Sollen Türken in Deutschland sich am Verfassungsreferendum beteiligen dürfen?

Soll die Bundesregierung die Durchführung des türkischen Verfassungs-Referendums erlauben?

  • Ja, natürlich. Eine Demokratie darf keine demokratische Abstimmung verhindern.

    Votes: 6 33,3%
  • Nein. Deutschland leistet keine Beihilfe zur Errichtung einer Tyrannei

    Votes: 12 66,7%

  • Total voters
    18
  • Poll closed .
Özdemir hat gestern die "Nein-Kampagne" gestartet.
http://www.tt.com/home/12719378-91/özdemir-ruft-deutschtürken-zu-nein-im-verfassungsreferendum-auf.csp
Ich fände es es stilistisch ganz schön, wenn ein deutschtürkisches Nein gegen ein AKP-türkisches Evet gesetzt würde. So könnte man zugleich ein Bekenntnis zum deutschen Rechtsstaat und zur Demokratie abgeben.
Seine Idee eines deutsch-türkischen Senders finde ich - im Unterschied zur Huffington Post - auch recht gut.
http://www.huffingtonpost.de/2017/03/08/oezdemir-tuerkischer-send_n_15254916.html

Ich finde, Deutschland sollte die Wahlkampfauftritte von türkischen Regierungsmitgliedern und AKP-Parlamentarieren an die Bedingung knüpfen, dass pro AKPler einer von der Opposition sprechen kann. Immer schön gerecht verteilt nach Rang. Und das hieße, abgesehen von Kılıçdaroğlu, auch: ohne Demirtaş und Yüksekdağ kein Erdoğan und kein Yıldırım. Und selbstverständlich keine verbotenen Symbole. Kein Apo-Gesicht und kein Wolfsgruß.
 
Ich finde einfach spannend, dass immer behauptet wird, alle Türken würden jetzt Deutsche voll doof finden und alles Deutschen regen sich total über die Türkei auf...
Ganz ehrlich?
Nicht mal meine Mama redet mit mir über die Türkei!
Und die erzählt mir bei jedem Telefonat mindestens von einer Geburt eines Bruders der Schwester vom Mitschüler meines Bruders, der damals in die Parallelklasse ging...oder wie blöd sich der eine grüne Politiker letztens bei dem einen Auftritt doch daneben benommen hat.
Und über die neusten Übergriffe auf Flüchtlinge oder oder.. "du hast ja keine Zeitung und keinen Fernseher, sonst verpasst du ja alles!"
Bisher noch nix über die Türkei.
Sicher wird sie mir heute was erzählen - wegen der Holländer. Von denen hat sie es nämlich gern. Ihre eine Schwester hat dort gelebt.
Aber auch Freunde reden mit mir nicht über die Türkei. Auch die türkischen unter ihnen nicht...nur mein Mann sagt manchmal "ja hab ich gelesen" weil ich ihm etwas erzähle...

Ist das bei euch anders?
Empört sich bei euch die ganze Nachbarschaft über erdogan und "ganz Facebook ist voll davon!"?

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Das Wort zum Sonntag.
Einfach mal lieb knuddeln, dann wird das schon.
Wer knuddelt RTE?
 
Ich finde, Deutschland sollte die Wahlkampfauftritte von türkischen Regierungsmitgliedern und AKP-Parlamentarieren an die Bedingung knüpfen, dass pro AKPler einer von der Opposition sprechen kann. Immer schön gerecht verteilt nach Rang. Und das hieße, abgesehen von Kılıçdaroğlu, auch: ohne Demirtaş und Yüksekdağ kein Erdoğan und kein Yıldırım. Und selbstverständlich keine verbotenen Symbole. Kein Apo-Gesicht und kein Wolfsgruß.
Ganz meine Meinung. Und anschließend eine offene Podiumsdiskussion.
 
Das sind aber nur Feinheiten, die in der Erdogan-Türkei nicht ankommen.
Hätten sie aber besser mal lesen sollen.

Das BVG hat festgestellt, daß es auch vom Völkerrecht her keinen Anspruch gibt, Wahlkampfauftritte im Ausland zu führen.

Auch nicht in den NL. Das war eine Angriffshandlung, ein Eingriff in die Souveränität der Niederlande.
 
Politisch ist das nett vom BVG, zu diesem Zeitpunkt noch mal auf diese Banalität hinzuweisen.

Klar ist das aber schon, als Angela Merkel dem Präsidentschaftskandidaten Barak Obama verbot, symbolträchtig vor dem Brandenburger Tor aufzutreten. Er mußte dann mit der Siegessäule vorlieb nehmen. Die in den USA .... nicht jetzt soo bekannt sein dürfte.


BVerfG bitte, ich war kurz verwirrt, weil BVG die Berliner Verkehrsbetriebe heißen.
 
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