AW: Meine Geschichte...
Hallo ihr Lieben,
zunächst ein mal recht herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten und Meinungen.
Ich habe die Diskussion natürlich mitverfolgt. Mir ist auch (nach erst 2 Monaten) bewusst, dass sein Glaube immer eine Rolle spielen wird, egal wie sich unsere Beziehung entwickelt. Auch wenn ich noch nie zuvor engeren Kontakt zu Türken bzw. Moslems hatte, ist mir klar, dass es Kompromissbereitschaft fordert, sich auf solch eine Partnerschaft einzulassen.
Das Thema Religion war bei Sülo und mir bisher aber eher außen vor. Natürlich erzählt er mir viel darüber, allerdings hauptsächlich wenn ich ihn konkret danach fragen. Er lebt seinen Glauben auch, wobei ich der Meinung bin, dass er es nicht auf eine extreme Art und Weise tut.
Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass er die letzten 6 Wochen Freitags nicht in der Moschee war. Jemand der streng gläubig ist, versäumt dass nicht, oder?
Seine Eltern habe ich bisher noch nicht kennengelernt, lediglich seine Brüder, die mich zumindest beide als seine "deutsche Freundin" akzeptieren.
Süleyman meinte auch, er hätte kein Problem, mich seinen Eltern vorzustellen (SAGT ER, GEMACHT HAT ER ES ALLERDINGS NOCH NICHT). Bin mir aber im Grunde gar nicht so sicher, ob ich dass überhaupt möchte. Um ehrlich zu sein habe ich Angst davor, weil ich einfach nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und Bedenken habe, dass ich mich falsch verhalten könnte bzw. etwas falsches sage. So weit ich weiß, sind seine Eltern schon recht konservativ, auch wenn er das Gegenteil behauptet und mir mehrmals versichert hat, dass unsere Beziehung kein Problem darstellen wird.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er mir etwas vormacht bzw. dass er mich diesbezüglich anlügt. Trotzdem bin ich vorsichtig und nehme gewisse Signale auch wahr. Gleichzeitig habe ich schon oft klargestellt, dass ich mein Leben so lebe, wie ich es möchte und wie ich es für richtig halte. Zumindest hatte ich den Eindruck, er akzeptiert das.
*FARINA*
Als ich damals alleine ausgegangen bin, hatte ich mich mit einer ganzen Gruppe von Freunden (Männlein und Weiblein) getroffen. Süleyman hatte mich im Vorfeld auch gar nicht gefragt, mit wem ich dort sei. Für mich war es somit überflüssig, dass überhaupt zu erwähnen.
Natürlich würde ich ihn nicht unnötig provoziere, d.h., ich käme von Haus aus nicht auf die Idee, in Begleitung eines anderen Mannes in seiner Nähe aufzutauchen, unabhängig davon, ob es sich hierbei nur um einen guten Freund handelt, heißt: ich habe ihm bisher auch keinen Anlass gegeben, eifersüchtig zu werden.
Ich denke auch – so wie du sagst – dass vieles einfacher ist, wenn man seine Position von Anfang an klar macht.
*KARISCHA*, danke auch dir für deine Einschätzungen, die ich eigentlich komplett teile. Ich empfinde die Situation auch so. Er ist unsicher, dass merke ich auch. Trotzdem ist das Thema Hochzeit in der Regel nach 2 Monaten noch in keiner Weise relevant, deshalb hat es mich sehr gewundert, dass er mich darauf angesprochen hat.
*CATSILI*, ich musste grade schmunzeln, weil ich erst heute Morgen eine ziemlich dubiose SMS von Süleyman’s Freund bekommen habe. Inhalt: HALLO KLEINES. WIE GEHT’S. WAS MACHST DU IMMER?
Ich habe zunächst mal gar nicht reagiert, weil es mir komisch vorkam.
Wie soll ich mich hier verhalten? Soll ich es Sülo sagen?