Merkel in der Ukraine

Ex-Kanzler Schröder äußert sich zur Krim-Krise und der vorletzte Absatz des Spiegelartikels ist nicht ganz uninteressant:

Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawien-Konflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. "Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt - ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte." Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder.

http://www.spiegel.de/politik/deuts...gerhard-schroeder-kritisiert-eu-a-957728.html
 
Ex-Kanzler Schröder äußert sich zur Krim-Krise und der vorletzte Absatz des Spiegelartikels ist nicht ganz uninteressant:



http://www.spiegel.de/politik/deuts...gerhard-schroeder-kritisiert-eu-a-957728.html


Schröder hat in etlichen Dingen ja recht. Europa ist im Ukraine - Konflikt gespalten. Einige möchten am Liebsten losschlagen.
Die Amerikaner haben nun etliche ihrer Kampfflieger bereits in Polen stationiert. Auch die Nato ist in Alarmbereitschaft.
Die Amerikaner mit seinem ( Kriegs)- Nobelpreisträger wollen und brauchen wieder einen Krieg. Die Waffenfabriken wollen Aufträge.
 
Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawien-Konflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen.
Schröder soll mal ruhig bleiben, der hat Deutschland und besonders die arbeitende Klasse den Bossen zum Fraß vorgeworfen und sich danach schamlos einen lukrativen Job von den Russen schenken lassen.

Was ich allerdings finde, ist, daß die Medien so extrem einseitig berichten, daß man sich echt schämen muß, jemals eine der großen Zeitungen gekauft zu haben. Schon allein der Spiegel-Titel. Journalismus? Da könnte man auch darauf hinweisen, dass da gerade ein Spiel mit dem Feuer stattfindet, wo keineswegs klar ist, wer die Guten sind, nur klar, dass wir es nicht sind und uns da gerade unseren mächtigsten Nachbarn zum Feind machen.
 
Der letzte Welterklärer Scholl-Latour über die Ukraine.
Aus einem Gespräch in seiner berliner Wohnung anlässlich seines 90.
Kam auf Phoenix.
 
Na, was ein kleines Bisschen kulturhistorisches Hintergrundwissen ausmacht. Hätten die übrigen Schreiber mal auch einfach nur "Ukraine" auf Wikipedia eingegeben, statt die Regierungspropaganda zu paraphrasieren, wäre ich ja schon glücklicher gewesen.
 
Was dieses Thema angeht, ist die Berichterstattung in diesem Land noch einseitiger als die in der Türkei zu Tayyips Justizreform.
 
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