Regierungskrise in Deutschland 2018

Ist das richtig, daß die CSU droht, die Regierung an der Asylfrage platzen zu lassen?

  • Ja, das war schon längst überfällig

    Votes: 8 57,1%
  • Nein, das ist es nicht wert

    Votes: 6 42,9%
  • Keine Ahnung, ich blicke da nicht durch

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    14

Alubehütet

Well-Known Member
1933-1945 gab es aber die Arbeiter noch.

Damals waren die Arbeiter ohne Partei. Heute gibt es eine Partei ohne Arbeiterklasse, die keine neue Identität gefunden hat / verkörpert.
Seht euch mal das hier an: :)


Wer das noch kennt, dem geht eine ganze Welt auf. Vereine. Sommerfeste. Mit Sackhüpfen und Eierlauf für die Kleinen. Aber unverkennbar 1985 schon eine untergehende Welt.

So versucht die SPD ihr Milieu heute, sich in der Moderne zurecht zu finden:

 
Zuletzt bearbeitet:

Mendelssohn

Well-Known Member
Soziale Gerechtigkeit abseits von Querfront-Einflüssen à la Wagenknecht.
Da gibt es viel zu tun: Mindestrente für jeden, und ein wenig mehr für jene, die nie staatliche Hilfe in Anspruch nahmen, z. B. Selbständige, die ihre private Altersversorgung ins Geschäft gesteckt haben, ohne es retten zu können. Es gibt etliche Ex-Selbständige des Kleingewerbes ganz ohne Rente, die, wenn alles gut läuft, noch von der Familie versorgt werden können, solange keine Pflege benötigt wird. Altersarmut in der Mitte der Gesellschaft ist so üblich geworden wie in den 1960iger Jahren, man denke an die vielen unversorgten Kriegswitwen. Als Kind war ich mit meinem Vater in kalten Wohnungen, in denen ein Bett, ein Schrank, ein Tisch und ein Stuhl standen, sonst nichts.
Wir brachten Essen und Medikamente (mein Vater war Arzt). Viele dieser Witwen entstammten einem sehr bürgerlichen Milieu, aber sie waren ärmer als Kirchenmäuse.
Auch Kinderarmut ist ein Thema. Wie kann es sein, dass Sozialhilfeempfängern das Kindergeld abgerechnet wird bzw. Hartz4-Empfängern das Kindergeld in die Gesamtrechnung gestellt wird? Dies Argument, dass das ganze Kindergeld in Tabak und Bier geht, ist rassistisch hoch drei. Ein weiterer Punkt, den die SPD zu bearbeiten hätte: Ressentiments innerhalb der "Kleine-Leuteschaft" entgegenzuwirken (hörte heute mit einem Ohr auf dem Markt, wie sich eine Frau darüber beschwerte, dass ihre 92-jährige Mutter durchgehend irgendwelche Bescheinigungen liefern müsste - z. B. dass sie noch lebt - während die Flüchtlinge alles "so" kriegen und umsonst. Das ist ein ordentliches Arbeitsfeld für die SPD. Es gibt viel zu tun, Seilschaften ist nicht mehr.
 

EnRetard

Well-Known Member
Tolle SPD, Nahles verbannt Barley, die einzige fähige Politikerin der SPD, nach St. Helena, äh. Brüssel, wo sie bei dem zu erwartenden 10%-Ergebnis der SPD als Hinterbänklerin enden wird. Und unser schicker Außenminister, der sich als Justizminister noch als mutiger Kämpfer gegen Rechts inszeniert hat, ist laut Alexander Osang im gedruckten Spiegel persönlich ganz dicke mit der israelischen Justizministerin Ayelet Shaked, die durch und durch rassistisch ist und von der Unabhängigkeit der Justiz in etwa soviel hält wie Jarosław Kaczyński.
 

EnRetard

Well-Known Member
Altersarmut in der Mitte der Gesellschaft ist so üblich geworden wie in den 1960iger Jahren, man denke an die vielen unversorgten Kriegswitwen. Als Kind war ich mit meinem Vater in kalten Wohnungen, in denen ein Bett, ein Schrank, ein Tisch und ein Stuhl standen, sonst nichts.
Wir brachten Essen und Medikamente (mein Vater war Arzt). Viele dieser Witwen entstammten einem sehr bürgerlichen Milieu, aber sie waren ärmer als Kirchenmäuse.

Wurde in den 1960er Jahren gehungert? Und Kriegerwitwen aus dem 2. Weltkrieg waren doch überwiegend nicht im Rentenalter, oder meinst du solche aus dem 1. Weltkrieg?
 

alterali

Well-Known Member
Da gibt es viel zu tun: Mindestrente für jeden, und ein wenig mehr für jene, die nie staatliche Hilfe in Anspruch nahmen, z. B. Selbständige, die ihre private Altersversorgung ins Geschäft gesteckt haben, ohne es retten zu können. Es gibt etliche Ex-Selbständige des Kleingewerbes ganz ohne Rente, die, wenn alles gut läuft, noch von der Familie versorgt werden können, solange keine Pflege benötigt wird. Altersarmut in der Mitte der Gesellschaft ist so üblich geworden wie in den 1960iger Jahren, man denke an die vielen unversorgten Kriegswitwen. Als Kind war ich mit meinem Vater in kalten Wohnungen, in denen ein Bett, ein Schrank, ein Tisch und ein Stuhl standen, sonst nichts.
Wir brachten Essen und Medikamente (mein Vater war Arzt). Viele dieser Witwen entstammten einem sehr bürgerlichen Milieu, aber sie waren ärmer als Kirchenmäuse.
Auch Kinderarmut ist ein Thema. Wie kann es sein, dass Sozialhilfeempfängern das Kindergeld abgerechnet wird bzw. Hartz4-Empfängern das Kindergeld in die Gesamtrechnung gestellt wird? Dies Argument, dass das ganze Kindergeld in Tabak und Bier geht, ist rassistisch hoch drei. Ein weiterer Punkt, den die SPD zu bearbeiten hätte: Ressentiments innerhalb der "Kleine-Leuteschaft" entgegenzuwirken (hörte heute mit einem Ohr auf dem Markt, wie sich eine Frau darüber beschwerte, dass ihre 92-jährige Mutter durchgehend irgendwelche Bescheinigungen liefern müsste - z. B. dass sie noch lebt - während die Flüchtlinge alles "so" kriegen und umsonst. Das ist ein ordentliches Arbeitsfeld für die SPD. Es gibt viel zu tun, Seilschaften ist nicht mehr.
Pack ein!
H4 ist SPD!
Und Nahles-Scholz der Untergang.
 

Berfin1980

Well-Known Member
R2G ind Hessen wäre möglich und Al-Wazir könnte Ministerpräsident werden.

Haltet ihr das für möglich?

Obwohl er wurde ja von Hans-Jürgen Irmer (CDU) im hessischen Landtag rassistisch beleidigt und koaliert trotzdem mit der CDU.

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