Mutter christlich - Kind muslimisch

BlubBlub

Member
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Ich wiederhole mich gerne nochmal Farina, ich hab mich auf die Religionen bezogen gehabt, nicht auf die persönliche Entscheidung der Eltern:roll:
 

Farina

Well-Known Member
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Ich wiederhole mich gerne nochmal Farina, ich hab mich auf die Religionen bezogen gehabt, nicht auf die persönliche Entscheidung der Eltern:roll:

Hast du dafür eine Quelle?

Ich habe schon verstanden, was du sagen willst, allein mir fehlt der Glaube. :wink: Ich habe noch nie gehört, dass es einen Unterschied macht, ob ein Christ oder eine Christin außerhalb der eigenen Religion heiraten.
 

waltraut

Active Member
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Hast du dafür eine Quelle?

Ich habe schon verstanden, was du sagen willst, allein mir fehlt der Glaube. :wink: Ich habe noch nie gehört, dass es einen Unterschied macht, ob ein Christ oder eine Christin außerhalb der eigenen Religion heiraten.

Mutter christlich , Kind muslimisch , das geht überhaupt nicht .
Ein Paradox an sich , abgesehen davon , wenn ein Katholik und Evangelische
heiraten wollen in der katholschen Kirche , müssen sie sich verpflichten das Kind katholisch zu erziehen , wenn sie in der evangelischen Kirche heiraten , was es da für Konsequenzen betreffs der Glaubenserziehung hat ., weiss ich nicht .

İch selbst bin katholsch , für mich persoenlich waere es ein Nogo gewesen , meine Kinder muslimisch zu erziehen .
Gott sei Dank hab ich auch keine Kinder von meinem verstorbenen türkischen
Mann. Grundsaetzlich moechte ich nur mal sagen , von wegen die Kinder solen sich
spaeter selbst entscheiden , nach welchem Glauben sie leben wollen ,
Das halte ich für hahnebüchender UNSİNN .
Das geht überhaupt nicht , grob gesagt , am Freitag geht der Junge mit dem Vater in die Moschee und am Sonntag mit der Mutter in die Kirche.
İch koennte hier noch etliche Beispiele anführen .............:roll:



LG Wally
 

Aylin2009

Active Member
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Das geht überhaupt nicht , grob gesagt , am Freitag geht der Junge mit dem Vater in die Moschee und am Sonntag mit der Mutter in die Kirche.
İch koennte hier noch etliche Beispiele anführen .............:roll:



LG Wally

Warum soll das nicht gehen?

Weil das Kind dann von Beginn an lernt alle Religionen zu tolerieren und verstehen lernt, dass der Glaube an einen Gott/Allah ausreicht und soger wichtiger ist als sich krampfhaft irgendeiner Religion zugehörig zu machen und dann eh nur aller höchstens die Hälfte aller darin gepriesenen Regeln einzuhalten. Wenn überhaupt.

Meine Eltern haben es genau so mit mir gemacht. Nur dass sie beide selbst nicht viel auf ihre jeweilige Religion hielten. Deswegen bin ich wahrscheinlich auch nicht gläubig und habe mich bewusst dafür entschieden keine Religion anzunehmen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass, wenn beide Eltern ihre unterschiedlichen Glauben streng gelebt hätten, ich auch gläubig geworden wäre. Der Glaube an Gott wäre dann sicherlich da. Nur eben für eine konkrete Religion hätte ich mich wahrscheinlich nur schwer entscheiden können. Mama und Papa haben ja beide recht....Aber was soll daran schlimm sein? Ein paar mehr tolerante Menschen auf der Welt können doch nicht schaden. Dir nimmt doch deswegen niemand den Gauben an deine Religion.
 
M

mar

Guest
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Dieses "Dogma", dass es automatisch so sein muss, kenne ich nur vom Islam.

In meinem erweiterten Familien- und Bekanntenkreis ist es stets eine gemeinsame Entscheidung der Eltern, wobei man sich meistens (nicht immer) aus naheliegenden Gründen an der Mutter orientiert.

wie blubblub schon anführte, es gibt gewisse automatismen, die ein kind zum träger einer religion machen. im islam gibt der vater die religion ans kind weiter und im judentum die mutter. dh. jedes kind, was von einer jüdischen mutter geboren wird, ist jude. das hat historische hintergründe aus vorchristlicher und vorislamischer zeit. heiraten zwischen moslems und juden gibt es mehr, als man denkt. und wenn menschen zwischen den konfessionen heiraten, gehe ich mal davon aus, das sie eine gewisse innerliche reife und eine vorherige grundlegende klarheit darüber haben, das es kompromisse geben muss . und kinder aus solchen verbindungen sind überaus tolerant und offen und neugierig, was traditionen und religionen und ethische werte-vergleiche angeht. fromme würde ohnehin nicht "anders heiraten". wenn ein partner den anderen nötigt, das kind NUR in seinem glauben zu erziehen, wird auch nicht davor zurückschrecken, im weiteren verlauf einer ehe noch andere beschneidungen an freiheiten , kleidervorschriften oder essensvorschriften "durchzudrücken". ob man sich das antun will, muss jeder selbst entscheiden. mir sind jede art von absurden religionsvorschriften suspekt und fremd.
ich war mit einem nichtjüdischen mann verheiratet, das war nie ein thema, wie und was die tochter zu glauben hat. ich bin nicht fromm und mein ex-mann auch nicht. trotzdem hatte er sich auf das freitägliche lichterzünden immer gefreut. meine tochter hat ne mesusa an der tür und einen evangelische freund. es geht alles, wenn man offen ist und dem leben eine gesunde dynamik einräumt. gewisse dinge müssen sich in den köpfen bestimmter leute erst entwickeln. wer vornherein misstrauisch ist und einen großen anteil von vorbehalten in eine beziehung trägt, sollte sich selbst fragen, wie wichtig ihm diese beziehung wirklich ist. und gegebenenfalls kindern dieses hick-hack ersparen.
 
J

JoBuk

Guest
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Ich bin in der gleichen Situation wie Du.

Ich hab mich aber dafür entschieden, das unsere Kinder moslems werden aus dem einfachen Grund. Wenn Du Dich mal mit dem Koran auseinandersetzt und mit der Bibel vergleichst wirst Du merken das der Unterschied sehr gering ist. Der Unterschied ist nämlich nur, das der christliche Glaube schon modern ist, d.h. das jeder glaubt wie er will und macht was er will denn es hält sich kaum noch jemand an kein Sex vor der ehe usw.
Der moslimische Glaube wird jetzt erst modern, die christen trugen früher auch kopfbedeckungen und hatten keine Ausschnitte bis zum Bauchnabel an. Bei uns ist das alles nur in vergessenheit geraten.

Sei stolz darauf wenn deine Kinder Moslems werden. Dadurch erfahren sie eine starke Bindung zum Glaube und vorallem Respekt was bei uns schon lange verloren gegangen ist. Die einzig schwierige Umstellung ist die anderen Feiertage und kein Schweinefleisch, aber das kann man schaffen, wenn man will...

http://www.enfal.de/63fr1.htm

schau mal auf die Seite...

Entschuldige, was Du da schreibst ist absoluter Blödsinn.
Mir fehlen schlicht die Worte.
 

alterali

Well-Known Member
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

wie blubblub schon anführte, es gibt gewisse automatismen, die ein kind zum träger einer religion machen. im islam gibt der vater die religion ans kind weiter und ..............

Wie ich hier im Forum gelernt habe, ist das doch nur die halbe Wahrheit:
Im Prinzip darf eine Muslima einen Nichtmoslem nur heiraten, wenn der konvertiert. Das bedeutet nichts anderes, dass Kinder, die einen Elter muslimischen Glaubens haben immer Moslems sind/sein sollen oder müssen.
Außerdem hab ich hier auch gelernt, dass nach diesem Glauben im Prinzip alle Menschen von Geburt an Moslems sind. Außerdem gibt es da noch das Verbot, wenn jemandem das klar geworden ist und sich zum Islam bekannt hat, sich von diesem wieder abzuwenden.
Und diese Dinge sind nicht nur Fiktion, sondern in einigen Gesellschaften grausame Realität und in manchen Staaten Gesetzeslage.

Ich will aber noch einmal darauf hinweisen, dass dieser Automatismus in Deutschland (wie wahrscheinlich in vielen Staaten) zumindest theoretisch von der Gesetzeslage her außer Kraft gesetzt ist. Mit 14 hat jeder Mensch, egal welcher Nationalität und welchen Glauben seine Urahnen oder Nachbarn haben, in Deutschland Religionsfreiheit.
 
C

Cindy07

Guest
AW: Mutter christlich - Kind muslimisch

Dieses "Dogma", dass es automatisch so sein muss, kenne ich nur vom Islam.

In meinem erweiterten Familien- und Bekanntenkreis ist es stets eine gemeinsame Entscheidung der Eltern, wobei man sich meistens (nicht immer) aus naheliegenden Gründen an der Mutter orientiert.

so kenne ich es auch und zwar aus dem grund, weil die mutter meist den größeren anteil an der erziehung der kinder hat. ich habe meine kinder nicht taufen lassen, weil sie selber entscheiden sollten, wenn sie alt genug sind. ich bin evangelisch, , glaube zwar , gehe aber nicht in die kirche. meine kinder haben sich, ob es nun damit zusammenhängt , weiß ich nicht, dafür entschieden in die evanglische kirche einzutreten.
bei den muslimischen familien die ich kenne, ist es so ,dass die kinder alle muslime sind, auch wenn die mutter christin ist. ich habe da auch noch nichts negatives gehört, weil diese familien zwar gläubig sind , aber andere religionen aber auch akzeptieren und sich nicht nur außschließlich darüber definieren.
 
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