Reisekonzern Thomas Cook offenbar vor dem Aus

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Bintje, 22 September 2019.

  1. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Nun ist Fakt, was sich bisher nur abzeichnete: Die Kunden von Thomas Cook, die beim Insolvenzantrag noch nicht unterwegs waren, werden ihr Geld, wenn überhaupt, nur zu einem geringen Teil zurückbekommen.
    Das räumte der Rückversicherer jetzt offen ein.

    "Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit der deutschen Thomas Cook bis zu 110 Millionen Euro versichert. "Sie können davon ausgehen, dass dies bei Weitem nicht reicht", sagte Zurich-Sprecher Bernd Engelien. Die Ersatzansprüche würden der versicherten Summe gegenübergestellt und quotiert. Als Rechenbeispiel: Wenn die Schadenssumme doppelt so hoch ist wie die versicherte Summe, würden die Ansprüche zur Hälfte gedeckt. Verbraucherschützer hatten bereits in der vergangenen Woche vor diesem Szenario gewarnt."

    https://www.spiegel.de/reise/aktuel...-nicht-volle-anzahlung-zurueck-a-1289507.html

    Aber auf die Grünen und die Verbraucherschützer, die längst eine Erhöhung der Deckungssummen gefordert hatten, wollte ja niemand hören .... o_O
    Wie ist das jetzt eigentlich? Bietet das nicht eine Steilvorlage beispielsweise für die Verbraucherzentralen, eine Musterfeststellungsklage zu basteln, der Geschädigte sich anschließen können?

    Die Angestellten der deutschen Thomas Cook hoffen derweil auf einen Neustart. Unter der Traditionsmarke Neckermann könnte es - vielleicht - doch noch weitergehen: Mit einem Staatskredit in Höhe von 375 Mio. Euro.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/u...fe-von-neckermann-weitermachen-a-1289260.html

    Na ja, die Angestellten kann ich schon verstehen; die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
    Aber wenn dein Pferd tot ist, steig ab. Alte Indianer-Weisheit.
     
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  2. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Spanien reagiert jetzt ähnlich wie die Türkei und will ein staatliches Hilfspaket für betroffene Hoteliers und Unernehmen auflegen. Nach Angaben des Präsidenten des spanischen Hotelverbands stehen 500 Hotels durch die Insolvenz von Thomas Cook unmittelbar vor der Pleite. Dadurch dürften geschätzt 3400 Menschen ihre Jobs verlieren.
    Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/thomas-cook-spanien-101.html

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  3. santiago
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    santiago Well-Known Member

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    Frage mich, wie die Hotels in Tunesien und in anderen Urlaubsdestinationen ihre Mitarbeiter, Lieferanten usw. bezahlen. Gehen diese pleite, geht wohl jeder leer aus. Die Versicherung reicht ja nicht aus um alle Schäden zu decken.

    Airlines haben des Öfteren schon in der Vergangenheit ein Grounding hingelegt. Zahlreiche Passagiere gingen leer aus, oder mussten den Rückflug selber nochmals bezahlen. Für Billigflüge / Urlaub ist dies dann ganz schlimm.
    Kenne etliche Leute, welche nicht mal für Notfälle (Arzt, Spital und Zahnarzt in Übersee, Kanada, USA usw.) eine Kreditkarte haben.
     
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  4. beren
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    beren Well-Known Member

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    Verschwendung von Steuergeldern, mehr nicht.
     
  5. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Das ist doch in Deutschland nicht unüblich keine zu haben. Ich hab auch (noch) keine. Im letzten Hotel sollten wir beim Check-In zur Sicherheit (falls es kaputt geht oder wir uns Filme ausleihen) eine Kreditkarte hinterlegen :rolleyes:
    Durften dann unter völlig ungläubigen Blicken des Personals 50€ Bargeld Pfand hinterlegen :oops:
     
  6. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Geht mir genauso, habe auch keine. Wurde letztens am Telefon von der Bank gefragt wieso ich keine hätte. Brauche ich nicht. Verreisen kann ich zur Zeit nicht, also auch keinen Flug übers Internet buchen. Das wäre das Einzige für was ich eine Kreditkarte benutzen würde. Ich möchte nicht das Bargeld langsam von der Bildfläche verschwindet.
     
  7. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Da reicht auch eine Reise-Krankenversicherung....die nicht sehr teuer sein muss. Außerdem gibt es da auch Unterschiede reguläre Reisen und Langzeit-Reisen.

    Die Anbieter führen inzwischen auch Listen was Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken angeht.

    Unverantwortlich finde ich, wenn Familien verreisen und dann eben nicht genug Geld für eine Behandlung vor Ort da ist, wenn eine Versicherung für Familien knapp 20 Euro kostet.

    Und in 34 Europäischen Ländern bietet die Europäische Krankenversichertenkarte einen Basisschutz.
     
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