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Was ist denn aus der "roten Linie" geworden, die Erdogan in Israel überschritten sah ?
Aus der Sanktion gegenüber der USA wurde auch nur heisse Luft in den Raum geblasen.
Wie aus dem Dorf Basufane in Şêrawa berichtet wird, zwingt die Dschihadistenmiliz Faylaq al-Sham ezidische Familien, ihre Kinder zum Koran-Unterricht in die Moschee zu schicken. Die beiden Dorfbewohner A.S. und F.S., die sich der Anordnung widersetzten, wurden gefoltert.
Informanten aus dem Dorf Kaxira in Mabeta melden, dass die Miliz Firqat al-Hamza unter dem Kommando von Ebu Emsha die Dorfschule in ein religiöses Zentrum umgewandelt hat, in dem Religionsunterricht erteilt wird. Aus dem Haus des Dorfbewohners Henan Ebdo wurde eine Moschee gemacht. Das Haus von M.K., eines weiteren Dorfbewohners, wurde von Milizionären zerstört.
Die türkisch-dschihadistischen Besatzungstruppen haben vor zwei Monaten das Gebäude der Ezidischen Union in die Luft gesprengt, eine Zarathustra-Büste zerstört und Bücher zum ezidischen Glauben verbrannt.
Die Türkei riskiert eine militärische Konfrontation mit Russland
Die Videoaufnahmen zeigen Kolonnen von Fahrzeugen, die, aus der Türkei kommend, die Grenze nach Syrien überqueren. Allein ein Militärkonvoi aus der Provinz Hatay umfasst 300 zum Teil gepanzerte Fahrzeuge, die Tieflader sind mit Panzern, Haubitzen, Flugabwehrgeschützen und Raketenwerfern beladen.
Ziel sind die Beobachtungsposten des türkischen Militärs in Idlib. Im Laufe des Jahres hat Ankara zwölf davon entlang der Frontlinie zur syrischen Armee eingerichtet. Nun sind sie endgültig zu Militärbasen ausgebaut, mit modernen Luftabwehrsystemen bestückt.
Seit dem Scheitern der Verhandlungen rüstet Ankara seine Truppen in Idlib auf und beliefert die Rebellen mit Waffen. Das zeigen die Videos im Internet und Berichte der Nachrichtenagentur Reuters. Riskiert die Türkei eine Konfrontation mit der syrischen Armee und dadurch mit Russland? Oder sind das nur Drohgebärden, um nicht das Gesicht zu verlieren?
Nach der Ankündigung des US-Truppen Rückzugs aus Syrien begannen die Kurden zu flehen: please don't leave the Kurds alone. Sie haben auch verstanden, dass dies mit den Kurden nicht klappen würde. Falsche Verbündete, oops.