde ich nie Glücklich sein im Leben. Ich habe alles verbockt, wegen meiner Verbissenheit und Ernsthaftigkeit. Und meiner ständigen Angst vor der Zukunft. Und meinem Misstrauen.
Bei den ganzen Bösartikeiten, die wir uns an den Kopf warfen, wurde mir wieder klar, wie wunderbar wir uns hätten ergänzen können, wenn wir es richtig angegangen wären....
Ich entschuldigte mich für meine Worte. Ich sagte ihm, dass ich noch immer stolz über seine Entscheidung zu gehen war, da es vielleicht nicht immer der richtige Weg ist, an einer Idee festzuhalten, wenn sie sich als falsch entpuppt. Und dann bat ich ihn um eine Funkstille.
Ich möchte in den nächsten Tagen keinen Kontakt zu ihm haben, damit er endlich anfangen könne in seiner neuen, alten Umgebung anzukommen. Ohne dass ich ihm Vorwürfe mache und es ihm vermiese. Und auch ich müsse jetzt erst mal Zeit haben, alleine in dieser Wohnung anzukommen. Ich wolle mir nicht ständig den Kopf darüber zerbrechen, wie es ihm geht und verbittern bei dem Gedanken, dass er zufrieden sein könnte ohne mich. Stattdessen will ich zufrieden werden. So zufrieden, dass ich es ihm wirklich gönnen kann, selbst zufrieden zu sein.
Wir werden in nächster Zeit nicht mehr miteinander sprechen und uns auch nciht mehr schreiben. Ich glaube, dass ist eine gute Entscheidung.