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Pit63
Guest
AW: Schöpfungslehre vs. Evolution
Die Gesetzmässigkeiten stofflicher Prozesse, deren Pänomene, Zusammenhänge und Wechselwirkungen heute vom kleinsten Teilchen bis zur Geburt von Sonnen, von Bakterien bis zum denkenden und fühlenden Lebewesen je nach Kenntnisstand in den physikalischen und biochemischen Wissenschaftsmodellen beschrieben wird, lässt sich nicht mit ebensolchen modellhaften Beschreibungen erklären.
Das "Sein an sich" entzieht sich dem Beobachter, denn es zeigt sich ihm immer nur im (bereits) Seienden.
Leben ist qualitativ Erfahrungssache. So etwas wie Qualität wird immer in Befindlichkeiten ausgedrückt. Wissenschaft bestimmt quantitativ.
Zur Evolution des Lebens auf der Erde würde ich "grundsätzlich" sagen, dass die Evolution von "Stoff" der Devolution von "Geist" entspricht. Das ist, was Mystiker Verkörperung oder den Abstieg des Geistes in die Materie nennen. Der Geist verwickelt sich in immer komplizierter werdenden stofflichen Strukturen, zu denen sich die Materie hinentwickelt. Das sind wie Form und Inhalt zwei untrennbare Seiten einer "Medallie".
Was liegt dem Werdegang zugrunde? (Ziel-)Gerichtete Energie! (Wille)
Nächste Frage, wer richtet und warum? Macht die Frage überhaupt Sinn?
Stoff und Geist sind im Prinzip eins. Bedenkt man noch die Relativität der Zeit (und des Raums!?) setzt man das Gespräch am besten in meinem thread "philosophische Spekulationen" fort.:roll:
Was die Themen Struktur, Wahrnehmung und Bewusstheit angeht, so haben diese wahrscheinlich sehr viel mit dem Phänomen zu tun, das gemeinhin als Resonanz bezeichnet wird. Man sendet und empfängt auf bestimmten "Frequenzen". Alle anderen bleiben solange unerkannt, bis sie eben erkannt werden.
In gewisser Weise leben wir durch die Art, wie wir wahrnehmen in einer illusionären Welt. Wille und Vorstellung spielen darin eine zentrale Rolle.
Das bedeutet nun nicht, dass unsere Welt nicht existiert, nicht wirklich ist, sondern es bedeutet, dass der Eindruck, den wir vom Leben haben (durch die Art und Weise wie wir uns bzw. die Umwelt wahrnehmen) und das Leben selbst grundsätzlich voneinander zu unterscheiden sind. Was der Mensch je und je für objektiv, wahr, wirklich, usw. hält, ist nichts anderes als seine Perspektive. Übereinstimmungen bringen "gesellschaftliche Konventionen" hervor.
Nicht zu vergessen: Alle Begriffe, alle Vorstellungen, alles Denken, alle Worte sind aus sinnlichen Wahrnehmungen abgeleitet. Die Inhalte der sinnlichen Wahrnehmungen werden wiederum im Gehirn hervorgebracht. Das ist keine objektive Vermittlung iS einer 1 zu 1 Übertragung. Das Gehirn sieht, hört, fühlt, nicht das Auge, das Ohr, der Tastsinn usw. Insofern können wir über die Objekte unserer Wahrnhemung einschliesslich unserer selbst keine "objektiven" Aussagen machen. Für den Philosophen Leibnitz war das der Grund, auf das Fenster zu Gott zu schliessen, dass jeder Lebensform (Monade) anhaftet.
Die Welt der wahrgenommenen Dinge lässt sich schliesslich gemäss physikalischer Theorie unendlich verdichten. Nimmt man die Abstände der kleinsten Teilchen zueinander, müsste alles mehr oder weniger leer erscheinen. Die Wissenschaft ist im Grunde genommen sehr spiritualitätsfördernd...
Ich persönlich sage: Nichts ist, wie es scheint sowie: Selbsterkenntnis ist Gotteserkenntnis.
Die Gesetzmässigkeiten stofflicher Prozesse, deren Pänomene, Zusammenhänge und Wechselwirkungen heute vom kleinsten Teilchen bis zur Geburt von Sonnen, von Bakterien bis zum denkenden und fühlenden Lebewesen je nach Kenntnisstand in den physikalischen und biochemischen Wissenschaftsmodellen beschrieben wird, lässt sich nicht mit ebensolchen modellhaften Beschreibungen erklären.
Das "Sein an sich" entzieht sich dem Beobachter, denn es zeigt sich ihm immer nur im (bereits) Seienden.
Leben ist qualitativ Erfahrungssache. So etwas wie Qualität wird immer in Befindlichkeiten ausgedrückt. Wissenschaft bestimmt quantitativ.
Zur Evolution des Lebens auf der Erde würde ich "grundsätzlich" sagen, dass die Evolution von "Stoff" der Devolution von "Geist" entspricht. Das ist, was Mystiker Verkörperung oder den Abstieg des Geistes in die Materie nennen. Der Geist verwickelt sich in immer komplizierter werdenden stofflichen Strukturen, zu denen sich die Materie hinentwickelt. Das sind wie Form und Inhalt zwei untrennbare Seiten einer "Medallie".
Was liegt dem Werdegang zugrunde? (Ziel-)Gerichtete Energie! (Wille)
Nächste Frage, wer richtet und warum? Macht die Frage überhaupt Sinn?
Stoff und Geist sind im Prinzip eins. Bedenkt man noch die Relativität der Zeit (und des Raums!?) setzt man das Gespräch am besten in meinem thread "philosophische Spekulationen" fort.:roll:
Was die Themen Struktur, Wahrnehmung und Bewusstheit angeht, so haben diese wahrscheinlich sehr viel mit dem Phänomen zu tun, das gemeinhin als Resonanz bezeichnet wird. Man sendet und empfängt auf bestimmten "Frequenzen". Alle anderen bleiben solange unerkannt, bis sie eben erkannt werden.
In gewisser Weise leben wir durch die Art, wie wir wahrnehmen in einer illusionären Welt. Wille und Vorstellung spielen darin eine zentrale Rolle.
Das bedeutet nun nicht, dass unsere Welt nicht existiert, nicht wirklich ist, sondern es bedeutet, dass der Eindruck, den wir vom Leben haben (durch die Art und Weise wie wir uns bzw. die Umwelt wahrnehmen) und das Leben selbst grundsätzlich voneinander zu unterscheiden sind. Was der Mensch je und je für objektiv, wahr, wirklich, usw. hält, ist nichts anderes als seine Perspektive. Übereinstimmungen bringen "gesellschaftliche Konventionen" hervor.
Nicht zu vergessen: Alle Begriffe, alle Vorstellungen, alles Denken, alle Worte sind aus sinnlichen Wahrnehmungen abgeleitet. Die Inhalte der sinnlichen Wahrnehmungen werden wiederum im Gehirn hervorgebracht. Das ist keine objektive Vermittlung iS einer 1 zu 1 Übertragung. Das Gehirn sieht, hört, fühlt, nicht das Auge, das Ohr, der Tastsinn usw. Insofern können wir über die Objekte unserer Wahrnhemung einschliesslich unserer selbst keine "objektiven" Aussagen machen. Für den Philosophen Leibnitz war das der Grund, auf das Fenster zu Gott zu schliessen, dass jeder Lebensform (Monade) anhaftet.
Die Welt der wahrgenommenen Dinge lässt sich schliesslich gemäss physikalischer Theorie unendlich verdichten. Nimmt man die Abstände der kleinsten Teilchen zueinander, müsste alles mehr oder weniger leer erscheinen. Die Wissenschaft ist im Grunde genommen sehr spiritualitätsfördernd...
Ich persönlich sage: Nichts ist, wie es scheint sowie: Selbsterkenntnis ist Gotteserkenntnis.